Teething – We Will Regret This Someday

Ich muss zugeben: So sehr ich Grindcore zum Beginn vom NecroSlaughter noch geliebt habe, so sehr rauscht das Genre mittlerweile genau so an mir vorbei, wie viele Alben in Höchstgeschwindigkeit am Hörer. So richtig begeistern konnte mich in den letzten Jahren kaum ein Album. Klar, ein paar richtige Perlen gab es immer wieder, aber auch viel Belangloses oder eine Kopie einer Kopie einer Kopie.

So sind in meinem großen Desinteresse TEETHING bislang an mir vorbeigegangen.… weiterlesen

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Haemophagus – Stream Of Shadows

Italiens Weirdos sind wieder da. Drei Jahre nach dem letzten Album „Atrocious“ bringen HAEMOPHAGUS nun den „Stream Of Shadows“. Dabei halten sie am bisher eingeschlagenem Weg fest und werden sogar noch schrulliger.

Ja, das Grundgerüst steht immer noch zwischen frühen Morbid Angel in den Riffs, manchen Soli und vielleicht auch Schlagzeug-Momenten. Doch einige Blastbeats gehen auch wieder den Schritt weiter, kombiniert mit einigen hübschen Gitarren-Linien, erlauben sie wieder Reminiszenzen an Terrorizer.… weiterlesen

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Dead – A Dirty Mind Is A Joy Forever

Mehr Grind, mehr Rock! Deutschlands Sleazekings ziehen die Härteschraube wieder deutlicher an, ohne dabei auf die so typischen Zutaten aus den Rotzrock-, Stoner- und Doom-Ecken zu verzichten, und bieten ein Brett, dass vor allem Fans von Pungent Stench und finnischer Grindrock-Helden wie Xysma und Disgrace begeistern wird.

Doch da capo! Sechs Jahre sind seit dem letzten Album vergangen. „Hardnaked… But Dead“ fand ich zwar ordentlich, aber an den Vorgänger „In The Bondage Of Vice“ kam das Teil für mich einfach nicht heran.… weiterlesen

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Trvefrykt – Fanzine #3

Ein Jahr ist rum und schon ist eine neue Ausgabe des deutschen Fanzine Hopefuls Trvefrykt draußen. Dieses Mal gewachsen auf satte 125 Seiten und zwei neue Leute im Team, strotzt es erneut vor zügellosem Enthusiasmus – verhaspelt sich an einigen Stellen aber auch leider darüber…

Wo die letzte Ausgabe durch sehr aufgeräumtes Layout überzeugt hat, zeigt sich die Nummer Drei verspielter und experimentierfreudiger; mehr Zierelemente (Bilder), Hintergründe und Variationen in den verwendeten Schriften lockern auf der einen Seite das Erscheinungsbild auf.… weiterlesen

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Totem Skin – Weltschmerz

Totem Skin - WeltschmerzIch mag ja Bands, die unterschiedliche Genre zu einem eigenen Brei vermischen. Und wenn die Mischung dann auch noch so extrem fett ist, wie auf „Weltschmerz“, dann bin ich schlichtweg begeistert.

D-Beat-Uptempo trifft auf Hardcore unterschiedlichster Ausprägung. Mal eher düster und fatalistisch, wie bei Fall Of Efrafa, mal eher treibend und schnell wie bei Victims. Mal wird es tiefschwarz, schneidet Grenzen zum Black Metal an, Downfall Of Gaia nicht unähnlich.… weiterlesen

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Gadget – The Great Destroyer

Gadget - The Great DestroyerSchon ein bisschen unerwartet kam mir „The Great Destroyer„, GADGETs drittes Werk nach sechsjähriger Pause nach der Split-LP mit Phobia, unter. Das soll sich nun keineswegs beklagenswert lesen, denn es war keine unfreudige Überraschung, zählen doch die Schweden für mich zu den besten Nasum-Klonen überhaupt. „Remote“ war seinerzeit (2003) ein roher Knaller, dem nur ein laues Lüftchen in Form einer Split-7″ zwei Jahre zuvor vorwegging.… weiterlesen

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Implore – Depopulation

Implore - DepopulateOk, ok, ich geb’s zu. Ich hatte nullkommanix Erwartungen an die Debüt-LP von IMPLORE. Ich kann nicht mal wirklich sagen warum. Die 7″ „Black Knell“ war ein kurzer, schmerzvoller Schlag in den Unterleib. Rabiat, reduziert, intensiv, auf dem perfekten Medium für diese Art von Musik. Aber auf Albenlänge reizen mich derlei Sounds die letzte Zeit kaum noch. Zu schnell ist man abgestumpft ob der gebotenen Intensität.… weiterlesen

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Refusal – We Rot Within

Refusal - We Rot WithinWow, das ist mal eine fette Ansage! Das war das erste, was mir nach der ersten Runde von „We Rot Within“ einfiel. Ich bin immer ein wenig skeptisch, wenn es um die berühmt berüchtigten Waschzettel namens Promozettel geht, denn allzu oft steht da einfach nur übertriebener Schmarrn drin. Bei FDA Rekotz hat der Infozettel aber zum Glück noch Hand und Fuß.

Viel zu viele Bands aus der Death Metal Branche werden zu schnell mit Grindcore verglichen, und das nur, weil die Gesangslage entweder unverständlich ist oder man einen schnellen Blastbeat-Schlagzeuger in den Reihen hat.… weiterlesen

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Galvanizer – Horrid Tales Of Death

Galvanizer - Horrid Tales Of DeathNicht nur alte Recken versuchen seit einigen Jahren, Finnland nach dem Auswimpen von Xysma und Disgrace und Convulse, von Sentenced und Amorphis, wieder auf die gute, alte Death-Metal-Map zurückzubringen. Auch so manche junge Kapelle zeigt Stil und Mut und so durften wir Zeugen von so frischen und unverbrauchten Großtaten wie „Where Death And Decay Reign“ und „Abysmal Thresholds“ werden. Stilistisch ist heuer wieder die ganze Bandbreite gegeben, von typisch finnischem Doom & Gloom bis zu derbem Gebolze, mal mehr, mal weniger erfolgreich, jedoch fehlte mir dabei immer eine musikalische Ecke gänzlich – oder ich habe einfach kaum eine vor allem jüngere Band mitbekommen, die diesen vermissten Stil fährt.… weiterlesen

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Sick of Stupidity – One Shot, One Kill

Sick Of Stupidity - One Shot, One KillEs ist Grind-Time! Der durchgeknallte, verrückte Sauhaufen aus Rotterdam kommt mit einer geballten Ladung alte Schule Grindcore/Powerviolence um die Ecke und präsentiert uns sein aggressives Geschoss in Form einer 10-Inch, die es nicht nur enorm in sich hat, sondern auch im Wust der heutigen massigen Grindcore-Veröffentlichungen hervor sticht. Cooler Scheiß. Das hat man nicht aller Tage!

Ganze 11-mal geht es in rotziger, abgefuckter Art extrem angepisst zur Sache, und man merkt dem Vierertrupp an, dass sie diese Mucke nicht erst seit gestern hören/spielen.… weiterlesen

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