Zom – Multiversal Holocaust

Zom - Multiversal Holocaust
Dublin? Das überrascht mich! Vom Sound her klingen ZOM viel mehr nach Südamerika oder Norwegen. Auf jeden Fall nach Leder, Nieten, Patronengurten, toten Tieren auf der Bühne, nein, im Proberaum und sogar im Bett! ZOM spielen die primitive Art von Metal, die auch keine Genre-Bezeichnung braucht. „Multiversal Holocaust“ schwingt irgendwo zwischen „Show No Mercy„, alten Possessed, Weregoat, Archgoat, Blasphemy, Sacrophago.… weiterlesen

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Tribulation – The Formulas Of Death

Tribulation - The Formulas Of Death

Meinetwegen kann das Jahr nun aufhören. Ich weiß, wir haben gerade mal Mitte März. Dennoch wurde bereits das beste Album des Jahres veröffentlicht, da können es alle anderen auch direkt sein lassen! Auch wenn ich gestehen muss: „The Formulas Of Death“ ist für mich eher ein Überraschungserfolg…

Dabei genoss der Vorgänger „The Horror“ einen sehr guten Ruf in der Szene und wurde von allen Seiten abgefeiert.… weiterlesen

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Degial – Death’s Striking Wings

Direkt der erste Eindruck erweckt Interesse, morbide Faszination. Ein schlichtes, hauptsächlich schwarzes Cover mit grau-braunem Motiv. Eine wunderschöne Black Metal-Ästhetik mit Knochen, absurder Verschmelzung von Gebein. Im Hintergrund das Petrus-Kreuz. Das Bandfoto auf dem Inlay erinnert in seiner okkulten Mystik an Swallowed, die Typografie an Venenum. Okkulte Symbole durchwachsen das Booklet, zieren schlicht den Aufdruck der CD. Die komplette Aufmachung von DEGIALs Debüt-Album steht in der Tat unter „Death’s Striking Wings„.… weiterlesen

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Wake – Leeches

Wie kann man etwas so unglaublich pessimistisches und finsteres nur so wunderschön verpacken? In einem unglaublich brillanten Coverartwork, das viele erdenkliche, sozialkritische Komponenten aus Crustcore, Hardcore und Grindcore in sich vereint, und trotz gelebtem Minimalismus immer noch mit liebevollen Details besticht. Als wunderschöne, grau-schwarz marmorierte LP in 433er Auflage. Oder für die richtigen Die-Hards auf 77 klaren Schallplatten? Hier bieten sowohl Sänger Shane Hameo, der für das Design zuständig war, und Simon von 7Degrees Records dem Käufer ein wunderschönes, haptisches Erlebnis.… weiterlesen

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Manipulator – Voidbound / Unearthed

Das Spiel mit der finstren Mystik, dem archaischen Minimalismus. Viele wollen es spielen, wenige schaffen den Sprung von infantilem Dilettantismus zu ernstzunehmender Erhabenheit über einen Kunstbegriff, der nicht aus der Selbstdarstellung des eigenen Könnens erwächst. So wie Archgoat, die mit ihrem stumpfen Streitkolben, den sie „Musik“ nennen, wahrlich die Knochen der Hörer zermahlen. Doch andere schaffen diesen Schritt mit dem durchaus schwierigen Versuch des kalkulierten Minimalismus nicht.… weiterlesen

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Goreaphobia – Apocalyptic Necromancy

Nachdem GOREAPHOBIA für ihr Debütalbum gut 21 Jahre Zeit brauchten, gibt es nun das Zweitwerk nach gerade mal zwei Sonnenumrundungen. Wie auch Gravehill ist man mittlerweile von Ibex Moon Records zu Dark Descent gewechselt. Und gleichermaßen bleibt auch im Hause GOREAPHOBIA alles beim alten! Death Metal der ältesten Schule ist Programm. So alt, dass die Grenzen zwischen Black, Thrash und Death verschwimmen, in unterschiedlicher Ausprägung „Apocalyptic Necromancy“ zieren.… weiterlesen

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Gravehill – When All Roads Lead To Hell

Mike Abominator meldet sich mit dem zweiten Full-Length von GRAVEHILL zurück! Mancher kennt die Band vielleicht noch von ihrem Debütalbum „Rites Of The Pentragram„. Und vielleicht kennt der ein oder andere Mike von seinem Webzine Metalmaniacs.com, das sehr enthusiastisch und wirklich gut geschrieben ist. Ein Blick lohnt sich definitiv!

GRAVEHILL haben zwischenzeitlich ihre Reihen um Matt „Hellfiend“ Harvey (Exhumed) an der Gitarre erweitert und sind von Ibex Moon Records zu Dark Descent Records gewechselt.

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Strychnos – Undead Unsouls Unbound

Ein klein Wenig schwelge ich schon in Nostalgie! Das Coverartwork von „Undead Unsouls Unbound“ tropft so herrlich von all den Klischees, die mich als laufender Meter unglaublich am Heavy Metal fasziniert haben! Grabsteine, Kreuze, ein Skelett-Dämon mit abgeschlagenen Köpfen in den Händen. Und natürlich mit Fledermausflügeln. Auch die Umsetzung erinnert mich etwas an meine Frühphase in dieser Subkultur. Man hat halt mit Buntstift wild drauf los gekritzelt!… weiterlesen

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Ghostrider – The Return Of The Ghost

Verdammt, da ist mir wohl wieder der Flux Kompensator durchgebrannt und ich bin heute Morgen im Jahre 1985 aufgewacht? Diese Option, oder dass mein letztes Bier gestern Abend doch schlecht war, legt zumindest „The Return Of The Ghost“ nahe. Doch wenn ich mal genauer hinhöre, dann fällt es mir auf: Es war keine Zeitreise, sondern es ist angestaubte Einfallslosigkeit! Das ist das umschreibende Attribut, was mir GHOSTRIDER förmlich in den Mund legen.… weiterlesen

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