Sardu – Standing At The Precipice

Sardu – Standing At The PrecipiceSchon mal was von den Kanadiern SARDU gehört? Nicht? Solltest du aber, denn SARDU spielen einen richtig geilen Mix aus Black Metal, Thrash, ein bisschen Speed und Crust, das Ganze mit einer Kelle Punk versehen, und fertig ist ein echt endgeiles Debütalbum, was sich verdammt gewaschen hat.

SARDU besteht aus drei coolen Typen, die ein Faible für Horrorfilme haben, was zum einen das Cover zeigt und zum anderen ihre Filmintros, die hier vorzüglich zur Musik passen.… weiterlesen

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2015-03-29 – CHILDREN OF GOD, ANCST und CREVASSE im „Privat“

2015-03-29 - Children Of God - Ancst - CrevasseIm Ernst: Auf eine Sonntagsshow hat ja eigentlich niemand Bock. Man ist noch im Sack vom Samstag und mitten im Pre-Montags-Blues. Am nächsten Tag droht der Wecker mit verfrühtem Klingeln, also kann man nicht mal richtig die Sau rauslassen. Und zu allem Überfluss war das Wetter auch nicht sonderlich einladend: Regen und Orkanböhen verlocken doch nun wahrlich mehr zum rumgammeln vor dem heimischen Computer, wo die neusten Katzenbilder gesichtet werden wollen.… weiterlesen

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PEST HOLE – räudiger und schneller Thrash Metal ohne viel Schnickschnack

Pest Hole - Logo
Wer auf schnellen und räudigen Thrash steht, sich im Underground zuhause fühlt und als Metaller auch offen für andere Einflüsse ist, der ist bei PEST HOLE sehr gut aufgehoben. Das Trio aus Finsterwalde teilt dermaßen derbe aus, dass man als Liebhaber aggressiver und schneller Undergroundmucke regelrecht süchtig wird. Also, coole Platte auflegen, Klappe halten und einfach etwas Zeit mitbringen, denn es gab einiges zu erzählen. Los geht’s.… weiterlesen

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Pest Hole – Perdition

Pest Hole - PerditionDu willst auf die Fresse? Klar doch, dann bist du hier an der richtigen Adresse! Diese Debüt-Scheibe habe ich, mal wieder, bei Ralf von Kink Records gefunden, wie schon so viele Killerscheiben. Danke Alter.

PEST HOLE sind wirklich ganz tief im Underground und somit auch im DIY verwurzelt und spielen herrlich räudigen Thrash mit einer ordentlichen Portion Punk im Gepäck. Gleich nachdem die Nadel auf die Platte aufsetzt, ist es so, als wenn du eine geballte Faust ins Gesicht gestreckt bekommst, denn diese Mucke ist für alle, die auf Underground stehen und es gerne hart und schmutzig mögen.… weiterlesen

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Winds Of Genocide – Usurping The Throne Of Disease

Winds Of Genocide - Ursuping The Throne Of DiseaseWas lange währt wird endlich gut. Die apokalyptischen Todeskrusten von WINDS OF GENOCIDE melden sich endlich mit ihrem lang angekündigtem Debüt-Album zurück! Bereits die erste EP „The Arrival Of Apokalyptic Armageddon„ hat mächtig bei mir eingeschlagen. Die Mischung aus Crustcore und Death Metal, zwischen Barney Greenway-Gesang, Wolfpack Melodien, Doom Aggression und schwedischer Morbidität lief gut ins Ohr und hatte eine Menge griffiger Melodien.

Etwas Ernüchterung brachte dann die Split mit Abigail aus Japan.… weiterlesen

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Usurpress – Ordained

Usurpress - OdainedOrdained“ ist aber mal ein richtig dicker Stinkefinger! In seiner rohen, punkigen Attitüde für den Dorfmetaller zu sehr Crustcore, in seiner verspielten, progressiven Art gleichzeitig aber auch für den Crust-Puristen zu verschroben. Am Ende merkt man das allgemeine Unverständis im Pressespiegel, wenn dem Album „Unausgereiftheit“ oder „mangelnde Ideen“ vorgeworfen werden. Oder der jeweilige Autor USURPRESS alleinig auf Bassisten Daniel Ekeroth als Autoren reduziert, den die meisten wohl durch seine Buch „Swedish Death Metal“ kennen dürften.… weiterlesen

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Dephosphorus – Ravenous Solemnity

Dephosphorus - Ravenous SolemnityOh, sehr habe ich mich auf dieses Album gefreut. DEPHOSPHORUS haben bereits mit ihrem Debüt „Axiom“ einen schweren Eindruck bei mir Hinterlassen. Mit „Night Sky Transform“ ändert sich der Stil ein wenig und die Griechen konnten ihren Einstand deutlich übertreffen. Entsprechend waren die Erwartungen an „Ravenous Solemnity“ verdammt hoch. Die Ankündigung der Doppel-LP schürte die Neugier auf die neuen, womöglich epischen Dimensionen, etwaige musikalische Weiterentwicklungen.… weiterlesen

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Ancst – In Turmoil LP

Ancst - In Turmoil LP

Das wurde aber auch mal Zeit! Endlich bekommt man die gesammelten Werk von ANCST auf LP. Zumindest die bisher veröffentlichten Songs, abzüglich der Ambient-Experimente. „In Turmoil“ ist die Compilation der Blackened Crust Tracks von den bisherigen Demo, EP und Splits. Zuvor gab es bereits eine Zusammenstellung unter dem gleichen Namen von Fragile Branch auf Kassette. Doch nicht nur das neue, audiophilere Medium bietet einen erneuten Kaufanreiz, sondern auch die Erweiterung um fünf zusätzliche Songs.… weiterlesen

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Electric Funeral – Total Funeral

Electric Funeral - Total FuneralBeim Namen ELECTRIC FUNERAL, dann noch in Verbindung mit einem Southern Lord Release, wird so mancher erst einmal an Doom Metal denken müssen, nicht? Wirft man einen Blick auf die Tracklist: Pustekuchen! 53 Songs auf zwei Zwölfzollern, das schaffen nicht mal Noothgrush als Doom durchzuboxen. Nein, stattdessen gibt es derb-dreckigen D-Beat und noisigen Crustcore – und ziemlich geilen dazu.

Southern Lord Record veröffentlichen mit „Total Funeral“ eine DoppelLP mit allen bisherigen Releases des Ein-Mann-Rawpunk-Projekts um den überaus aktiven Schweden Jocke D-Beat, seines Zeichens u.a.… weiterlesen

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Lobotomized – Norwegian Trash

Lobotomized - Norwegian TrashAn diesen Stumpfköpfen habe ich irgendwie den totalen Narren gefressen. Ganz egal, was ich mir von diesem versoffenen, asozialen Trupp auch zulegte, der Scheiß gefiel mir einfach. Punkt aus. Eine Band wie LOBOTOMIZED scheißt auf dieses ganze Genreschubladen-Denken, und die Jungs haben nicht ohne Grund das „h“ aus „T(h)rash“ raus gelassen. LOBOTOMIZED sind dreckig, unangepasst, rotzfrech, und dennoch hat der Sound aus Trunkenbold-Thrash der alten Garde, bratzigem Punk, Motörhead, GG Allin Fäkalien-Humor und schrägem, abgehalftertem Death Metal seinen Reiz.… weiterlesen

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