Purgatory – Omega Void Tribvnal

Purgatory - Omega Void TribunalMan muss PURGATORY einfach mögen. Seit mehr als 20 Jahren sind die sympathischen Ostdeutschen in der Szene präsent und liefern in unregelmäßigen Abständen mindestens gutklassige (früher) bis überaus tolle (die letzten Jahre) Alben ab. Man könnte glatt Konsistenz als ihr Markenzeichen feiern, auch wenn sich stilistisch nicht wenig seit den simpel rumpelnden Frühwerken getan hat. Die Tendenz zu zeitgemäßen (und damit meine ich nicht moderne, sondern in der Szene populäre), düsteren Todesbleisounds war schon länger vorhanden, doch so tiefschwarz wie auf dem nicht gerade pfiffig „Omega Void Tribvnal“ betitelten neuen Album gingen PURGATORY noch nie zur Sache.… weiterlesen

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Cobra Death – Sick

Cobra Death - SickZuallererst ein großes „Sorry“ an Ralf von Kink Rec., dass ich so ewig für dieses Review gebraucht habe, um aus der Hüfte zu kommen. Mann, ich bin echt eine Flitzpiepe, jetzt liegt die Scheibe schon seit Monaten hier auf Halde, und das nur, weil mir im Grunde genommen die A-Seite nicht so recht behagt bzw. nicht wirklich was hängen bleiben wollte. Cobra Death kommen aus der Schweiz und haben mich mit ihrer 2013 selbstveröffentlichten und gleichnamigen 12“ mal so richtig umgehauen, und somit wachgerüttelt, denn gerade ihr kompromissloser Mix aus schnellem Thrash mit aggressiven HC-Einflüssen wusste zu überzeugen.… weiterlesen

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Gruesome – Dimensions Of Horror

Gruesome - Dimensions Of HorrorGerade mal zwölf Monate nach dem eher biederen, verkrampften Debütalbum „Savage Land“ legt die DEATH-Tributkapelle GRUESOME, bestehend aus einigen Semiprominenten US-Death-Metal-Musikern, ihr zweites Lebenszeichen in Form einer MLP mit sechs Tracks nach. Erstaunlicherweise hat sich stilistisch nicht viel getan, dennoch vermögen die gebotenen Stücke – natürlich, wie nicht anders zu erwarten, vorgetragen auf höchstem Niveau! – wesentlich mehr zu überzeugen, als es noch bei „Savage Land“ der Fall war.… weiterlesen

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Harmony Dies – Indecent Paths Of A Ramifying Darkness

Harmony Dies - Indecent Paths Of A Ramifying DarknessDass die Berliner HARMONY DIES nach über 13 (!) Jahren seit ihrem letzten Album so stark zurückkehren, hätte ich jetzt so auch nicht erwartet. In der Vergangenheit hatte es so einige Male in der Besetzung gerappelt, aber die neue und somit aktuelle Besetzung hätte definitiv nicht besser ausfallen können. Die Karten sind neu gemischt, und ich habe den Eindruck, dass die Berliner nicht nur stärker und ausgereifter, sondern auch ein gutes Stück wütender zurück sind.… weiterlesen

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Autopsy – Skull Grinder

Autopsy - Skull GrinderJa, ich gebs zu, ich habe eine, okay, okay, es sind mehrere Macken, aber die größte Macke heißt „totale AUTOPSY-Verehrung“. Als ich Ende letzten Jahres las, dass AUTOPSY um Chris Reifert mit einer neuen MLP am Start sind, war die Unterbuchse schneller feucht als mir lieb war. Also war logisch, dass ich mir auch das neue Gerät zulegen werde. Wenn der Grandmaster des verruchten, räudigen Death Metals und „Wunschschwiegervater“ aller Death Metaller zum Tanz bittet, bin ich einer jener Bekloppten, die ganz vorne mit dabei sind.… weiterlesen

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RAGING DEATH DATE 2016

RAGING DEATH DATE 2016 – Neustadt/Orla, 26. + 27.3.2016

2016 - RDD - header SAMSTAG

R: Was macht man zu Ostern? Richtig, man fährt auf ein Festival. Aber nicht auf irgendein Festival, sondern aufs Raging Death.

K: Das Raging Death Date hat sich für uns in den letzten Jahren zur festen Ostertradition entwickelt, an der wir auch 2016 wieder festhalten wollten. Spätestens, als wir die Leipziger ANTLERS auf der Liste der angekündigten Bands entdeckten, war die Entscheidung gefällt.… weiterlesen

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Convulse – Cycle Of Revenge

Convulse - Cycle Of RevengeHm. Mhm. Nö, oder? Nein! Hahahaha… bitte auflösen. Danke.

Infos:
Svart Records – 18.03.2016
CD – 8 Lieder / 33:57 Min.

https://www.facebook.com/Convulse

http://www.svartrecords.com/
https://svartrecords.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/svartrecords… weiterlesen

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Obscura – Akróasis

Obscura - AkroasisOBSCURA muss man neidlos anerkennen: Sie haben sich konstant weiterentwickelt und zur Speerspitze des deutschen, wenn nicht sogar internationalen Death Metals hochgearbeitet. Sicherlich in einer speziellen Niesche zwischen technischen, progressivem und melodischen Death Metal, aber auch über diese Genregrenzen hinaus findet die Band Beachtung. Und dank konsequenter Evolution im Sound, kann „Akroasis“ mittlerweile über die gängigen Death– und Cynic-Vergleiche lächeln.

Klar, ohne diese beiden Vorreiter des Sounds, würde OBSCURA definitiv anders klingen.… weiterlesen

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Adversarial – Death, Endless Nothing and the Black Knife Nihilism

Adversarial - Death, Endless Nothing and the Black Knife NihilismJunge, Junge, für dieses Gerät braucht man wahrhaft einen Waffenschein! Es muss wohl an der kanadischen Luft liegen, dass man imstande ist, solch nihilistische Musik zu fabrizieren, ohne sich selbst bzw. andere in Gefahr zu bringen. Ich habe schon viele krasse, abgefahrene, kranke Sachen aus den dunkelsten Kellern gehört, aber das, was ADVERSARIAL hier entfachen, lässt ihre mit allen Klischees beladenen Landsmänner Blasphemy rein musikalisch gesehen wie Lehrlinge aussehen.… weiterlesen

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Vastum – Hole Below

Vastum - Down BelowNochmal eine Kante wetziger, nochmal eine Idee fieser (was alleine gemessen an „Patricidal Lust„ schon eine Leistung für sich ist), und nochmal eine herbe Kelle dunkler, so kommen San Franciscos VASTUM mit ihrem dritten Longplayer daher.

Zwar ist die Grundgeschwindigkeit VASTUMs mittlerweile eher auf Doom geeicht, dennoch bietet „Hole Below“ weitestgehend die zu erwartende Kost: fieser, weitestgehend schleppend-walzender Death Metal altertümlicher Prägung, der immer mal wieder mit flotten Midtempo-Ausbrüchen auftrumpfen kann, sonst aber eher langsam meuchelt.… weiterlesen

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