Sorcery – Arrival At Six

Sorcery - Arrival At Six
Reunions kann man immer mit einem skeptischen Auge betrachten. Besonders, wenn alte Helden ihre Wiedergeburt inmitten von aktuellen Strömungen feiern; schnell schwingt der fahle Beigeschmack vom leichten Pfennig mit. Doch es gibt ja auch positive Comebacks. Beispielsweise Autopsy oder Atheist, die mit ihren ersten Alben nach der Ruhepause ordentlich Rabbatz machten. Zu diesen gesellen sich nun ohne Zweifel SORCERY.

In diesem „damals“, von dem momentan alle so sehr schwärmen, 1991, veröffentlichte die schwedische Band den Meilenstein „Bloodchilling Tales„, das unter dem Namen „Legacy Of Blood“ seine Re-Issue via Blood Harvest (LP) und Xtreem Music (CD) ebenfalls dieses Jahr feiert.

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Entrails – The Tomb Awaits

Gerade mal ein Jahr nach „Tales From The Morgue“ liefern ENTRAILS gut vierzig Minuten neues Material ab. Dieses Mal fast gänzlich neues. Im Gegensatz zum Debüt ist das Verhältnis zwischen neuen Liedern und der Resteverwertung aus Demo-Tagen genau umgekehrt. Lediglich „Total Death“ scheint es in überarbeiteter Form auf den neuen Longplayer geschafft zu haben. Schade, dass mir das „Human Decay„-Demo fehlt, sonst könnte ich auch detailliertere Aussagen machen.… weiterlesen

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Demonical – Death Infernal

DEMONICAL sind mittlerweile auch bei ihrem dritten Album angekommen. Das Album, was angeblich über den weiteren Werdegang einer Band entscheiden soll. Und wiedermal liefern DEMONICAL eigentlich genau das, was man von ihnen kennt und erwartet – und haben dennoch ein paar „Überraschungen“ für den Hörer parat.

Natürlich ist die Truppe, die aus der Asche von Centinex hervorgegangen ist, immer noch absolut der alten schwedischen Schule verschrieben.

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Necromorph – Grinding Black Zero

So richtig Gesund sah der „In Utero„-Engel ja noch nie aus. Doch scheinbar leidet er nun unter einer ausgewachsenen Anorexia nervosa, damit er für das Cover von „Grinding Black Zero“ eine „gute“ Figur macht. Eigentlich ein untypisches Bild. Weder passt das Orange zum Albumtitel, noch erfüllt es auf den ersten Blick die Genre-Klischees. Aber eben nur auf den ersten Blick, denn wenn man genauer hinsieht, erblickt man in bitterböser Sozialkritik magersüchtige Koksnutten – Sorry, das sind ja Modells – direkt neben ausgehungerten Biafra-Kindern.… weiterlesen

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Brutally Deceased – Dead Lovers‘ Guide

Verdammt und zugenäht, ist das etwa die neue Fleshcrawl? Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich das glatt behaupten, nachdem ich „Lustful Sodomy In The House Of God“ gehört habe! Doch nein! Es ist das Debütalbum von BRUTALLY DECEASED aus der Tschechischen Republik. Den geographischen Ursprung hätte man „Dead Lovers‘ Guide“ aber niemals, aber wirklich niemals angehört! Der Sound klingt angenehm dreckig und dennoch sehr druckvoll, ein wenig halt nach Sunlight, oder zumindest der ordentlichen Heavy Metal 2 Fusstrete von Boss.… weiterlesen

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Toxaemia – Buried to Rise: 1990-1991 Discography

Alter, schwedischer Death Metal boomt momentan. Grund genug, dass Dark Descent wieder eine Leiche aus dem Keller holt und locker flockig alles bisher Veröffentlichte als Compilation für die Masse aufbereitet. Dieses mal in der Exhumierung: TOXAEMIA mit ihrem Schaffen aus der Zeit von 1990 bis 1991. In dieser Zeit haben es die Jungs aus Motala auf zwei Demos und eine EP gebracht, die nun in Form von „Buried To Riese: 1990-1991 Discography“ erneut auf die Menschheit losgelassen werden.… weiterlesen

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Evocation – Apocalyptic

Spätestens seit dem Debütalbum „Tales From The Tomb“ (2007) sind EVOCATION wohl in aller Munde als große Hoffnung des schwedischen oldschool Todesstahls. Nicht ganz zu unrecht, war das erste Full-Length nach laaanger, langer Pause doch ein richtig fettes Teil im Stile von Dismember und Entombed, hart aber melodisch, voller griffiger Hits.

Mittlerweile sind wir bei Album Nummer drei angekommen und haben etwas von der Griffigkeit verloren.

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Interment – Into The Crypts Of Blasphemy

Die Schweden können ein komisches Volk sein! Da gibt es Bands, die Anfang der Neunziger angefangen haben und erst um 2010 (+- ein paar Jahre) ihr Debütalbum herausbringen. Ein Beispiel wären die kürzlich ebenfalls hier besprochenen Entrails und nun INTERMENT, die ihren ersten Liveauftritt zum Release des Buches „Swedish Death Metal“ zusammen mit Grotesquery hatten. Dennoch sollten die Namen hinter INTERMENT dem ein oder anderen bereits bekannt sein, denn hier zocken Mitglieder u.a.… weiterlesen

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Entrails – Tales From The Morgue

Der ein oder andere erinnert sich: Anfang des Jahres hatte ich die Tape-Version von ENTRAILSReborn“ besprochen, mit dem Hinweis, dass das Album der Band über FDA Rekotz in Kürze erscheinen soll. Und am 01.06.2010 war dann „Tales From The Morgue“ auch schon erhältich!
Wer sich nicht erinnert: ENTRAILS mit ihrem Entombed-Riff-Off-Logo machen – wie erwartet man es auch anders – schwedischen olschool Death Metal im Stile ihres Schriftzuggebers und Dismember.… weiterlesen

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Lifeless – Beyond The Threshold Of Death

Stockholm-Syndrom bei Ibex Moon! Auch wenn LIFELESS aus dem schönen Nordrhein-Westfalen kommen, ist ihr Sound oldschool swedish Death Metal as fuck! Der Kenner mag dies vielleicht bereits am Bandlogo errochen haben (;
Nun ist Ibex Moon dafür bekannt, dass es auf alten Kram steht. Alte Bands oder neue Bands mit altem Sound. Und im Falle von „Beyond The Threshold Of Death“ haben wir eine junge Band, die alte Schule zelebriert und über Ibex Moon alten Kram wieder rausholt.… weiterlesen

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