Crucifyre – Black Magic Fire

Crucifyre - Black Magic FireCRUCIFYRE sind nicht sonderlich originell. Ihre Musik irgendwo zwischen 70s Okkult-Rock und 80s Extrem Metal, in einer Schnittmenge aus Thrash, Death und Black Metal der ersten Generation. Ihr Debüt „Infernal Earthly Divine„ eine furztrockene Ehrerbietung an Venom, Possessed, Black Sabbath, vielleicht noch frühe Death und Slayer. Alles andere als neu, innovativ oder fancy. Im Gegenteil, vielleicht sogar ein wenig altbacken.… weiterlesen

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P.L.F. – Ultimate Whirlwind of Incineration

P.L.F. - Ultimate Whirlwinds Of IncinerationWie die Zeit vergeht! Ich kann mich noch erinnern, wie ich um die Jahrtausendwende das erste Mal von P.L.F. in einer griechischen Distroliste las. Damals dachte ich bei ihrem alten Bandnamen (Pretty Little Flower) an eine nicht tot zu kriegende Hippieband, aber nix da, zum Glück!. Die Texaner haben sich vor allem einen Namen mit ihren zahlreichen Split-Scheiben gemacht, nur dass allzu oft ihre Splitpartner oft interessanter waren.… weiterlesen

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Entombed A.D. – Back To The Front

Entombed A.D. - Back To The FrontEin neues ENTOMBED-, meinetwegen auch: Pseudo-ENTOMBED-Album zu besprechen, ist schon nicht das Trivialste. Herzensangelegenheit zum einen, zum anderen wegen dieses peinlichen Rosenkrieges und – es ist einfach so! – des letzten wirklich haarsträubenden Totalausfalls namens „Serpent Saints„. Allerdings möchte ich gleich vorwegnehmen, dass ich hier weder in Lobeshymnen bezüglich des Frühwerkes der Schweden ausbrechen werde, noch dem Schulmädchenzoff Raum geben will.… weiterlesen

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Lobotomized – Norwegian Trash

Lobotomized - Norwegian TrashAn diesen Stumpfköpfen habe ich irgendwie den totalen Narren gefressen. Ganz egal, was ich mir von diesem versoffenen, asozialen Trupp auch zulegte, der Scheiß gefiel mir einfach. Punkt aus. Eine Band wie LOBOTOMIZED scheißt auf dieses ganze Genreschubladen-Denken, und die Jungs haben nicht ohne Grund das „h“ aus „T(h)rash“ raus gelassen. LOBOTOMIZED sind dreckig, unangepasst, rotzfrech, und dennoch hat der Sound aus Trunkenbold-Thrash der alten Garde, bratzigem Punk, Motörhead, GG Allin Fäkalien-Humor und schrägem, abgehalftertem Death Metal seinen Reiz.… weiterlesen

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Vampire – Vampire

Vampire - VampireAm dritten März erschien „Vampire„, das, wiedermal selbstbetitelte, Debütalbum der schwedischen VAMPIRE. Spätestens seither sollte sich der Name wie ein Lauffeuer rumgesprochen haben und dieses Review eigentlich obsolet sein. Besonders, wenn ihr noch eine der LP-Versionen der ersten Pressung haben wollt, die waren wohl ziemlich schnell ausverkauft. Sowohl die reguläre, schwarze LP, wie auch die Die-Hard-Edition in 200 braunen Kopien, inklusive Patch. Aber mittlerweile gibt es wohl eine schwarze und dunkelgrüne Neuauflage des Vinyls.… weiterlesen

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Phalluskult – Notaus

Phalluskult - NotausNicht verwirren lassen! PHALLUSKULT aus Coburg spielen nicht etwa genitalfixierten Porngrind. Vielmehr ist der Bandname sozialkritik, wird im Bandlogo wunderschön durch das abstürzende Symbol für das männliche Geschlecht konterkarriert. Gleichermaßen ist „Notaus“ eine zynische Betrachtung unserer kaputten Welt. Eigentlich genretypisch für Punk, Crust, Hardcore. Aber dennoch mit einem besonderen Twist.

Seit dem letzten Output ist einige Zeit verstrichen. Ein Jahr nach Bandgründung (2006) erschien die EP „Filet Wellington“ (2007).… weiterlesen

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Master – The Witchhunt

Master - The Witchhunt
Also wenn irgendwer auf diesem Planeten richtig Death Metal „ist“, dann ist es wohl Paul Speckmann! Erst kürzlich, am 28. September, wurde das Urgestein 50 Lenzen alt und haut uns nun mit „The Witchhunt“ das mittlerweile 12 MASTER-Album um die Ohren. Doch das ist dem Onkel nicht genug, aktuell ist er noch mit der Vorgänger-Band Deathstrike unterwegs und hat mit dem Tausendsasser Rogga noch Johansson & Speckmann am laufen.… weiterlesen

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Sodom – Epitome of Torture

Sodom - Epitome of Torture
Na also… geht doch! Nach dem meiner Meinung nach eher schwächeren Vorgänger „In War and Pieces“ legt Angelripper eine wahre Thrashgranate hin, was man so nicht wirklich erwartet hätte. Auf der Vorgängerscheibe waren so einige Lückenfüller und vergeigtes Material am Start, ich sag nur „Knarrenheinz und Co„, was sehr tief blicken ließ! Ich finde, mit den neuen Songs werden SODOM wieder einiges gut machen können, denn „Epitome of Torture“ ist vollgepackt mit richtig fetten, Energie geladenen Thrashnummern und jeder Menge Enthusiasmus.… weiterlesen

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Tribulation -Die Karte der Pfade, die wir wandern…

Tribulation - Logo

The Formulas Of Death“ sind schlicht das Album des Jahres. Vergesst Immolation, Altars und Gorguts, die hatten ihre Chancen. TRIBULATION haben sie einfach ergriffen und hauen überraschenderweise ihre Transzendenz vom ordinären Death/Thrash Metal zu einer gewaltigen Neu-Interpretation des extremen Metals heraus. Scheiß auf die Genre-Schubladen Death, Black, Thrash Metal, scheiß auf Psychedelic Rock, scheiß auf Crust-Punk, „The Formulas Of Death“ ist alles gleichzeitig und doch nichts.… weiterlesen

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Hate Force One – Wave of Destruction

Hate Force One - Wave of Destruction
Also rein optisch präsentieren sich HATE FORCE ONE gar köstlich! In schwarz-weiß-roter Tricolore hat Sebastian Jerke (der mir zuvor auch kein Begriff war) ein wunderschönes Gesamtkonzept erschaffen. Angefangen von dem umfassenden Cover, das sich über Vorder- wie Rückseite des Booklets erstreckt und irgendwo zwischen Evil Ernie, Spawn und Hellboy-Comics und der biomechanischen Alptraumwelt früher Egoshooter wie Quake oder Doom bewegt, über das wunderschöne Zombie-Bandbild im inneren des Beipackzettels.… weiterlesen

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