Horn Of The Rhino – Summoning Deliverance

Horn Of The Rhino - Summoning DeliveranceIrgendwie ist es sympathisch, dass HORN OF THE RHINO sich in keine Genre-Grenzen zwängen lassen. Sie mischen munter Doom, Sludge, etwas Thrash und dezenten Elementen aus Death und Black Metal. Das birgt Potential! Nicht zuletzt haben Bands wie Mantar oder Primitive Man durch weitere Einflüsse in Doom und Sludge für aufsehen gesorgt. Mit dem mittlerweile vierten Album unter diesem Namen – von 2004 bis 2010 war die Band scheinbar alleinig unter dem Banner Rhino aktiv – sollte also ein interessanter und abwechslungsreicher Stilmix durchaus drin sein, oder?… weiterlesen

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Lurk – Kaldera

Lurk - KalderaNormalerweise ist es ja nicht meine Baustelle. Aber LURK liefern hier mit ihrem zweiten Album einen dermaßen dreckigen Hassbrocken ab, dass man ihn einfach gernhaben muss. Denn die vier Finnen addieren zu den bekannten und oft ziemlich eintönigen Bausteinen des Sludge/Dooms ordentlich Garstigkeit und Finsternis aus dem Black und Death Metal sowie einer dezenten Priese Progression, die „Kaldera“ mit dem gewissen Twist schmückt.

Gelegentlich mögen die Riffs in die triefenden Klischees rutschen, etwas nach Black Sabbath oder etwas mehr nach Crowbar klingen.… weiterlesen

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Into Darkness – Transmigration Of Cosmic Creatures Into The Unknown

Into Darkness - Transmigration Of Cosmic Creatures Of Into The UnknownMit ihrem selbstbetitelten Demo haben mich die italienischen INTO DARKNESS ordentlich weggeballert! Doch ich war nicht alleine, das Tape, limitiert auf 100 Exemplare, verkaufte sich wie warme Semmeln und wurde schnell auf CD (Hellthrasher) und als 12″ (Iron Bonehead) wiederveröffentlicht. Der kraftvolle und atmosphärische Doom/Death machte Lust auf mehr. Als Appetithappen folgte im August eine Kassette mit vier neuen Liedern, wieder über Unholy Domain, wo bereits die Demo erschien, doch diesmal in einer unverschämt kleinen Auflage von 60 Einheiten.… weiterlesen

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Inter Arma – Sky Burial

Inter Arma - Sky Burial
Luftbestattungen waren mal recht verbreitet. Doch heute ist diese Form der letzten Ruhe eher selten geworden, der Gedanke daran zuweilen verstörend. Ähnlich kann man INTER ARMA beschreiben. Ihre Zutaten waren und sind eigentlich recht verbreitet: Sludge, Southern Metal/Rock, Black und Post Metal. Doch in der Mixtur, wie die unkonventionelle Band aus Richmond, Virginia (USA) diese Stile präsentiert, wirkt es verstörend. Und auf seine Art auch erfrischend neu.… weiterlesen

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Outer Heaven

Outer Heaven - Demo 2013
Outer Heaven - Logo

Der Lobi vom Ancient Spirit hat wieder was feines gefunden! OUTER HEAVEN aus Douglassville, Pennsylvania (USA) spielen schön reduzierten Krach irgendwo zwischen Death Metal, Doom, Crust/Hardcore und sogar ein bisschen Black Metal. Die Riffs sind tonnenschwer, die Leads richtig griffig und die Atmosphäre angenehm düster. Dabei wurde die Band wohl erst dieses Jahr gegründet!

Einen ersten Höreindruck gibt es auf Bandcamp, wer mehr haben mag, bekommt die Demo offiziell von der Band zum Download angeboten.… weiterlesen

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Solothus – Ritual Of The Horned Skull

Solothus - Ritual Of The Horned Skull
Ich mag ja dieses offensichtliche Selbstverständnis, mit denen die Finnen mit der Dunkelheit umgehen. Scheinbar härten die geografische Situation mit der Nacht, die ein halbes Jahr andauert, dem garstig kaltem Winter und den überzogenen Alkoholpreisen mächtig ab. Anders kann ich mir nicht erklären, wie das skandinavische Völkchen lächelnd in den Abgrund schaut, und wenn dieser zurückschaut, dann auch noch freundlich hinunter winken.

Ritual Of The Horned Skull“ ist eigentlich nichts weiter, als ein musikalischer Gruß an die Finsternis im Abgrund.

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100000 Tonnen Kruppstahl – Bionic Testmensch

100000 Tonnen Kruppstahl - Bionic Testmensch
Der „Bionic Testmensch“ ist etwas, das nur eine Mutter lieben kann. Es ist ein hässlicher Brocken, unförmig und abseits jedwedes Ästhetikempfindens. 100000 TONNEN KRUPPSTAHL ziehen gnadenlos ihr Ding durch, scheißen auf Konventionen und hauen Genreschubladen auseinander, als ob sie aus der Presspappe bestehen, die Ikea für ihre Lack-Serie verwendet.

Klassischen Grindcore hört man eigentlich nicht auf „Bionic Testmensch„. Doch dürften gerade die (echten) Grinder und (Crust-)Punks noch am meisten mit dem Album anfangen können.

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Assumption – Mosaic Of The Distant Dominion

Bereits beim Bandlogo weiß der geneigte Fan Bescheid: ASSUMPTION haben sich mächtig von den australischen disEMBOWLMENT, respektive später d.USK und nun Inverloch beeinflussen lassen. Entsprechend gibt es auf dem ersten Demo der Band, „Mosaic Of The Distant Dominion„, auch nur den zähesten und düstersten Doom/Death Metal. Für vier Lieder lässt sich das italienische Duo gut 20 Minuten Zeit. Zugegeben, „Choir #4“ (gerade 1:00 Min.) ist eher so ein unnützer Lückenfüller mit Chorgesang voller Schwebungen, aber irgendwie passt selbst dieses Intermezzo in das atmosphärische Konzept von ASSUMPTION.… weiterlesen

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Stellar Master Elite – Stellar Master Elite

Trier scheint keine gute Gegend für regulären Black Metal zu sein. Bereits Crucifixion haben mit ihrer unorthodoxen Interpretation des Genres einen guten Eindruck hinterlassen können. Und nun kommen STELLAR MASTER ELITE, die ebenfalls ihre eigenen Vorstellungen von dem Genre haben.

Auf ihrem selbstbetitelten Debüt-Album vermengt das Duo kalten Black Metal mit düster-schleppendem Doom und sehr spaciger Atmosphäre. Es klingt ein wenig nach neueren Satyricon, die den ein oder anderen Moment der neuen Blut Aus Nord aufgeschnappt haben und nun nach Doom interpretieren.

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Apostate – Trapped In A Sleep

Vorsicht Leute! Wer sich durch die Genre-Einteilung Doom/Death Metal versucht sieht in APOSTATE eine ähnliche Band wie Hooded Menace, Krypts (Fin), Coffins (Jp) oder Druid Lord zu finden, wird mit „Trapped In A Sleep“ sicherlich bitter enttäuscht! Vielmehr versucht man sich ein einer biederen Interpretation von My Dying Bride oder Paradise Lost und erschafft allerhöchstens Schlaflieder für den enttäuschten Hörer!

Warum APOSTATE nun nach diversen Split-Ups wieder aus dem Grabe steigen mussten erschließt sich mir ebenso wenig, wie die Existenzberechtigung ihres Debütalbums „Trapped In A Sleep„, das schlussendlich 18 Jahre nach Bandgründung nun auch mal erscheinen „musste“.

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