Rückblick: Webzine-Special


Webzine-Special-Retrospect

Etwas mehr als ein Monat ist nun vergangen, seitdem ich die Idee für ein Webzine-Special hatte. Und innerhalb eines Monats haben auch alle Magazine, die ich für diese kleine Reihe vorgesehen hatte, interessante und ausführliche Antworten bereitgestellt. An dieser Stelle noch mal vielen Dank!

Für mich persönlich waren die Antworten ein sehr netter Einblick hinter die Kulissen der Kollegen, brachten interessante Blickwinkel und überraschende Übereinstimmungen zu Tage. Und vielleicht hat der ein oder andere Leser auch eine spannende neue Quelle gefunden – so hoffe ich zumindest (;

Noch mal zum Überblick, die einzelnen Artikel in dem Special:

  • Possessed.de – Der olle Deichköter ist ein Urgestein in der Webzine-Szene. Bereits seit 2001 dabei, ist wohl jeder schon mal über sein Magazin gestolpert, kennt ihn von seinen diversen Bands oder dem Ear Terror Festival. Oder seiner Beteiligung an Metalglory, Reaperzine, Time-For-Metal, oder oder oder.
  • Hateful-Metal.de – Kai macht sein Ding sogar noch länger als Possessed.de de. Dennoch habe ich das Gefühl, dass Hateful Metal unbekannter ist. Zu Unrecht, gibt es hier doch auch extrem gute Kritiken!
  • Evilized.de – Eigentlich auch seit 2004 im Geschäft, gibt es aber leider nur noch die Artikel seit dem Relaunch 2010. Dafür bietet Matthias nicht nur Reviews, Interviews und Konzertberichte, sondern auch kostenlose und legale Downloads an. Dazu eine gute Mischung aus Black, Death und Doom. Durchaus interessant für den Freund extremer Klänge
  • Fatalgrind – Jörg hat hingeschmissen. Doch 6 Jahre lang war das Magazin ein treuer Begleiter in meinem Feedreader. Gerade Freunde von brutalem Death Metal sind zur Lebzeit von Fatalgrind sicherlich häufiger auf seinen Blog gestoßen.
  • Totgehört – Über den Blog von Adrian hatte ich schon mal in meinen Artikel „Blogs!“ geschrieben. Mittlerweile hat sich das Magazin weiterentwickelt. Der Ansatz ist etwas dynamischer als die klassischen Online-Fanzines, aber dadurch noch lange nicht schlechter!
  • Trvefrykt – Eigentlich kam das Gespräch über das gedruckte Heft von Flix und Nino zustande. Doch weil sich für beide eine Koexistenz von Print und Web nicht ausschließt, waren sie mitunter Anstoß für dieses Webzine-Special.

 

Durch dieses Special bin ich auch auf Fons Immortalis aufmerksam gemacht worden. Das kleine Webzine ist vielleicht nichts für den typischen NecroSlaughter-Leser. Doch wer sich Drone, Doom, Sludge, Post-Rock nicht abgeneigt sieht, sollte dieses Magazin auch mal im Auge behalten.

Last-but-not-least hat der Kai mir selber einen interessanten Denkansatz gegeben: Fokus. Sich auf seine Nische besinnen und konzentrieren. Darum wird das Augenmerk vom NecroSlaughter auch wieder straffer auf Death Metal, Crust, Grindcore gelenkt. Für den Blick über den Tellerrand gibt es nun TheNocturnalSilence.de. Wer also auf Hipster-Black Metal steht, darf gerne mal reinschauen (;