Refusal – We Rot Within

Refusal - We Rot WithinWow, das ist mal eine fette Ansage! Das war das erste, was mir nach der ersten Runde von „We Rot Within“ einfiel. Ich bin immer ein wenig skeptisch, wenn es um die berühmt berüchtigten Waschzettel namens Promozettel geht, denn allzu oft steht da einfach nur übertriebener Schmarrn drin. Bei FDA Rekotz hat der Infozettel aber zum Glück noch Hand und Fuß.

Viel zu viele Bands aus der Death Metal Branche werden zu schnell mit Grindcore verglichen, und das nur, weil die Gesangslage entweder unverständlich ist oder man einen schnellen Blastbeat-Schlagzeuger in den Reihen hat.… weiterlesen

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Galvanizer – Horrid Tales Of Death

Galvanizer - Horrid Tales Of DeathNicht nur alte Recken versuchen seit einigen Jahren, Finnland nach dem Auswimpen von Xysma und Disgrace und Convulse, von Sentenced und Amorphis, wieder auf die gute, alte Death-Metal-Map zurückzubringen. Auch so manche junge Kapelle zeigt Stil und Mut und so durften wir Zeugen von so frischen und unverbrauchten Großtaten wie „Where Death And Decay Reign“ und „Abysmal Thresholds“ werden. Stilistisch ist heuer wieder die ganze Bandbreite gegeben, von typisch finnischem Doom & Gloom bis zu derbem Gebolze, mal mehr, mal weniger erfolgreich, jedoch fehlte mir dabei immer eine musikalische Ecke gänzlich – oder ich habe einfach kaum eine vor allem jüngere Band mitbekommen, die diesen vermissten Stil fährt.… weiterlesen

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Sick of Stupidity – One Shot, One Kill

Sick Of Stupidity - One Shot, One KillEs ist Grind-Time! Der durchgeknallte, verrückte Sauhaufen aus Rotterdam kommt mit einer geballten Ladung alte Schule Grindcore/Powerviolence um die Ecke und präsentiert uns sein aggressives Geschoss in Form einer 10-Inch, die es nicht nur enorm in sich hat, sondern auch im Wust der heutigen massigen Grindcore-Veröffentlichungen hervor sticht. Cooler Scheiß. Das hat man nicht aller Tage!

Ganze 11-mal geht es in rotziger, abgefuckter Art extrem angepisst zur Sache, und man merkt dem Vierertrupp an, dass sie diese Mucke nicht erst seit gestern hören/spielen.… weiterlesen

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Mindflair – Scourge of Mankind

Mindflair - Scourge Of Mankind

„Wenn auf anfängliche Skepsis die totale Überraschung folgt“

Die Kaiserslautern Grindcore Maschine MINDFLAIR habe ich schon ewig nicht mehr auf dem Schirm. Das letzte Mal, als ich von MINDFLAIR was mit bekam und auch kaufte, war die Split mit Suppository und die mit Belching Beet, lang, lang ist es her, und es hat sich in der Tat so einiges getan, aber hallo.

Ich muss ehrlich zugeben, viel erwartet habe ich nicht, denn die oben genannten Splits haben nicht unbedingt den besten Eindruck hinterlassen.… weiterlesen

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Total Fucking Destruction / F.U.B.A.R. – Split 7″ EP

Total Fucking Destruction - Fubar - SplitEines vorweg, mit dieser Split kann das norddeutsche Label Power It Up endlich wieder ein paar Pluspunkte verbuchen, denn gerade die letzten Veröffentlichungen waren wahrlich nicht der Bringer. Auf dieser Split-Scheibe trifft Holland auf die USA, und beide Bands passen genremäßig bestens zueinander, und überhaupt sind die Freaks schon lange keine Unbekannten mehr.

Los geht’s mit den Holländern F.U.B.A.R., die seit Jahren für ihren schnellen, ruppigen Blast Beat Grindcore mit allerhand Crustanleihen bekannt sind.… weiterlesen

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Agathocles / Disorder – Split 10″ LP

Agathocles / Disorder - Split AGATHOCLES können wohl einfach nicht anders, die Belgier ziehen einfach ihr Ding durch, ganz egal, ob es einem passt oder nicht. Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht wieder eine neue EP auf dem Markt erscheint, über Sinn und Zweck lässt sich natürlich streiten.

Aber zur Scheibe selbst. AGATHOCLES brezeln wieder herrlich kauzig ihren rödelnden Uftata-Mincecore ungeschminkt in die Runde und servieren 4 raue Songs, die zwischen 2013 und 2014 aufgenommen wurden.… weiterlesen

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Agathocles – The LP’s 1989 – 1993

Agathocles - The LPs 1989 - 1993AGATHOCLES sind sicherlich die umtriebigste Band der Welt. Wohl kaum eine andere Band hat so unglaublich viele Splits veröffentlicht, wie das belgische Mincecore-Urgestein Da den Überblick zu behalten, ist sicherlich nicht einfach. Zwischen zweifelhaften Output in der Qualität von Liveaufnahmen oder Proberaum-Mitschnitten, dürfte selbst das bessere Studiomaterial so manchen Sammler auf eine schier endlose Suche schicken. Wer sich für die „Full-Lengths“ der frühen Tage interessiert, hatte bereits zuvor die Gelegenheit, die Split-LP-Beiträge von den gemeinsamen Schallplatten mit Drudge und Lunatic Invasion zu erwerben.… weiterlesen

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Regurgitated Innards – Feeding the Abominable

Regurgitated Innards - Feeding the AbominableIn Sachen Veröffentlichung war es eine Zeitlang recht still bei Sille von Vulgar Rec., aber jetzt hat es Sille wieder gepackt, und so steht aktuell dreckiger, abgedrehter Death/Grind auf dem Menüplan. Obwohl es REGURGITATED INNARDS schon seit 1998 zu geben scheint, habe ich bis dato noch nichts von denen vernommen.

Mit „Feeding the Abominable“ serviert man dem Krachfetisch-geeigneten Hörer 12 brutale, saftige Happen, die es echt in sich haben.… weiterlesen

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Ekranoplan – Ekranoplan

Erkanoplan - ErkanoplanGemischter Krach ist (fast) immer spannend. Wenn eine Band Elemente aus unterschiedlichen Stilistiken vermengt und einen eigenen Cocktail braut, der konsequent eine gerade Linie verfolgt, entsteht schnell interessanteres Tonmaterial, als es ausgetretene Pfade mit Scheuklappenblick erlauben. So ist auch das erste Material von EKRANOPLAN in seinen Ansätzen eine ziemliche Wand. Wütend und furios, aber dennoch mit Verständnis von Groove und dem Wissen um die druckvolle Macht der Langsamkeit.… weiterlesen

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Maruta – Remain Dystopian

Maruta - Remain DystopianMit „Remain Dystopian“ legen MARUTA ihr Labeldebüt bei Relapse Records vor, nach zwei Alben via Willowtip sicher ebenfalls eine beste Wahl für den gebotenen Stil: Moderner, technischer Grindcore. Hektisch, hysterisch, aggressiv, dissonant, streckenweise vertrackt, schweinezerstörend voll auf Discordance Axis getrimmt. So tötet man den Klienten.

17 Mal erbarmungslos kurz und knapp auf die Glocke und gegen die Welt; auf’s erste Hören direkt, auf’s zweite dann detailreicher vor allem in der Gitarrenarbeit, die so mancher Mathcore-Band in nichts nachsteht.… weiterlesen

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