Cobra Death – Sick

Cobra Death - SickZuallererst ein großes „Sorry“ an Ralf von Kink Rec., dass ich so ewig für dieses Review gebraucht habe, um aus der Hüfte zu kommen. Mann, ich bin echt eine Flitzpiepe, jetzt liegt die Scheibe schon seit Monaten hier auf Halde, und das nur, weil mir im Grunde genommen die A-Seite nicht so recht behagt bzw. nicht wirklich was hängen bleiben wollte. Cobra Death kommen aus der Schweiz und haben mich mit ihrer 2013 selbstveröffentlichten und gleichnamigen 12“ mal so richtig umgehauen, und somit wachgerüttelt, denn gerade ihr kompromissloser Mix aus schnellem Thrash mit aggressiven HC-Einflüssen wusste zu überzeugen.… weiterlesen

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V.A. Vestibule From Hell (Comp. LP)

VA - Vestibule Of HellEin bisschen musste ich schon grinsen, als diese Compilation-LP bei mir eintrudelte. Besser spät als nie, will man meinen, denn das Projekt zog sich schon über so einige Monde hin – und wurde bei einer mir persönlich bekannten Band schon zum Running Gag. Nun liegt also endlich die „Vestibule From Hell“ Compilation-LP via dem Qualitätslabel Wolfsbane exklusiv auf Vinyl mit ebensolchen Songs bestückt in verschiedenen Farben vor, gewohnt hochwertig, dazu liebevoll gestaltet und mit Booklet versehen, in dem jede Band mit einem eigenen Design präsentiert wird.… weiterlesen

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Infant Death – Total Hell

Infant Death - Total HellAlter, was für ein abartiges Gerät! Norwegen ist ja für vieles bekannt, aber in Sachen Thrash sieht es immer noch recht mager aus. Dies wird sich ab sofort ändern, denn hier haben wir mit Abstand die abgefahrenste, wildeste und ungezügeltste Thrash-Scheibe, die aus dem hohen Norden im Umlauf ist. Der Titel ist zu 100% Programm, jeder der 12 Songs ist ein gezielter Schlag aufs Fressbrett für all diese ganzen Poserbands und Trend-Affen.… weiterlesen

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Autopsy – Skull Grinder

Autopsy - Skull GrinderJa, ich gebs zu, ich habe eine, okay, okay, es sind mehrere Macken, aber die größte Macke heißt „totale AUTOPSY-Verehrung“. Als ich Ende letzten Jahres las, dass AUTOPSY um Chris Reifert mit einer neuen MLP am Start sind, war die Unterbuchse schneller feucht als mir lieb war. Also war logisch, dass ich mir auch das neue Gerät zulegen werde. Wenn der Grandmaster des verruchten, räudigen Death Metals und „Wunschschwiegervater“ aller Death Metaller zum Tanz bittet, bin ich einer jener Bekloppten, die ganz vorne mit dabei sind.… weiterlesen

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Ultha – Pain Cleanses Every Doubt

Ultha - Pain Cleanses Every DoubtLange hat es gedauert. Sowohl dieses Review (Sorry Matt!), wie auch das Erscheinen dieses lang erwarteten Debüts. ULTHA sind bereits seit den ersten Demo-Aufnahmen, die seinerzeit auf Soundcloud veröffentlicht wurden, ein heißer Tipp. Nicht zu unrecht! Natürlich schürt das Name-Dropping hinter der Band hohe Erwartungen, wenn nicht sogar Vorschusslorbeeren. Mitglieder aus unterschiedlichen Bands und Genres haben sich für eine Black Metal Band vereint; aus Goldust, Atka und Planks.… weiterlesen

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Opprobium (Incubus) – Serpent Temptation

Opprobrium - Serpent TemptationEndlich! Endlich hat sich mal ein Label der originalen 1988er Version des INCUBUS (Louisiana) Klassikers „Serpent Temptation“ angenommen. Dies zwar unter dem aus rechtlichen Gründen heutigen (doofen) Namen der Band, OPPROBRIUM, dafür sonst mit dem Originalartwork. Die von Nuclear Blast sowie Metal Mind Productions in den 90ern und 2000ern veröffentlichten Versionen enthielten jeweils die 1996er Redux-Version mit anderen Vocals (und selbstzensierten Lyrics) und neu eingespieltem Bass.… weiterlesen

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Mortuous – Among The Lost

Mortuous - Among The LostSchon als Unholy Domain Records das zweite Demotape der Amis vor gut zweieinhalb Jahren, mit einem Jahr Verspätung zum ursprünglichen Release, in Europa veröffentlichten, war ich verwundert, dass die allgemeine Rezeption so gering ausfiel. Bedenkt man alleine die nun (das erste, schon überaus gelungene Demo wurde im Alleingang eingespielt) dort aufspielenden Leute, u.a. Col. Jones (Dekapitator, Cretin, Ex-Exhumed und –Repulsion) und Mike Beams (Ex-Exhumed, –Noothrgush und –Repulsion), so hätte eigentlich die Death-Metal-Community freudig aufgrunzen müssen.… weiterlesen

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Wifebeater – Misogynist

Wifebeater - MisogynistBock auf schmutzige Sachen? Dann bleibt dir verdammt nochmal nichts anderes übrig, als diese abgefuckten Zeilen weiter zu lesen. Diese asozialen Stumpfbeutel aus NRW (nicht zu verwechseln mit gleichnamiger Thrashband, gääähn!) habe ich vor ein paar Wochen auf einem Sampler entdeckt und tatsächlich geglaubt, die unehelichen Söhne von Motörhead, GG Allin und Blizzard hätten sich in einem versifften Proberaumbunker verschanzt, um einen ekelhaften Wut- und Hassklumpen in die Welt zu setzen.… weiterlesen

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Sick of Stupidity – One Shot, One Kill

Sick Of Stupidity - One Shot, One KillEs ist Grind-Time! Der durchgeknallte, verrückte Sauhaufen aus Rotterdam kommt mit einer geballten Ladung alte Schule Grindcore/Powerviolence um die Ecke und präsentiert uns sein aggressives Geschoss in Form einer 10-Inch, die es nicht nur enorm in sich hat, sondern auch im Wust der heutigen massigen Grindcore-Veröffentlichungen hervor sticht. Cooler Scheiß. Das hat man nicht aller Tage!

Ganze 11-mal geht es in rotziger, abgefuckter Art extrem angepisst zur Sache, und man merkt dem Vierertrupp an, dass sie diese Mucke nicht erst seit gestern hören/spielen.… weiterlesen

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Total Fucking Destruction / F.U.B.A.R. – Split 7″ EP

Total Fucking Destruction - Fubar - SplitEines vorweg, mit dieser Split kann das norddeutsche Label Power It Up endlich wieder ein paar Pluspunkte verbuchen, denn gerade die letzten Veröffentlichungen waren wahrlich nicht der Bringer. Auf dieser Split-Scheibe trifft Holland auf die USA, und beide Bands passen genremäßig bestens zueinander, und überhaupt sind die Freaks schon lange keine Unbekannten mehr.

Los geht’s mit den Holländern F.U.B.A.R., die seit Jahren für ihren schnellen, ruppigen Blast Beat Grindcore mit allerhand Crustanleihen bekannt sind.… weiterlesen

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