Skáphe – Skáphe²

skaphe-skaphe%c2%b2Was ein abgefucktes Drecksstück! Das ist kein Album. Das ist ein tonales Zeugnis eines abartigen Alptraums. Eine Kakophonie aus allen sieben Höllenkreisen; wahrscheinlich sogar darüber hinaus. SKÁPHE waren schon mit ihrem ersten, selbstbetitelten Album unkonventionell, unbequem, verstörend. Doch mit „Skáphe²“ geht das Duo noch einen Schritt tiefer in den Abgrund. Es ist garstig, fies und inhuman. Aber gerade dieser widerliche Klumpen Klangmaterial ist gleichzeitig so unglaublich intensiv, mitreißend und grandios, dass man ihn einfach nur abfeiern muss!… weiterlesen

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Church Of Necrolust – Church Of Necrolust

Church Of Necrolust - Church Of NecrolustMit der selbstbetitelten EP veröffentlichen CHURCH OF NECROLUST ihr erstes Lebenszeichen. So richtig hat das Quartett aus Klagenfurt am Wörthersee seinen Stil aber noch nicht gefunden. Irgendwo in der Schnittmenge zwischen Thrash, Black und Death Metal gibt es zwar immer wieder gute Momente, aber auch eben so viele Kinderkrankheiten.

Die Grundattitüde von „Church Of Necrolust“ stimmt schon mal. Das Teil ist ranzig. Alleine der fiese Gesang ist räudig wie Bolle; die Produktion hat Ecken und Kanten, was dem allgemeinen Vibe sehr zu Gute kommt.… weiterlesen

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Lucifericon – The Occult Waters

Lucifericon - The Occult Waters
Uhuuuu, wie mysteriös! Über LUCIFERICON gibt es nicht viele Informationen. Man munkelt aber, dass die niederländische Band aus (ehemaligen) Mitgliedern von Malicious Dream, Pentacle, Excision und Destroyer 666 besteht. Eine geschickte Mischung aus Unwissenheit und vielversprechenden Gerüchten, die natürlich das passende Image zum „Okkult Death Metal“ erzeugt.

Fakt ist auf jeden Fall, dass „The Occult Waters“ bereits 2012 in Eigenproduktion erschien. Damals noch mit einem eher… nennen wir es suboptimalen Ästhetikverständnis.

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Alienante Damnation – Le Chantre Du Charnier

Alienante Damnation - Le Chantre Du Charnier
Aus Liège, Belgien, melden sich ALIENANTE DAMNATION mit ihrem ersten Lebenszeichen. Oder besser gesagt, seinem ersten Lebenszeichen. Denn hinter den französischsprachigen Band steht einzig und alleine Adrien Weber, der hier unter dem Pseudonym R.O.P.S. agiert.
Bereits zuvor war der Einzelkämpfer in der Szene aktiv. Mal gleichermaßen alleine (Vociferian, Archaic) oder auch mal mit Brüllwürfel an seiner Seite (Widomar). Die jeweiligen Projekte sind mal in Belgien und mal in Frankreich beheimatet.… weiterlesen

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Beyond Terror Beyond Grace – Nadir

Inlaysheet.eps

Bisher kannte ich BEYOND TERROR BEYOND GRACE nicht. Ich wurde aber scheinbar genau im richtigen Augenblick auf die australische Band aufmerksam gemacht (an dieser Stelle noch mal ein dickes Danke an den Kollegen Lobi vom Ancient Spirit). Früher war das Quintett wohl eher im Grindcore beheimatet. Ein Zuhause mit viel Konkurrenz und hohen Anforderungen an eine Band, sich dort ein Alleinstelllungsmerkmal zu schaffen. Doch das aktuelle Album „Nadir“ schlägt in eine komplett andere Richtung, die gänzlich abseits von gängigen Genre-Schubladen und aktuellen Trends liegt und die Musik zu etwas Besonderem macht.… weiterlesen

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Muknal – Muknal

MUKNAL sind noch ganz frisch in der Szene unterwegs. Gerade mal dieses Jahr gegründet, waren die Musiker nach meinem aktuellen Wissensstand in keiner anderen Band bisher aktiv. Dafür hat man dieses Jahr bereits ein Demo mit drei Songs und eine Split mit The Haunting Presence rausgehauen, die mir bis dahin auch noch kein Begriff waren. Ursprünglich erschien das Demo als Tape mit 100 Einheiten. Doch dies gefiel den Jungs bei Hells Headbangers so gut, dass diese, kein halbes Jahr nach dem ersten Release, die drei Lieder noch mal als 12″ Single rausgebracht haben.… weiterlesen

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Weregoat – Unholy Exaltation Of Fullmoon Perversity

Wenn man blutverschmiert, mit Tierknochen behangen durch seinen Keller tanzen und dabei die finstersten Rituale von R’hley zelebrieren will, braucht man schon den passenden Soundtrack. Sicherlich wird man da im aktuellen Fundus der andauernden Retro-Welle fündig. Doch ehrlich, kann man zu Demonical oder Blood Mortized Jungfrauen opfern? Sind Entrails wirklich böse genug für die Huldigung der ziegenköpfigen Inkarnation des Baphomet? Nein, viel zu weichgespült und angesagt.… weiterlesen

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Manipulator – Voidbound / Unearthed

Das Spiel mit der finstren Mystik, dem archaischen Minimalismus. Viele wollen es spielen, wenige schaffen den Sprung von infantilem Dilettantismus zu ernstzunehmender Erhabenheit über einen Kunstbegriff, der nicht aus der Selbstdarstellung des eigenen Könnens erwächst. So wie Archgoat, die mit ihrem stumpfen Streitkolben, den sie „Musik“ nennen, wahrlich die Knochen der Hörer zermahlen. Doch andere schaffen diesen Schritt mit dem durchaus schwierigen Versuch des kalkulierten Minimalismus nicht.… weiterlesen

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Stillborn – Los Asesinos Del Sur

Es muss wohl am streng christlichen Polen liegen! Warum sonst kommen so viele satanische Bands aus unserem östlichen Nachbarland? Und warum sonst müssen STILLBORN ihr Logo mit fünf (!) umgedrehten Kreuzen zieren?
Nun, Ketten, Haken und eine scharfkantige Schrift ist ebenso Bestandteil des Bandlogos und stellt damit im Vorfeld klar: „Wir sind tattoowiert, tragen schwere Leder-Kluften und unsere Musik ist so schwarz wie eine wolkenverhangene Neumond-Nacht!“

Los Asesinos Del Sur“ – der spanisch-sprachige Titel mag an dieser Stelle in die Irre führen.

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Archgoat – Heavenly Vulva

Es sind nur sechs Lieder in gerade mal sechzehn Minuten. Doch „Heavenly Vulva“ wird polarisieren! Es fängt schon beim Coverartwork an, das mit seine nekrophilen Darstellung von Maria Magdalena und dem toten Jupp bewusst und explizit provoziert. Dass die Umsetzung von Chris Moyen trotz, oder gerade wegen der Thematik einfach nur genial ist, muss an dieser Stelle nicht weiter erwähnt werden…

Doch eigentlich führen ARCHGOAT sowohl visuell wie auch musikalisch stoisch ihren Stiefel fort.

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