Gruesome Stuff Relish – Sempiternal Death Grind

Gruesome Stuff Relish - Sempiternal Death Grind
Eigentlich hat es sich der Goregrind ja mit mir verdorben. Die aktuelle Ausrichtung des Genres hat kaum noch was interessantes zu bieten, Harmonizer und übertriebenes Geballer machen aus vielen Bands nur noch Einheitslärm. Selbst bei einstigen Helden wie Haemorrhage scheint ein wenig die Luft raus zu sein. Da kommen ausgerechnet GRUESOME STUFF RELISH, und bieten mit mit „Sempiternal Death Grind“ eine verlockende Versöhnung an.… weiterlesen

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Leviathan – The Aeons Torn

Leviathan - The Aeons Torn
Ich weiß nicht, wann mich ein Album das letzte Mal so sehr genervt hat, wie es „The Aeons Torn“ tat. Obwohl LEVIATHAN aus Bonn so etwas wie einen eigenen Stil gefunden haben, und sich durch ihren symphonischen Aufbau von anderen Melodic Death Metal Bands abheben, geht mir die Band mit ihrem übertriebenen Gefiedel unglaublich auf den Sack.

The Aeons Torn“ ist eigentlich mehr als bloß das zweite Album der Band.

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Imprecation – Jehovah Denied

Vielleicht liegt es daran, dass ich zu jung bin. Doch bisher waren mir IMPRECATION absolut kein Begriff. Obwohl die Band bereits vor 20 Jahren ihr erstes Demo veröffentlichte und – wie ich im Nachhinein feststellen musste – im Underground ein gewisses Renomé genießt. Vielleicht liegt es einfach daran, dass die Kapelle aus Missouri bisher lediglich zwei Demos und zwei EPs veröffentlicht hat, und deswegen noch nicht in meine nähere Aufmerksamkeit gekommen ist?… weiterlesen

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Neverland In Ashes – Earth:June

Wir haben Winter – zumindest kalendarisch. Dennoch haben NEVERLAND IN ASHES ihre neue EP „Earth:June“ genannt. Spricht da die Sehnsucht nach Sonne und Wärme aus der Band, die ihren besagten zweiten Output Anfang Dezember veröffentlichten? Zumindest findet man viel Sehnsucht und Verträumtheit in der Musik von NEVERLAND IN ASHES.

Sommerliche oder gar fröhliche Töne vernimmt man auf „Earth:June“ hingegen seltener. Vielleicht in „Cinnamon“ mit seinen amüsanten Popkorn-Keyboards.

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The Last Hangmen – Servants Of Justice

An und für sich haben THE LAST HANGMEN ihre Hausaufgaben gemacht. Sie wissen ganz genau, was der Freund von Melodic Death Metal haben will – und gehen leider zu sehr auf Nummer sicher. Ein schönes Mittelalter Cover, ein episches, fast schon cineastisches Orchestral-Intro – was wirklich äußerst gut gelungen ist! – und metallisch interpretiertes Folk-Feeling.

Großes Vorbild waren an dieser Stelle wohl Suidakra, denen an häufig in Riff und Songaufbau gehuldigt wird.

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Soulline – The Struggle, The Self And Inanity

SOULLINE wirken unentschlossen. Sie mischen Melodic Death Metal der eher melancholischen, verträumten Ausprägung mit modernen Elementen, cheesy Melodieverständnis, überladenen Keyboards und einer zu gut gemeinten Portion Theatralik.

Zum Größtenteil plätschern die knapp vierzig Minuten des zweiten SOULLINE-Albums ohne nennenswerte Höhepunkte dahin. Ab und an kommen fast schon radiotaugliche Leads aus den Boxen. Doch sind diese genau so eine Ausnahme, wie die interessanten Momente mit Klargesang.

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Apostate – Trapped In A Sleep

Vorsicht Leute! Wer sich durch die Genre-Einteilung Doom/Death Metal versucht sieht in APOSTATE eine ähnliche Band wie Hooded Menace, Krypts (Fin), Coffins (Jp) oder Druid Lord zu finden, wird mit „Trapped In A Sleep“ sicherlich bitter enttäuscht! Vielmehr versucht man sich ein einer biederen Interpretation von My Dying Bride oder Paradise Lost und erschafft allerhöchstens Schlaflieder für den enttäuschten Hörer!

Warum APOSTATE nun nach diversen Split-Ups wieder aus dem Grabe steigen mussten erschließt sich mir ebenso wenig, wie die Existenzberechtigung ihres Debütalbums „Trapped In A Sleep„, das schlussendlich 18 Jahre nach Bandgründung nun auch mal erscheinen „musste“.

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Sideblast – Cocoon

Wider dem Mainstream! Wo viele andere Bands sich stilistisch aktuell eher dem skandinavischen Sound der späten 80er/frühen 90er zugetan fühlen, erfrischen SIDEBLAST schon fast mit ihrer eigenständigen Interpretation des extremen Metals. Dabei könnte man böswillig sagen, die Franzosen seien einfach eine weitere Death Metal Kapelle mit Keyboards. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn eigentlich vermengen sich auf „Cocoon“ moderner Death Metal mit (Neo-)Thrash und leichtem Black Metal Einschlag, der aber wirklich sehr homöopathisch eingesetzt wird.… weiterlesen

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Abigail Williams – In The Abscence Of Light

BÄMM! Das ist sicherlich ein Schlag in das Gesicht der Traditionalisten! Und vielleicht ist es gerade deswegen so interessant? Die Rede ist von ABIGAIL WILLIAMS neuem Album „In The Abscence Of Light„!
Ich bin der Meinung, dass gerade amerikanische Black Metal-Bands nicht so sehr den Zwang haben, skandinavischen Vorbildern folgen zu müssen, wie es viele europäische Bands tun. Und dadurch wirkt ihre Interpretation des Genres oftmals ungezwungener und erfrischender!… weiterlesen

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Gloria Morti – Anthems Of Annihilation

Mit futuristischem Endzeitcover und endsprechenden Songs liefern GLORIA MORTI ihr Konzeptalbum „Anthems Of Annihilation“ zum eigenverschuldeten Untergang der Menschheit – oder einfacher gesprochen: Ihr drittes Studio-Album.
Durch die teilweise kalten und gelegentlich dem Cover gleichsam futuristisch anmutenden Black/Death-Songs entsteht an vielen Stellen auch die passende Atmoasphäre zum apokalyptischen Thema, doch leider ist GLORIA MORTI nie so kompromisslos, um richtig infernalisch zu werden. An einigen Stellen sind die Keyboads dafür zu melodisch, klimperhaft, fast schon zu süß, wie in „Cut From Gaia„.… weiterlesen

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