Midnight Callings – Pilgrims of the Black Hole

Midnight Callings - Pilgrims of the Black HoleWer auf schroffen, harschen und kompromisslosen Underground steht, spezieller gesagt auf Black Metal, der wird mit dem zweiten Album von MIDNIGHT CALLINGS sicher auf seine Kosten kommen. Da man in Sachen Kontakt nichts über die Band erfährt bzw. weder weiß, wo sie herkommen, noch wer hier die Finger im Spiel hat, muss man die Musik für sich sprechen lassen (vielleicht steckt ja einer vom Label selbst dahinter, nix genaues weiß man eben nicht).… weiterlesen

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Opprobium (Incubus) – Serpent Temptation

Opprobrium - Serpent TemptationEndlich! Endlich hat sich mal ein Label der originalen 1988er Version des INCUBUS (Louisiana) Klassikers „Serpent Temptation“ angenommen. Dies zwar unter dem aus rechtlichen Gründen heutigen (doofen) Namen der Band, OPPROBRIUM, dafür sonst mit dem Originalartwork. Die von Nuclear Blast sowie Metal Mind Productions in den 90ern und 2000ern veröffentlichten Versionen enthielten jeweils die 1996er Redux-Version mit anderen Vocals (und selbstzensierten Lyrics) und neu eingespieltem Bass.… weiterlesen

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Agoraphobic Nosebleed – Arc

Agoraphobic Nosebleed - ArcNun ist es ja nach Down und Kiss und den Melvins nichts mehr Besonderes, eine Reihe von EPs und/oder Alben zu releasen, die gänzlich dem Schaffen oder den Präferenzen je eines Bandmitglieds entspringen. Meist bewegen sich diese Releases dann schon im engeren Dunstkreis des Stils der Band. Umso überraschender ist nun „Arc„, die neue MLP der US-Powerviolence/Grindcore-Kulttruppe AGORAPHOBIC NOSEBLEED.

Ok, die harschen, noisigen, digital angetriebenen Prügelattacken wurden schon zum letzten Longplayer zugunsten eines wesentlich abwechslungsreicheren Sounds irgendwo zwischen Crossover-Thrash und Powerviolence ad acta gelegt, doch wer hätte von ANb eine reinrassige Sludgecore/Doom-Scheibe erwartet?… weiterlesen

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Implore – Depopulation

Implore - DepopulateOk, ok, ich geb’s zu. Ich hatte nullkommanix Erwartungen an die Debüt-LP von IMPLORE. Ich kann nicht mal wirklich sagen warum. Die 7″ „Black Knell“ war ein kurzer, schmerzvoller Schlag in den Unterleib. Rabiat, reduziert, intensiv, auf dem perfekten Medium für diese Art von Musik. Aber auf Albenlänge reizen mich derlei Sounds die letzte Zeit kaum noch. Zu schnell ist man abgestumpft ob der gebotenen Intensität.… weiterlesen

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Refusal – We Rot Within

Refusal - We Rot WithinWow, das ist mal eine fette Ansage! Das war das erste, was mir nach der ersten Runde von „We Rot Within“ einfiel. Ich bin immer ein wenig skeptisch, wenn es um die berühmt berüchtigten Waschzettel namens Promozettel geht, denn allzu oft steht da einfach nur übertriebener Schmarrn drin. Bei FDA Rekotz hat der Infozettel aber zum Glück noch Hand und Fuß.

Viel zu viele Bands aus der Death Metal Branche werden zu schnell mit Grindcore verglichen, und das nur, weil die Gesangslage entweder unverständlich ist oder man einen schnellen Blastbeat-Schlagzeuger in den Reihen hat.… weiterlesen

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Mortuous – Among The Lost

Mortuous - Among The LostSchon als Unholy Domain Records das zweite Demotape der Amis vor gut zweieinhalb Jahren, mit einem Jahr Verspätung zum ursprünglichen Release, in Europa veröffentlichten, war ich verwundert, dass die allgemeine Rezeption so gering ausfiel. Bedenkt man alleine die nun (das erste, schon überaus gelungene Demo wurde im Alleingang eingespielt) dort aufspielenden Leute, u.a. Col. Jones (Dekapitator, Cretin, Ex-Exhumed und –Repulsion) und Mike Beams (Ex-Exhumed, –Noothrgush und –Repulsion), so hätte eigentlich die Death-Metal-Community freudig aufgrunzen müssen.… weiterlesen

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Endseeker – Corrosive Revelation

Endseeker - Corrosive RevelationEine recht gelungene Sache legen ENDSEEKER mit ihrer Debüt-MLP „Corrosive Revelation“ vor. Schnörkellos, gerade aus und auf den Punkt geschriebene Songs, weitestgehend ungezwungen, eingängig, allerdings bemüht, dabei nicht in Beliebigkeit abzudriften, und mit dem richtigen Bauchgefühl für Easy-Listening-Schwedentod versehen, knallen diese gut 20 Minuten ordentlich in die Lauscher – auch dank dem angemessenen, zugegebenermaßen arg glatten und genrekonformen Sound. Den Tellerrand meiden die Hamburger dabei konsequenter als ich tierische Produkte, was in dieser gebotenen Kürze keinesfalls stört; das musikalische Terrain ist hier klar definiert und mit Recken wie (vor allem) Dismember und [hier bitte eine nahezu beliebige frühneunziger Sunlight-Band einfügen] auf der einen Seite und zeitgenössischeren Tribut-Kapellen wie Bloodbath oder Entrails (beide langweilig, aber ohne irgendwelches Namedropping geht es wohl nicht) auf der anderen zweckmäßig knapp abgesteckt.… weiterlesen

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