Ultimo Mondo Cannibale – Drink My Milk

Eigentlich muss man so fair sein und es anerkennen. ULTIMO MONDO CANNIBALE haben auf ihrem zweiten Album einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht! Das komplette Booklet wirkt professioneller und mit der Milch-Thematik auch konsistenter. Und auch die Musik hat eine deutliche Entwicklung erfahren.

Auf dem Debüt-Album „Pornokult“ rumpelte ULTIMO MONDO CANNIBALE durch D-Beat und Punk Riff. Zwei Jahre später gibt es nun das zweite Album „Drink My Milk„.

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Spasm – Taboo Tales

SPASM sind wieder zurück mit ihren sexuellen Gelüsten. Doch zunächst überrascht das tschechische Trio mit der visuellen Seite ihrer „Taboo Tales„. Eigentlich ist man aus dem Genre recht explizite, infantile oder billige Cover gewohnt. „Taboo Tales“ überzeugt mit einer gewissen simplen, aber stimmungsvollen Ästhetik. Ein eher unscheinbares Bild präsentiert sich auf der Vorderseite des Jewelcases. Dessen gedeckte Brauntöne und Optik durchziehen das komplette Artwork und heben SPASMs Album von anderen Releases ab.… weiterlesen

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World Hate Center – Maximum Perversum

Oftmals sind die Grenzen im Porngrind so fließend, dass man nicht immer genau weiß, ob eine Band einfach nur einen kruden Humor hat, oder den propagierten Sexismus ernst meint. Im Falle von WORLD HATE CENTER ist es aber sonnenklar, hier steht der Humor im Vordergrund. Und aus diesem Grund kann man das erste Lebenszeichen „Maximum Perversum“ eigentlich auch nicht wirklich ernst nehmen – und dennoch hat es einen gewissen, wenn auch kurzzeitigen Unterhaltungsfaktor.… weiterlesen

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Anal Carnage / Vaginal Cadaver – 2 Ways Of Sadistic Intents

Ein Split-MP3-Release von Bands mit schmackhaften Namen wie ANAL CARNAGE oder VAGINAL CADAVER, wenn da mal nicht dem koprophagen Gourmet das Wasser im Munde zusammen läuft? Doch halt, keine vorschnellen Schlüsse! Denn auch, wenn beide Bandnamen stumpfe Fäkalunterhaltung versprechen, gibt es nicht ganz den typischen Perverso-Porngrind auf „2 Ways Of Sadistic Intents„!

Den Start legen ANAL CARNAGE hin, von der Stückzahl zwar mit dem kleineren Teil, aber von der Spielzeit durchaus gleichberechtigt zu VAGINAL CADAVER.

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Choked By Own Vomits / S.C.A.T. – Zombie Yegers / Stench Of Corpse Anal Tract

Tschechen-Grind anybody? Ja? Dann sollte man mal Rotten Roll Rex beehren, wo die Split-CD von CHOKED BY OWN VOMITS und S.C.A.T. vor kurzem erschienen ist! Zackige Blast-Attacken, rumplig-groovende Beats und nasale Vocals all inclusive!

Mit der Seite „Zombie Yegers“ machen die original Tschechen von CHOKED BY OWN VOMITS den Anfang und grooven dabei genau so schön, wie Ahumado Granujo und erinnern – besonders bei den „klareren“ Shouts ein wenig an Cerebral Turbulency, auch wenn die Stimme etwas nach Sanitys Dawn klingt.

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Vaginal Cadaver – Pussy Overdose

Der Name sagt eigentlich alles aus – und doch eben nur die Hälfte! VAGINAL CADAVER sind zwar genau das, wofür man sie hält, eine Zwei-Mann-Porngrind-Band, heben sich aber doch etwas aus dem kack-braunen Sumpf aus Vaginalsekret der breiten Masse ab! Zum einen liegt das am doch recht brauchbaren Sound, der für eine Demo-EP tausendmal besser ausgefallen ist, als z.B. auf dem Label-Release von Anonima Sequestri.… weiterlesen

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Black Market Body Parts – The Perfecte Grime

BLACK MARKET BODY PARTS sind zwar zwei Mann, reihen sich aber dennoch in die schier unüberschaubare Masse an Gore/Porn-Grind-Soloproejekten ein. Die Gitarren klingen ziemlich schrill und bissig, der Drum-Sound ist eigentlich eine plumpe Beleidigung für die Ohren. Lediglich bei den etwas rhythmus-orientierten Stellen, die fast schon von den Beats her aus dem Hip Hop stammen können, kommt etwas tiefendruck in die Lieder. Schade, sehr schade, denn gerade der versuch von „Glass Fucked“ etwas auf groovigen Porngrind zu machen scheitert an dem dünnen Sound.… weiterlesen

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Intestinal Disgorge – Sociopath

Intestinal Disgorge - Sociopath
Eines meiner Lieblingsbücher ist „American Psycho“ von Bret Easton Ellis – und nein, ich habe den Film nicht gesehen und weigere mich auch ihn anzusehen! Jeder, der das Buch gelesen hat, wird mich verstehen – diese kalte Ambivalenz zwischen sauberen Yuppie und brutalem Psychopathen, nackte Gewalt und perverse Gelüste, einfach ein Klassiker. Und in gewisser Hinsicht erinnert mich das 2008er Full-Length von INTESTINAL DISGORGE sehr an „American Psycho“.… weiterlesen

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Spasm – Paraphilic Elegies

Spasm - Paraphilic Elegies
Willkommen zurück in Tschechien, dem Land des Grindcores und der sexuell Perversen mit ungewöhnlichen Paraphilien! So könnte ich eigentlich die Kritik zu SPASMs „Paraphilic Elegies“ stehen lassen und geneigter Fan ist voll im Bilde. Doch so einfach mache ich es mir nicht, ein paar mehr Worte verdient die CD auf jeden Fall!

Die Tschechen haben einfach den Längsten, wenn es um groovigen, brutalen Gore/Porn/Normalo-Grind mit Gurgelvocals und hohem Tanzbarkeitsfaktor geht.

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Anonima Sequestri – Unsafe, Insane & Forced

Anonima Sequestri - Unsafe, Insane & Forced
Man war ja mal jung. Unbedarft und mittellos. Wir waren ca. 17 jahre alt, mein Kumpel Martin und ich. Wir lebten in einer vergleichsweise kleinen Stadt und wollten dennoch unbedingt brutale und harte Musik machen. Ich spielte etwas Gitarre, oder zumindest glaubte ich damals, dass ich das könnte. Und der Martin hatte Spaß am Schreien und Grunzen. Also hat man sich den Rechner als Drumcomputer genommen und wöchentlich im Keller der Oma rumgelärmt.… weiterlesen

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