Burning Butthairs – Dirty Sanchez

Burning Butthairs - Dirty SanchezEigentlich könnte ich mir jedwede Worte sparen, das Cover-„Artwork“ spricht schon Bände. Direkt auf den ersten Blick weiß der geneigte Hörer, was ihn erwartet: Stumpfer Death-Grind mit Einschlägen aus Gore/Porn, irgendwo zwischen Vulgarität und „Humor“. Dabei sind die Protagonisten in der Szene keine unbekannten mehr, BURNING BUTTHAIRS sind nun seit 2001 unterwegs und haben schon einige Shows abgerissen. „Dirty Sanchez“ ist nunmehr ihr zweites Album, das über Rebirth The Metal Productions (Deutschland) und Satanath Records (Russland) in die öbszöne Menge gehauen wird.… weiterlesen

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Putrevore – Macabre Kingdom

Putrevore - Macabre Kingdom
Rogga Johansson scheint zu viel Freizeit zu haben. Anders kann ich mir nicht erklären, wie er seine tausend Bands Revolting, Paganizer, Ribspreader, Bone Gnawer, The Grotesquery und wie sie alle heißen, unter einen Hut bringen kann. Doch ich muss auch gleichermaßen zugeben: So recht verstehe ich den Hype um den Tausendsasser nicht. Klar, er produziert viel Output, aber darunter befindet sich auch viel Füllmaterial, wo sich der omnipräsente Gitarrist selber wiederholt.… weiterlesen

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Boiler – Der Mann umgekehrt proportional zur eigenen Maske

Zu ihrer letzten Veröffentlichung, der 2009 erschienenen Promo „Mit Druckluft durch die Prärie„, war ich BOILER noch sehr wohlwollend gesonnen. Ich mochte die selbstironische und untypische Herangehensweise außerhalb der Musik. Das Steampunk-Comic-Cover der Promo war richtig schnieke und auch so Wortwitzen wie „Atüla der Druckluftkönig“ (Debüt-Album von 2008) stießen bei mir auf Gefallen. Musikalisch musste BOILER hingegen noch einiges an Nachholbedarf attestiert werden.… weiterlesen

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Archgoat – Heavenly Vulva

Es sind nur sechs Lieder in gerade mal sechzehn Minuten. Doch „Heavenly Vulva“ wird polarisieren! Es fängt schon beim Coverartwork an, das mit seine nekrophilen Darstellung von Maria Magdalena und dem toten Jupp bewusst und explizit provoziert. Dass die Umsetzung von Chris Moyen trotz, oder gerade wegen der Thematik einfach nur genial ist, muss an dieser Stelle nicht weiter erwähnt werden…

Doch eigentlich führen ARCHGOAT sowohl visuell wie auch musikalisch stoisch ihren Stiefel fort.

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Cemetary Rapist – The Smut Circus

Schuld an allem hat Putrid Pile. Denn bevor Clay das erste Mal Shaun LaCanne gesehen hat, hat er weder Gitarre gespielt, noch einen Drum-Computer gesehen. So zumindest seine eigene Aussage im Interview mit dem Ingurgitated Decapitation Webzine.

Doch seither eifert er fleißig seinem Idol nach und veröffentlicht in beharrlicher Regelmäßigkeit seit 2004 fast jährlich mehrere Tonträger. Zuletzt kam die neue Full-Length „The Smut Circus“ via Rotten Roll Rex.

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Andabata – Corpse Grinding Machine

Immer und immer wieder gibt es Bands, die so sehr althergebrachte Klischees auslutschen und mit hirnloser Stumpfheit auf ihren Instrumenten herumkloppen, dass der Death Metal bei vielen Leuten den Status von primitivem Geholze wohl nie verlieren wird. ANDABATA sind eine dieser Bands, denen man zurecht den Vorwurf der stumpfen Grobschlächtigkeit machen kann. Bereits der erste Eindruck von den typischen Promo-Fotos mit Sensen, dem schlechten CGI-Cover mit der „Fleischwolf und Leichenteile“-Thematik über die plakativen und stumpfen Texte hinterlässt kein sonderlich positives Bild.… weiterlesen

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Abrasive – The Birth… Born In Sodom

ABRASIVE sind ein Wolf im Schafspelz. Hinter dem genre-atypische Coverartwork, das leicht an Hieronymus Bosh erinnert, hätte wohl niemand eine ziemlich derbe Death-Grind Band erwartet. Höchstens der fanatische Brodequin-Fan, haha!
Doch ein Wolf ist ein anmutiges Tier. An dieser Stelle hinkt der eröffnende Vergleich. Vielmehr sind ABRASIVE ein Reißwolf. Einfach, grobschlächtig und aus Metal(l).

The Birth… Born In Sodom“ erinnert an diversen Stellen an den Dying Fetus-Track „Born In Sodom„.

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Boiler – Mit Druckluft durch die Prärie

Boiler - Promo 2009
Also hier gibt es direkt einen Punkt vorweg: „Atüla Der Druckluftkönig“ als Album-Titel und „Mit Druckluft durch die Prärie“ als Name für die aktuelle Promo – Wenn das mal keine atypischen und geilen Titel sind, dann weiß ich auch nicht. Hinzu dieses geile Comic-Steampunk Cover, was bei Leibe nie auf eine Brutal Death-Grind Band hätte schließen lassen. Und dass die Band sich selber auch nicht so ganz ernst nimmt, kann man dann weiterhin an Liedtiteln wie „Der Mann umgekehrt proportional zur eisernen Maske“ oder „Schlauchbootmund“ erkennen.… weiterlesen

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Bone Gnawer – Feast Of Flesh

Bone Gnawer - Feast Of Flesh
Mittlerweile blöken es ja die Unken von allen Bäumen: Pulverised Records aus Singapur stehen für oldschool Death Metal! Doch auch, wenn BONE GNAWER aus Schweden kommen, gibt es auf dem Erstlingswerk der Allstar-Truppe um Sänger Kam Lee (u.a. Mantas/Death und Massacre) keinen label-typischen, alten Elchtod, sondern ultra stumpfen, alten Ami-Tod.
Dabei ist „Feast Of Flesh“ so eindimensional, dass es höchstens etwas für Six Feet Under-Fans sein dürfte!… weiterlesen

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