From the Other Side – MMXVII-XI

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Mein Musikgeschmack ist über die Jahre breiter geworden. Damit NecroSlaughter.de nicht zu sehr aus dem Rahmen Death Metal, Crust, Grindcore ausbricht, habe ich mitte 2016 eine weitere Spielwiese eröffnet: TheNocturnalSilence.de.
Dort bespreche ich alles an düsterem und atmosphärischem Kram. Von (Hipster-)Black Metal zu Wave, von Crust zu Doom zu Folk. Hauptsache, es gefällt mir. Abseits von Review-Anfragen, Zwängen und Konventionen. Doch vielleicht ist für den ein oder anderen Leser dort ja auch was interessantes dabei. Daher hier ein Rückblick, was ich im letzten Monat auf der anderen Seite veröffentlicht habe…

Reviews

Yellow Eyes – Immersion Trench Reverie
verspielter und melodischer Black Metal. Herausragende Gitarren-Arbeit trifft auf majestätische, eigenständige Ideen.

Desolate Shrine – Deliverance From The Godless Void
nihilistischer und extrem finsterer Death/Black Metal. In Ideen und Ausführung sehr nahe am Post-Death Metal, an Ulcerate, Departé, Beyond Terror, Beyond Grace. Beklemmend, atmosphärisch, eigenständig und extrem intensiv.

Aosoth – V: The Inside Scriptures
Dissonanter und beklemmender Black Metal. Aber doch mit eingängigen Momenten, vielleicht sogar mit einem Funken Hoffnung. Wie gehabt, die verstörrenden Momente könnten von Deathspell Omega stammen. Die Erhabenheit von Blut Aus Nord. Wohl das zugänglichste Album der Band und das Ende einer Ära.

Auðn – Farvegir fyrndar
atmosphärischer Black Metal aus Island. Mit deutlichen Wurzeln im Feld-Wald-und-Wiesen-Black Metal der frühen norwegischen Schule, aber mit vielen Anleihen aus Post-Rock und Post-Black Metal – ohne aber zu sehr in diese Schublade zu verfallen.

Belus – Apophenia
kauziger Black Metal. Etwas wie Negative Plane auf Funk. Und doch meist verstörend und dissonant. Klingt zuweilen französisch, hat aber immer noch Bezüge zum USBM. Extrem eigenständig, mitreißend und beklemmend.