Victims – Sirens

Victims - SirensCrust/Hardcore-Fans aufgepasst! VICTIMS haben nach fünf Jahren endlich ein neues Album am Start: „Sirens“! Empfehlung kann ich aber nur an Fans der Band und bedingt an Genre-Anhänger geben….

Denn bereits „A Dissident“ hinterließ einen eher fahlen Beigeschmack bei mir. Ordentlich gemachter Crustcore. Schicke Hadrcore-Riffs, nette Wolfbrigade– und Maiden-Leads. Aber insgesamt eher zahnlos. Und da knüpft „Sirens“ leider direkt an.

Einige Leads dürften den Wolfbrigade-Fans immer noch gefallen.… weiterlesen

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Totem Skin – Weltschmerz

Totem Skin - WeltschmerzIch mag ja Bands, die unterschiedliche Genre zu einem eigenen Brei vermischen. Und wenn die Mischung dann auch noch so extrem fett ist, wie auf „Weltschmerz“, dann bin ich schlichtweg begeistert.

D-Beat-Uptempo trifft auf Hardcore unterschiedlichster Ausprägung. Mal eher düster und fatalistisch, wie bei Fall Of Efrafa, mal eher treibend und schnell wie bei Victims. Mal wird es tiefschwarz, schneidet Grenzen zum Black Metal an, Downfall Of Gaia nicht unähnlich.… weiterlesen

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Trvefrykt – Fanzine #2

Trvefrykt - Fanzine 2Im digitalen Wandel sterben viele Fanzines. Erst dieses Jahr wurde das Hammerheart zu Grabe getragen und mittlerweile klingt es fast schon nach altbackener Nostalgie, der Gloria von Necromaniac, Mystical Music, Carnage, Leprozine, CFMD, etc. hinterher zu trauern. Denn hin und wieder erscheinen ja auch neue Hoffnungsschimmer, die weiterhin am gedruckten Format festhalten und dennoch mit der modernen Welt des Internets harmonieren können.

Jüngstes Beispiel ist das TRVEFRYKT.… weiterlesen

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Ancst – Moloch

Ancst - MolochVon Anfang an spielt das ANCST-Kollektiv einen Bastard aus vermeintlich unvereinbaren Stilrichtungen. Das hat bisherige Releases wie die „In Humane Condition„-EP und die Splits mit Hiveburner, Smuteční Slavnost oder Ast (alles zuletzt zusammengefasst auf der Compilation „In Turmoil„) sehr unterhaltsam gemacht. Auf dem ersten Full-Length wird diese Mixtur aus Crust, Hardcore und Black Metal sogar noch etwas ausgedehnt, was dem „Moloch“ ein Janus-Gesicht verleiht.… weiterlesen

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Wrong – Wrong

Wrong - WrongUnd siehe da, die 90er kommen auch wieder… Nein! Ich meine nicht Grunge oder irgendwelche Abominationen dieser Zeit. Ich meine den guten, alten Noise Rock. Und WRONG, bestehend aus Ex-Capsule, –Kylesa– und –Torche-Muckern, machen keinen Hehl daraus, sich selbst genau in dieser Tradition zu sehen. Und gehen doch einige Babysteps weiter…

Riffs, Riffs, Riffs. Massive Riffs, Feedback und noisig-dissonante Leads.… weiterlesen

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Kannibal Krach – Untermenschen in der Überzahl

Kannibal Krach - Untermenschen In Der ÜberzahlMit der „Fickt euch Allee“ kokettieren Großstadtgeflüster ihr hedonistische Trotzigkeit. Doch nur KANNIBAL KRACH meinen es so richtig ernst. Ihr „Fickt euch ALLE!“ geht wortwörtlich gegen alles und jeden. Keiner bleibt verschont, ihre angepisste Wut geht gegen rechte Dumpfbacken, linke Jungspunde, die das Wohnzimmer ihrer Oma zum autonomen Freiraum erklären, bigotte Ärzte, Islamisten, die ihr Futter anbrennen lassen, Marktforschung und Paybackpunkte, die reichen Ein-Prozent, Kommentarspalten-Ritter, Metalheads, der Spaßgesellschaft im Allgemeinen.… weiterlesen

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Planks – Perished Bodies

Planks - Perished BodiesMacht es gut, PLANKS. Ich werde euch ehrlich vermissen. Es gibt selten eine ähnliche Band, die sich so spannend entwickelt, Genre-Grenzen so geschickt über Bord geworfen und dennoch ihren eigenen Stil immer weiter perfektioniert hat, wie ihr. Dennoch respektiere ich euer Ende. Gerade, weil euer Schwannengesang mich erneut in wütend-traurige Klangwelten entführt.

Perished Bodies“ ist ein bittersüßer Abschied. Losgelöst von gängigen Normvorstellungen verströmen diese knapp 50 Minuten Melancholie, Fatalismus, Resignation und furiose Wut.… weiterlesen

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Fredag den 13:e – Domedager

Fredag den 13:e – DomedagerNenn es Crust, Hardcore, oder einfach nur D-Beat, am Ende passen alle drei Begriffe. Die ollen Schwedenkrusten hauen derweil ihr drittes Album raus und bleiben ihrem störrischen, mit leichtem Rock’n Roll getränkten Krustensound treu. Dass die Jungs aus Skandinavien kommen, würde man auch merken, wenn sie ihre Texte in Englisch heraus plärren würden, denn gerade die leicht verfiedelten, teils melodischen Einschübe, diese manische Wut, die einen regelrecht verfolgt, aber eben auch die furztrockene Herangehensweise, all das sind Merkmale, die unter anderem den Schwedensound ausmachen.… weiterlesen

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Yacøpsæ / Corrosive – Verfaulte Durchschauung (Split 6″)

Yacopsae - Corrosive - Verfaulte DurchschauungYACØPSÆ sind ein Urgestein aus der deutschen Hardcore/Power Violence-Szene. Seit 1990 lärmt die Band unablässig herum, bespielt kleinere und größere Festivals und hat sich nicht zuletzt mit einer ordentlichen Anzahl (Split-)EPs einen relativ bekannten Namen erarbeitet.
Ein sogar noch älteres Urgestein sind CORROSIVE, die bereits seit 1986 ihren Krach fabrizieren. Nur durch eine wesentlich geringere Veröffentlichungsrate, ist diese Band deutlich unbekannter als ihre hamburger Kollegen.… weiterlesen

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Planks – Left Us As Ghosts

Planks - Left Us As GhotstsPLANKS sind nicht mehr. Traurig, aber war. Kurz, aber intensiv war ihre Lebensdauer. Und ob alsbald eine ähnlich massive, furiose und angepisste Band mit einer vergleichbar breiten Palette an Einflüssen und Ideen diese Lücke schließen kann, ist noch ungewiss. Denn trotz einer gewissen Verordnung im Hardcore, haben PLANKS immer über den Tellerrand geschaut, metallische Elemente eingebaut, tonnenschweren Doom instrumentalisiert, garstige Ausbrüche in den Grindcore unternommen, im Post-Punk und Wave geträumt und verzweifelt im Neo-Crust gewütet.… weiterlesen

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