Trvefrykt – Fanzine #2

Trvefrykt - Fanzine 2Im digitalen Wandel sterben viele Fanzines. Erst dieses Jahr wurde das Hammerheart zu Grabe getragen und mittlerweile klingt es fast schon nach altbackener Nostalgie, der Gloria von Necromaniac, Mystical Music, Carnage, Leprozine, CFMD, etc. hinterher zu trauern. Denn hin und wieder erscheinen ja auch neue Hoffnungsschimmer, die weiterhin am gedruckten Format festhalten und dennoch mit der modernen Welt des Internets harmonieren können.

Jüngstes Beispiel ist das TRVEFRYKT.… weiterlesen

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Cough – Still They Pray

Cough - Still The PrayDie Sludge/Doom-Clique und WINDHAND-Schwesterband COUGH und mich verbindet ein gespaltenes Verhältnis. Eigentlich haben die Amerikaner bisher eigentlich genau das gemacht, was mir gefallen sollte – tat es aber nicht. Weiß der Teufel warum. Dann gehen sie mit ELECTRIC WIZARDs Jus Oborn ins Studio und produzieren eine Scheibe, die nicht unwesentlich nach neueren ELECTRIC WIZARD klingt, was mir eigentlich nicht gefallen sollte – tut es aber.… weiterlesen

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Black Shape Of Nexus – 10 Years Of Fresh Air Enjoyment

Black Shape Of Nexus - 10 Years Of Fresh Air EnjoymentAaarrghh, was für ein bedrohlich fettes Doom/Sludge Monster kriecht hier durch meine Boxen? B:SON ist ein wahrlich krasses Killer-Geschoss aus ultra-langsamen Doomparts, aber mit einer Wucht, die ihresgleichen sucht. Fetter geiler Bass, eine extrem massive Gitarrenwand stellt sich dir gegenüber, und über allem thront Sänger Malte, der hier alles aus seinen Stimmbändern herausholt.

Dank dem Deaf Forever Magazin bin ich auf diese geniale Band aufmerksam geworden.… weiterlesen

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Planks – Perished Bodies

Planks - Perished BodiesMacht es gut, PLANKS. Ich werde euch ehrlich vermissen. Es gibt selten eine ähnliche Band, die sich so spannend entwickelt, Genre-Grenzen so geschickt über Bord geworfen und dennoch ihren eigenen Stil immer weiter perfektioniert hat, wie ihr. Dennoch respektiere ich euer Ende. Gerade, weil euer Schwannengesang mich erneut in wütend-traurige Klangwelten entführt.

Perished Bodies“ ist ein bittersüßer Abschied. Losgelöst von gängigen Normvorstellungen verströmen diese knapp 50 Minuten Melancholie, Fatalismus, Resignation und furiose Wut.… weiterlesen

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Agoraphobic Nosebleed – Arc

Agoraphobic Nosebleed - ArcNun ist es ja nach Down und Kiss und den Melvins nichts mehr Besonderes, eine Reihe von EPs und/oder Alben zu releasen, die gänzlich dem Schaffen oder den Präferenzen je eines Bandmitglieds entspringen. Meist bewegen sich diese Releases dann schon im engeren Dunstkreis des Stils der Band. Umso überraschender ist nun „Arc„, die neue MLP der US-Powerviolence/Grindcore-Kulttruppe AGORAPHOBIC NOSEBLEED.

Ok, die harschen, noisigen, digital angetriebenen Prügelattacken wurden schon zum letzten Longplayer zugunsten eines wesentlich abwechslungsreicheren Sounds irgendwo zwischen Crossover-Thrash und Powerviolence ad acta gelegt, doch wer hätte von ANb eine reinrassige Sludgecore/Doom-Scheibe erwartet?… weiterlesen

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The Hyle – The Hyle

The Hyle - The HyleManchmal kommen sie wieder. Und wenn sie das erste Mal nur auf Tape und limitiert auf wenige Einheiten da waren – umso besser! Das gilt in diesem Fall besonders für das großartige Demo von Dänemarks THE HYLE. Psychedelischer Doom Metal der massif-en Sorte, lavaartig walzend, fies wetzend, zugedröhnt und abgehoben, mit viel angestaubtem Horrorfeeling und irgendwo tiefschwarz.

Natürlich klingeln bei so einer Beschreibung gleich alle Electric-Wizard-Alarmglocken.… weiterlesen

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Planks – Left Us As Ghosts

Planks - Left Us As GhotstsPLANKS sind nicht mehr. Traurig, aber war. Kurz, aber intensiv war ihre Lebensdauer. Und ob alsbald eine ähnlich massive, furiose und angepisste Band mit einer vergleichbar breiten Palette an Einflüssen und Ideen diese Lücke schließen kann, ist noch ungewiss. Denn trotz einer gewissen Verordnung im Hardcore, haben PLANKS immer über den Tellerrand geschaut, metallische Elemente eingebaut, tonnenschweren Doom instrumentalisiert, garstige Ausbrüche in den Grindcore unternommen, im Post-Punk und Wave geträumt und verzweifelt im Neo-Crust gewütet.… weiterlesen

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Ekranoplan – Ekranoplan

Erkanoplan - ErkanoplanGemischter Krach ist (fast) immer spannend. Wenn eine Band Elemente aus unterschiedlichen Stilistiken vermengt und einen eigenen Cocktail braut, der konsequent eine gerade Linie verfolgt, entsteht schnell interessanteres Tonmaterial, als es ausgetretene Pfade mit Scheuklappenblick erlauben. So ist auch das erste Material von EKRANOPLAN in seinen Ansätzen eine ziemliche Wand. Wütend und furios, aber dennoch mit Verständnis von Groove und dem Wissen um die druckvolle Macht der Langsamkeit.… weiterlesen

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Captainpopaptain – Captainpopaptain

Captainpopaptain - CaptainpopaptainIrgendwo zwischen Drone, Doom, Noise-Rock, Klangkollagen und Klamauk stecken CAPTAINPOPAPTAIN fest. Sperrig, eigenwillig und auf jeden Fall eigenständig. Doch so richtig gut, ist diese heterogene Mixtur irgendwie nicht.

Das kindlich simple Artwork zwischen JBO-Ästhetik und Manga-Touch soll sicherlich einen ironischen Gegenpol zur krachigen Musik darstellen. Alleine gesehen, schreckt das erst mal ab. Im Kontext des minimalistischen Digipaks, wo zwischen den absurden Songtiteln die Infos zur Band untergebracht sind, gefällt der reduzierte Stil schon etwas besser.… weiterlesen

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