Bölzer – Aura

Bölzer - Aura
Mit ihrem Konzept-Demo „Roman Acupuncture“ waren BÖLZER irgendwie ein Geheimtipp. Ohne großes Aufsehen, hat ihre unkonventionelle Interpretation des Death Metals eine Hand voll Fans ansprechen können, darunter auch Patrick / Iron Bonehead Productions, der das Teil kurzerhand noch mal neu aufgelegt hat. Dies war auch die Basis für die folgende Zusammenarbeit, die 12″-EP „Aura„.

Auf den ersten Blick mag es vielleicht etwas mager erscheinen, für 12 Euro gibt es drei neue Songs – zuzüglich einer Minute Outro.

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Macabre Demise – Stench Of Death

Das „One Man Death Metal Assault“ aus Bayern ist wieder zurück. Andreas Rieger (ex-Bloodshot Eyes) firmiert wieder unter dem Namen MACABRE DEMISE und präsentiert nach der „Dead Eyes“ EP (2009) nun sein Full-Length Debüt. Dieses Mal sogar über sein eigenes Label Rebirth The Metal Productions.

Vorweg sei gesagt: An die erste MCD reicht das Material von „Stench Of Death“ nicht heran.

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Stellar Master Elite – Stellar Master Elite

Trier scheint keine gute Gegend für regulären Black Metal zu sein. Bereits Crucifixion haben mit ihrer unorthodoxen Interpretation des Genres einen guten Eindruck hinterlassen können. Und nun kommen STELLAR MASTER ELITE, die ebenfalls ihre eigenen Vorstellungen von dem Genre haben.

Auf ihrem selbstbetitelten Debüt-Album vermengt das Duo kalten Black Metal mit düster-schleppendem Doom und sehr spaciger Atmosphäre. Es klingt ein wenig nach neueren Satyricon, die den ein oder anderen Moment der neuen Blut Aus Nord aufgeschnappt haben und nun nach Doom interpretieren.

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The Dead – Ritual Executions (Re-Release)

Es gibt Bands, die folgen Trends. Es gibt Bands, die machen die Musik, die sie kennen und mögen. Und es gibt Bands, die erschaffen etwas neues, eigenständiges. Letztgenannte Gruppe ist heute sehr selten doch zu ihr gehören die australischen THE DEAD. Angefangen hat es wohl als düstere Death Metal Truppe, aber mit dieser Aussage will ich mich eigentlich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, da ich dafür zu wenige der alten Songs kenne, sondern eigentlich nur das letzte Album „Ritual Executions“ in Gänze gehört habe.… weiterlesen

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Macabre Demise – Dead Eyes

Der totale Underdog mag bei dem Namen Andreas Rieger ein leichtes Rascheln im Hinterstübchen haben. Der Junge hat das winzige Label Rebirth The Metal, auf dem dennoch Perlen wie Moonfog veröffentlicht haben. Und bei wem es noch etwas mehr raschelt, der weiß vielleicht auch noch, dass der Andi bei Bloodshot Eyes teilweise an den Kesseln saß und Gebrüllt hat. Und nun meldet er sich mit seiner Ein-Mann-Kapelle MACABRE DEMISE zu Wort und schlägt genau in die Kerbe, die bereits diverse Bands gleicher Besetzung aus den USA präsentiert haben: Brutaler Death-Grind.… weiterlesen

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Mortiferous Scorn – Masochistic Therapy

Alexander Oden ist ein absolutes Arbeitstier! Als Ein-Mann-Kapelle hat er nicht nur mit schöner Regelmäßigkeit seit 2007 jedes Jahr ein Album für seine Death Metal Band MORTIFEROUS SCORN veröffentlicht, sondern nebenbei noch diverse andere Solo-Projekte: Black Epiphany (Industrial/Black/Death), Geinazaug (Grindcore/Death Metal) oder The Agony Experiment (Progressive). Und all seine musikalischen Werke bietet er under Alex Oden Music zum kostenlosen Download an: http://alexoden.wordpress.com/

Bei einer Ein-Mann Death Metal-Band denkt man gerade im amerikanischen Raum schnell an diverse Brutal Death Metal Bands wie Insidious Decrepancy, Viral Load oder Putrid Pile.

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Necronaut – Necronaut

Fred Estby ist dem Fan von altem Schwedentod sicherlich ein Begriff! Der alte Recke hat die letzten 20 Jahre lang in Dismember (auch Carnage und Centinex) die Stöcke geschwungen. 2007 ist er schlussendlich nach dem „The God That Never Was„-Album bei Dismember ausgestiegen und es wurde erstmal still. Doch untätig war Estby in dieser Zeit nicht! Im Gegenteil, es wurde fleißig an seinem Solo-Projekt gearbeitet, dem NECRONAUT.… weiterlesen

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Crucifixion – Liquid Fire

Tendenziell bin ich eher der etwas alternativen, bzw. modernen Variante des Black Metals zugetan. Und wenn eine Band ihre aktuelle EP noch mit einem Sampel aus „Twin Peaks“ beginnt, weckt das weiteres Interesse bei mir! Doch ganz so leicht bin ich doch nicht zu ködern, musikalisch müssen die Trierer CRUCIFIXION auch überzeugen!

Und das schaffen die drei Tracks der aktuellen „Liquid Fire„-EP, die als schöne, schwarze CDr in Vinyl-Optik daherkommt, eigentlich ohne Probleme.

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Tyrael – Der Wald Ist Mein Zuhause

Das trügerische Triumverat, Bandlogo, Cover und Albumtitel, wie oft hat uns diese Kombination vielleicht schon auf eine falsche Fährte lenken wollen? Der erste Eindruck vermag uns auch beim vermeintlich ersten Lebenszeichen von TYRAEL auf eine grimmige Black Metal-Zugfahrt durch das Nebelgebirge zu schicken – und trifft dabei nur entfernt die Lichtung im dunklen Wald!
Wo sich sich das junge Quintett aus Hennef eher zu Hause fühlt, ist zeitweise undurchsichtig wie dichtes Unterholz.… weiterlesen

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Ihsahn – After

Vielleicht mag es mein Glück sein, dass ich mich nie sonderlich für Emperor interessiert habe – auch wenn mich sicherlich nun einige Leute gerne steinigen würden. Doch so kann ich ganz unvoreingenommen an das neue Solo-Album von ex-Emperor-Kopf IHSAHN rangeben, ohne etwaige Vergleiche anzustellen oder durch falsche Erwartungshaltungen enttäuscht zu werden. Denn wenn ich so manche Reaktionen auf die Solo-Alben des norwegischen Künstlers lese, scheinen diesen Fehler einige Kritiker begangen zu haben.… weiterlesen

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