Blackevil – The Ceremonial Fire

BLACKEVIL sind ein Anachronismus; aber ein wunderbarer. Wo unter dem Deckmantel der „old school“ heute viele Generika agieren, ist die Band mit ehemaligen Mitgliedern aus Under That Spell und Nocturnal mitreißend anders. Nicht zu räudiger, wilder und wunderbar erfrischend abwechslungsreicher Black/Thrash zwischen traditionellen Heavy-Metal-Harmonien und angeschwärzter Raserei ist auf „The Cermeonial Fire“ Programm. Für die Spikes-&-Leather-&-Dosenbier-Fraktion unverzichtbar!

Klar, dieses Debüt tropft nur so vor Klischees. Alleine Bandname und Logo sprechen deutliche Sprache.… weiterlesen

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Khmer – Larga Sombra

„Larga Sombra“ ist das Debüt-Album von KHMER, die bereits seit 2012 im Untergrund rumlärmen. Faul waren die Spanier in den letzten fünf Jahren allerdings nicht! Seit Bandgründung gab es bereits ein Demo, eine EP und zwei Splits, eine davon mit den wunderbaren Crust-Punks von Livstid. Dennoch ist mir die Band bisher nicht aufgefallen. Und wer sie auf der kürzlich absolvierten Tour mit den ebenfalls großartigen Teething nicht bereits kennengelernt hat, sollte sich schleunigst das erste Full-Length zulegen.… weiterlesen

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Possession – Exorkizein

Nachdem POSSESSION bereits mit ihrem Demo und der „Anneliese“-EP im Untergrund ordentlich auf sich aufmerksam gemacht haben, und seit Bandgründung jedes Jahr kontinuierlich kleine Appetithappen unter’s Volk geworfen haben, wurde es letztes Jahr vergleichsweise Still. Der Grund war scheinbar die Arbeiten am ersten Full-Length „Exorkizein“, das im April diese Jahres veröffentlicht wurde. Und Die Belgier setzten konsequent den bisher eingeschlagenen Weg fort.

An nicht wenigen Stellen wird die Band ihrem Namen mehr als Gerecht!… weiterlesen

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Ancst – Furnace

ANCST bleiben sich nach ihrem Album „Moloch“ treu, setzten allerdings wieder auf ein kürzeres Format. Wie bereis bei ersten Full-Length angemerkt, ist eine kürzere Spieldauer für das Black Metal/Crust/Hardcore-Kollektiv durchaus dankbarer und so finden sich auf „Furnace“ durchaus wieder alle Trademarks der Band und entbehrt sich der scheinbaren Schwächen des Langspielers.

So ist auf dem neuesten Output durchaus wieder ein gewisser Haven Shall Burn-Touch im Track mit dem Stereotypen-Titel „Broken Oath“ erkenntlich.… weiterlesen

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Dakhma – Passageways to Daena (The Concomitant Blessings of Putrescing Impurity)

dakhma-passageways-to-daenaPortal und Abyssal verschaffen dir nicht genug Albträume? Dann ist „Passageways To Daena“ genau das richtige. Denn DAKHMA erschaffen hier einen fast einstündigen Höllenritt! Abartig, garstig, extrem finster. Dabei abstrakte und dennoch irgendwie direkt. Cineastischer Horror? Ja, durchaus. Definitiv aber mehr Tod als der meiste Death Metal und mehr schwarz als vieler Black Metal. Intensiv, verstörend. Fragmentarisch und doch stimmig. Und ganz bestimmt nichts für den EMP-Käufer.… weiterlesen

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Serpent Spells – Mantras Within Ascending Fire

serpent-spells-mantras-within-ascending-fire„Mantras Within Ascending Fire“ ist die Debüt-EP der recht jungen SERPENT SPELLS aus Bangladesch. Dafür hat Godz Ov War direkt ein sehr stimmiges Rundherum spendiert. Mit Golddruck verziert, ist das Booklet auf angenehm schwerem Papier gedruckt, präsentiert alle Texte und die Danksagungen in einem sehr gutem Layout, das mit entsprechend düster-morbiden Grafiken verziert wurde. Insgesamt also eine hochwertigere Aufmachung für dieses erste Lebenszeichen, als manch gestandener Band zuteil wird.… weiterlesen

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Skáphe – Skáphe²

skaphe-skaphe%c2%b2Was ein abgefucktes Drecksstück! Das ist kein Album. Das ist ein tonales Zeugnis eines abartigen Alptraums. Eine Kakophonie aus allen sieben Höllenkreisen; wahrscheinlich sogar darüber hinaus. SKÁPHE waren schon mit ihrem ersten, selbstbetitelten Album unkonventionell, unbequem, verstörend. Doch mit „Skáphe²“ geht das Duo noch einen Schritt tiefer in den Abgrund. Es ist garstig, fies und inhuman. Aber gerade dieser widerliche Klumpen Klangmaterial ist gleichzeitig so unglaublich intensiv, mitreißend und grandios, dass man ihn einfach nur abfeiern muss!… weiterlesen

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Unru – Über Tiermaskerade und Szeneidentität

Unru - LogoMit ihrem Debüt-Album „Als Tier Ist Der Mensch Nichts“ sind UNRU weiterhin äußerst intensiv. Sicherlich nicht einfach. Sicherlich nichts für Traditionalisten. Und für Leute, die „Gutmensch“ als Schimpfwort gebrauchen und sich gänzlich gegen aktuelle Black Metal Bewegungen sträuben, erst recht nicht. Wer hingegen tief in finstre, verbitterte, nihilistische Klangwelten eindringen mag, ist nach wie vor bei UNRU richtig. Grund genug, mal mit Bassisten Timm über Szene-Scheuklappen und die Details hinter dem Konzept der Band zu quatschen…… weiterlesen

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Der Rote Milan – Aus Der Asche

Der Rote Milan - Aus Der AscheOh Mysterium und Gerüchteküche. Wie kann man die Marketingtrommel sonst am besten spielen? Über DER ROTE MILAN gibt es keine offiziellen Informationen. Die Musiker sind schlicht römisch durchnummeriert, und „Aus Der Asche“ betitelt das erste offizielle Lebenszeichen der trierer Band, direkt als Full-Length. Natürlich mauschelt der ein oder andere, dass hier Leute von Stellar Master Elite oder Ichor mit am Werk seien. Doch ist solcher Gossip eher sekundärer Natur.… weiterlesen

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Totem Skin – Weltschmerz

Totem Skin - WeltschmerzIch mag ja Bands, die unterschiedliche Genre zu einem eigenen Brei vermischen. Und wenn die Mischung dann auch noch so extrem fett ist, wie auf „Weltschmerz“, dann bin ich schlichtweg begeistert.

D-Beat-Uptempo trifft auf Hardcore unterschiedlichster Ausprägung. Mal eher düster und fatalistisch, wie bei Fall Of Efrafa, mal eher treibend und schnell wie bei Victims. Mal wird es tiefschwarz, schneidet Grenzen zum Black Metal an, Downfall Of Gaia nicht unähnlich.… weiterlesen

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