Agoraphobic Nosebleed – Arc

Agoraphobic Nosebleed - ArcNun ist es ja nach Down und Kiss und den Melvins nichts mehr Besonderes, eine Reihe von EPs und/oder Alben zu releasen, die gänzlich dem Schaffen oder den Präferenzen je eines Bandmitglieds entspringen. Meist bewegen sich diese Releases dann schon im engeren Dunstkreis des Stils der Band. Umso überraschender ist nun „Arc„, die neue MLP der US-Powerviolence/Grindcore-Kulttruppe AGORAPHOBIC NOSEBLEED.

Ok, die harschen, noisigen, digital angetriebenen Prügelattacken wurden schon zum letzten Longplayer zugunsten eines wesentlich abwechslungsreicheren Sounds irgendwo zwischen Crossover-Thrash und Powerviolence ad acta gelegt, doch wer hätte von ANb eine reinrassige Sludgecore/Doom-Scheibe erwartet?… weiterlesen

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Omega Soul – Void

Omega Soul - VoidWenn man nicht stur auf ein Musik-Genre fixiert ist, dann ist FDA Rekotz ein sehr sympathisches Label. Denn trotz des guten Händchens für guten Death Metal, schaut Rico immer mal wieder über den Tellerrand und veröffentlicht auch schon mal gerne Sachen aus anderen Sparten. Früher, in den Anfangstagen des Labels vornehmlich Crust und Grind (was heute ja auch durchaus noch vorkommt, siehe Keitzer) und „aktueller“ mit der Gothic Metal Bands Graveyard Of Souls und Decembre Noir oder den ungewöhnlichen Bovine.… weiterlesen

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Dust – Distortion Empire

Ich bin ehrlich: Grindattack haben mich überrascht. Alleine vom Labelnamen und den Tacheless-Releases hätte ich zunächst eine monolitische Ausrichtung zum Grindcore vom Bielefelder Label erwartet. Doch zu den aktuellen Veröffentlichungen von Chef Andi gehört auch das nunmehr dritte Album der ebenfalls in Bielefeld beheimateten DUST. Mit seinem doomigen Sound wirkt „Distortion Empire“ nicht unbedingt passend zum Namen Grindattack. Das soll dem Album aber nichts an Qualität absprechen.… weiterlesen

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Redrum Inc. – Heavy Division

Auch wenn REDRUM INC. nun mit „Heavy Division“ gerademal ihr Debütalbum präsentieren, ist mir die Band nicht gänzlich unbekannt. Anfang diesen Jahrhunderts – Mensch, klingt das theatralisch! – war die Band regelmäßiger Gast auf dem hiesigen „Mosh It Up“-Festival. Damals fand ich die eher schleppende Musik zwischen denn meist schnelleren Metal-Bands eher langweilig. Und da hat sich auch heute nicht viel dran geändert!

Prinzipiell bin ich seit meinem letzten Kontakt zu REDRUM INC.

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Sirh – Beneath The Twelve Mile Zone

Sirh - Beneath The Twelve Mile Zone
Für den gemeinen Death Metal-Lunatic oder Grindcore-Fanatiker dürften SIRH die pure Hölle sein! Denn hier geht es schwer und schleppend durch die sechs Songs von „Beneath The Twelve Mile Zone„. Doch auch Freunde von Stoner Rock/Stoner Doom im Stile von Orange Goblin oder Sahg dürften sich mit SIRH sehr schwer tun! Denn neben fetten 70er-Jahre Riffs kommt noch die Dreckigkeit des Sludges in das Debütalbum der Jungs aus Arizona und macht den Einstand wirklich schwer, dreckig und verdammt räudig!… weiterlesen

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The Atlas Moth – A Glorified Piece Of Blue Sky

The Atlas Moth - A Glorified Piece Of Blue Sky
Beim Bandnamen lacht dem Hobby-Entologen in mir das Herz. THE ATLAS MOTH, zu deutsch der „Atlasspinner“, ist die größte Motten-Art der Welt. Doch mit tropischem Getier hat „A Glorified Piece Of Blue Sky“ nicht viel zu tun. Wie das Cover schon andeuten Mag, wird es ziemlich spacig in den nächsten 45 Minuten. Nicht nur in den Texten, die Orion, Merkur und Venus besingen und auch nicht nur in den leichten Drone-Samples, die die Songs vom Debüt-Album der Band geschickt miteinander Verbinden und in herrlich abgehobene Atmosphäre kleiden.… weiterlesen

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