Brutally Deceased – Satanic Corpse

Eigentlich ist es ja eine totale Schande. Da hat Meister Paolo Girardi mal wieder ein erstklassiges Artwork gezaubert, und es wird mit so einem roten Flatschen verunstaltet. Das sieht doch aus, wie aus dem Ausverkauf bei Media Markt. Und nicht etwa wie eine hervorragende Death Metal Scheibe. Igitt, mehr fällt mir dazu echt nicht ein…

Doch von Anfang an: BRUTALLY DECEASED haben bereits mit ihrem Debüt „Dead Lovers Guide“ einen mehr als ordentlichen Eindruck bei mir hinterlassen.… weiterlesen

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Promethean Fire – Narkissos

Promethean Fire - NarkissosWenn ich das richtig mitbekommen habe, ist „Narkissos“ die erste EP der 2010 gegründeten Kasseler PROMETHEAN FIRE. Zwar findet man auf Youtube vereinzelte Proberaum-Aufnahmen und einen Demo-Song von 2011. Aber ob davon jemals ein physischer Tonträger erhältlich war, entzieht sich meines Wissens. Auch die aktuelle Veröffentlichung macht es den interessierten Fans nicht einfach. In den Kommentaren zu einem anderen Review erwähnt die Band, dass es die 3-Song-CDr nicht zum kaufen gibt.… weiterlesen

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Dubiosis – Seinsvergessenheit

Dubiosis - SeinsvergessenheitEs ist schon ziemlich überwältigend, was eine Band heute im Alleingang alles auf die Beine stellen kann. Dabei lässt so manche Eigenproduktion in Aufmachung und Qualität locker manchen Labelrelease alt aussehen. Ein schönes Beispiel für hervorragende Qualität, stellt „Seinsvergessenheit“ von DUBIOSIS dar. Die Band nutzt dabei die Erfahrungen aus fast 15 Jahre Bandgeschichte um ihr viertes Album in allen Aspekten sehr professionell zu präsentieren.… weiterlesen

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Leviathan – The Aeons Torn

Leviathan - The Aeons Torn
Ich weiß nicht, wann mich ein Album das letzte Mal so sehr genervt hat, wie es „The Aeons Torn“ tat. Obwohl LEVIATHAN aus Bonn so etwas wie einen eigenen Stil gefunden haben, und sich durch ihren symphonischen Aufbau von anderen Melodic Death Metal Bands abheben, geht mir die Band mit ihrem übertriebenen Gefiedel unglaublich auf den Sack.

The Aeons Torn“ ist eigentlich mehr als bloß das zweite Album der Band.

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December Flower – When All Life Ends…

Neben Burial Vault mit ihrem Debütalbum „Ekpyrosis (Periodic Destruction)„, sind DECEMBER FLOWER wohl die große Hoffnung für (den deutschen) Melodic Death Metal! Anders als viele andere Bands wird hier nicht auf Keyboards, moderne Einflüsse oder Breakdowns gesetzt, sondern ganz die alten götheburger Schule gelebt.

When All Life Ends…“ ist einfacher gestrickt als das Erstwerk von Burial Vault, die stellenweise etwas überladen klingen.

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Burial Vault – Ekpyrosis (Periodic Destruction)

Eigentlich ist die Genre-Schublade Melodic Death Metal aktuell eher abschreckend. Viel zu häufig findet man hinter diesem Etikett Metalcore, Keyboard-Klimpereien und/oder theatralisches Gejammer. Erfreulicherweise besinnen sich BURIAL VAULT auf die alten Tage des Genres und erinnern mit ihrer melodischen Mischung zwischen Death und leichtem Black eher an Dissection.

Ekpyrosis“ ist sicherlich nicht der beste Albumtitel. Diesen Zungenbrecher kann doch niemand ad hoc aussprechen – geschweige denn sich merken.

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Neverland In Ashes – Earth:June

Wir haben Winter – zumindest kalendarisch. Dennoch haben NEVERLAND IN ASHES ihre neue EP „Earth:June“ genannt. Spricht da die Sehnsucht nach Sonne und Wärme aus der Band, die ihren besagten zweiten Output Anfang Dezember veröffentlichten? Zumindest findet man viel Sehnsucht und Verträumtheit in der Musik von NEVERLAND IN ASHES.

Sommerliche oder gar fröhliche Töne vernimmt man auf „Earth:June“ hingegen seltener. Vielleicht in „Cinnamon“ mit seinen amüsanten Popkorn-Keyboards.

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The Last Hangmen – Servants Of Justice

An und für sich haben THE LAST HANGMEN ihre Hausaufgaben gemacht. Sie wissen ganz genau, was der Freund von Melodic Death Metal haben will – und gehen leider zu sehr auf Nummer sicher. Ein schönes Mittelalter Cover, ein episches, fast schon cineastisches Orchestral-Intro – was wirklich äußerst gut gelungen ist! – und metallisch interpretiertes Folk-Feeling.

Großes Vorbild waren an dieser Stelle wohl Suidakra, denen an häufig in Riff und Songaufbau gehuldigt wird.

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Despite – Clenched

Als ob die aktuelle Retro-Welle nicht schon genug wäre. Nein, DESPITE müssen noch einen drauf legen und machen einen auf „vintage“. Doch nicht im Stil, sondern im Sound. Eine denkbar schlechte Wahl, wo man doch gerade im Umfeld der 70er-Okkult-Rockbands einige nette Schätzken hat. Nein, musikalisch fühlen sich DESPITE auserkoren, um das Erbe der Götheburg Melodic Death Szene, von In Flames und Dark Tranquillity anzutreten.

Doch wie war das?

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Nomad – Transmigration Of Consciousness

Es gibt Umstände, die sind einfach nur schlecht für eine Band. Zum Beispiel Polen als Ursprungsland zu haben. Denn schneller hat man einen Vader– und/oder Behemoth-Vergleich an der Backe, als man sein Becherchen Vodka gekippt hat. Schade eigentlich, dass manche Leute vorschnell einen Maßstab und eine Schablone zur Beurteilung anwenden! Denn NOMAD mit ihren Landsleuten zu vergleichen, passt meiner Meinung nach überhaupt nicht. Bis auf das Genre „Death Metal“ haben die drei Bands recht wenig gemein.… weiterlesen

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