Jahresrückblick 2014

2014 - Jahresrückblick_Fallujah_walloxenon_burned

# Status Quo

Der Musikmarkt wandelt sich. Mittlerweile haben Streamingdienste wie Spotify die digitalen Downloads überholt. 164 Milliarden Songs wurden 2014 in den USA gestreamt. Hingegen gab es bei den Downloads ein Minus von 9% im Vergleich zum Vorjahr. Ob in dieser Rechnung auch Bandcamp erfasst wurde, weiß ich allerdings nicht. Eine super Plattform, die unter anderem Hybrid-Angebote ermöglicht. Man kauft einen physischen Tonträger über Bandcamp und bekommt direkt den Download der Lieder dazu. Oder man gibt über einen Code auf einem Stück Papier den Download zur Kassette oder Schallplatte direkt dazu. Und am Ende war das Vinyl 2014 so erfolgreich, wie noch nie zuvor. Zumindest seit 1991, wo man anfing die Verkäufe in den USA automatisch zu erfassen. Am Ende gibt es die offizielle Zahl von 9,2 Millionen US$ für LPs, die über den Ladentisch gingen. (Quelle, Quelle)

Am Ende ist dies aber nur eine Kennziffer für die große Marktwirtschaft. Was alles im Untergrund passiert ist, bekommt man aus Branchenberichten gar nicht mit. Aber eins steht fest: Der Retrowahn floriert wie noch nie! Ich finde es ja selber schön, dass man heute einfach an ein Demo-Tape oder eine Schallplatte kommt. Doch die Medallie hat auch zwei Seiten. Denn wo ein Interesse besteht, entstehen auch schnell kommerzielle Gedanken. Abseits davon, dass manche Kassette schon etwas überteuert verkauft wird, gibt es auf einmal die neue LP in 20 verschiedenen Farben. Jede Edition natürlich streng limitiert. Und der gute Fan kauft natürlich alles. Der clevere Fan kauft die Sonderausgabe und verkauft sie auf Discogs oder Ebay für das drei, vier, zehnfache Weiter. Und der gute Fan, der zu spät dran war, kauf es dort dann auch wieder. Natürlich dann auch ein Full-Length-Album einer großen Band von einem großen Label auf Kassette. Zusätzlich zur CD, Digipak, Digibook, LP. Aber Metal ist ja sooooo unkommerziell…

Passend zum Trend Vinyl, floriert auch weiterhin die New Wave Of Ye Old Death Metal. Doch wo immer mehr Bands diesen Stiefel fahren, und immer mehr Verläge diese veröffentlichen, leidet langsam auch die Qualität. Natürlich kann auch der 100ste Dismember/Entombed/Autopsy-Klon noch Spaß machen. Dennoch stagniert es langsam aber sicher. Das Schlagword „oldschool“ ist abgenutzt, denn jeder ist heute „oldschool“. Und von den meisten neuen Bands klingen alle mittlerweile ähnlich. Seien es nun enthusiastische Jungendliche mit ihren ersten Kapellen, reaktivierte Veteranen oder neue Allstar-Projekte. Den meisten fehlt der gewisse Pfiff, um sie von der Masse abzuheben. Zum Glück gibt es immer wieder ein paar Truppen, die sich nach den ersten Gehversuchen emanzipieren. Angefangen bei Tribulation, Morbus Chron, Horrendous und demnächst Chapel Of Disease. Man kann also auch den alten Spirit mit neuen und eigenständigen Ideen transportieren, ohne wie die Kopie einer Kopie zu klingen.

Retrowelle und digitaler Wandel sind zwei Themen, die gleichermaßen NecroSlaughter.de 2014 beeinflusst haben. Denn mittlerweile sind es pro Monat um die 180 Downloads, die mir zum besprechen zugeschickt werden. Das meiste Zeug taugt aber einfach nichts. Entweder ist es genre-fremd oder eben generische Sülze. Dazu habe ich das erste 2/3 des Jahres beruflich viel zu tun gehabt. Entsprechend wurde mit der ollen Mistforke selektiert. Dank Beiträgen von Lobi und Rayk ist am Ende dennoch eine runde Anzahl von Artikeln zusammengekommen. Doch dazu später mehr. Hier nur größter Dank an die beiden und den Gastbeitrag von Rayks Freundin Katja! Und natürlich alle Bands, Labels und PR-Agenturen, die immer noch physische Medien rausschicken und somit einen besonderen Anreiz bieten, sich doch intensiver mit einer Veröffentlichung auseinanderzusetzen.

# Retrospektive

## Rayk

Das Jahr 2014 ist Geschichte und ich möchte nochmal auf ein paar Sachen eingehen, die mich persönlich 2014 beeindruckten, sei es jetzt Demos, Alben, Festivals/Konzerte oder sonstiger musikalischer Kram. 2014 bot so einige musikalische Überraschungen, ob im Metal Bereich oder auch in meinem favorisierten Genre – Grindcore. Für mich war es ein sehr interessantes und spannendes Jahr. Da ich mich ungern auf irgendwelche fest vorgefertigte „typisch deutsche“ Rahmen wie Top 5, 10 oder sonstigen Quatsch festlegen oder limitieren will, gibt’s jetzt einen breiteren Rundumschlag, los geht’s: Großer Dank geht an Chris, der mir hierzu den Platz bietet.
Lieveüberraschungen waren 2014 für mich ohne Zweifel:

  • Vidargängr und II auf dem Raging Death Date, ultra schnell und ultra geil!
  • Grind Here Right NowInfest und Captain Caveman
  • Funeral Whore, schweinegeile Death Metal Band, die mal nicht von Asphyx und Co beeinflusst wurde, live auf dem Grind the Nazi Scum

Alben, die mich 2014 echt begeisterten und einfach wieder und wieder in der Anlage landen (VÖ-Zeitpunkt lag nicht bei jeder Scheibe im Jahr 2014), in keiner bestimmten Reihenfolge:

Alben:

  • Kerum – Twilight of the Apocalypse
  • Department of Correction/Strong Intention – Split
  • Facada – Nadir
  • Slaughtbbath – Hail of Fire
  • Famine Year – Ja Kaikken Kruunaa Kuolema
  • Framtid – Defeat of Civilization
  • Gripe – In his Image
  • Wound – Inhale the Void
  • Autopsy – Torniquets, Hacksaws and Graves
  • Soulburn – The Suffocating Darkness
  • Bowel Fuck/BUT – Split 10″
  • Bolesno Grinje – Chronicles from the Tomb
  • Skarp – Bury your Dead
  • Ass To Mouth – Degenerate
  • BEG – Same
  • Rort – Warpath
  • The Trip – A Presentation…
  • Horse Bastard – Giraffetermath
  • Origin – Ominipresent

7″ EPs

  • Re/Volt – This is our War
  • Human Cull/Oblivionized – Split
  • Malignant Tumour/Acidez – Split
  • Kursk/Damage Digital – Split
  • Mind as Prison – Maryland Grindcore
  • Jack – Eberkóma
  • Internal Rot/Manhunt – Split
  • Kovaa Rasvaa – Ikuinen Piina
  • Worn Out – Demo

Interessantester Krach Sampler:
In Grindo Veritas: eine interessante Sicht auf Frankreichs Krachkabinett

Überraschungen, Entdeckungen im Jahr 2014, unabhängig ob das Material 2014 rausgekommen ist oder nicht

  • Pesthole – Perdition, LP
  • II – Omnivorous Void, Demo
  • Inebrious Bastard (verdammt intensiver Grindcore aus Australien mit einer der ganz wenigen Frauen am Schlagzeug im Grindcore Bereich, siehe Video „Last Rites of Humanity“. Super!)
  • Hazarder live im Epplehaus Tübingen, Dezember-(Minimalismus kann manchmal so herausragend sein!!!!!!!!!!!)
  • Violent Frustration, beide Eigenveröffentlichungen
  • Supreme Gore Delicatessen (Chile) – Sophisticatus Glamour Extravaganza, CD (Review folgt in den nächsten Tagen) – hierzulande noch unbekannt, schräger und dennoch cooler Mix aus neueren Brujeria, alten Asesino und der morbiden Sickness von old Pungent Stench!! – Tipp!

Bestes, bzw. sehr originelles Cover:
Satanika – Nightmare, CD
Azure Emote – The Gravity Of Impermanence
Miseo – Lunatic confessions
Revel in Flesh – Death Kult Legions
Hazarder – Against His-Story, Against Leviathan

## Lobi

Wenn sich 2014 durch eine Sache auszeichnen durfte, dann war es diese eine kleine, unwahrscheinliche Gegebenheit, dass ich mich in keinster Weise überhaupt genötigt fühlen musste, mir meinen Kopf irgendwelcher Bestenlisten wegen zu zerbrechen. Nein, in dieser Hinsicht war 2014 etwas ganz Besonderes, denn es sollte eines der, nein, wahrscheinlich das einzige Jahr sein, von dem ich sagen konnte: Hier, da gibt es dieses eine, dieses einzige bestimmte Album, dass in diesem Jahr an persönlicher Relevanz nicht zu überbieten war: „At War With Reality„. Danke dafür.

## Chris

2014 kündigte sich direkt mal vielversprechend an! Doch auf die erwartetsten Releases folgte oft die große Ernüchterung. LUCIFYRE waren so bitterböse und intensiv, wie erhofft. Leider fehlte es aber an wirklich markanten Momenten, alsdass die Scheibe im späteren Jahr noch mal aufgelegt wurde. Wo man großen Neo-Black Metal bei WOLVES IN THE THRONE ROOM erwartete, wurde man auf „Celestite“ eher mit Ambient abgeschreckt. TOMBS haben mit „Savage Gold“ ein solides Album abgeliefert. An den Vorgänger „Path Of Totality“ kommt es aber in keiner Weise heran.

Neben diesen verheißungsvollen Titeln, gab es aber doch noch ein paar richtig gute Alben letztes Jahr! Beispielsweise haben CORPSESSED nicht enttäuscht. „Abysmal Thresholds“ war düsterer und intensiver als „The Dagger & the Chalice„, richtig schöner Finnen Death Metal. Weiterhin haben zwei andere Bands gleichzeitig in bester Tradition ihrer Vorbilder gespielt, und gleichzeitig diese übertroffen. DEAD CONGREGATION sind mit „Promulgation Of The Fall“ locker aus dem Schatten von Incantation getreten. Und haben definitiv eines der besten Death Metal Alben des Jahres hingelegt. DESTROYING DIVINITY zeigen immer noch deutlich Einflüsse von Immolation. Auf „Hollow Dominion“ kommt aber noch etwas mehr Eigenständigkeit dazu und wird zum kleinen Geheimtipp. Finsteres Zeug!

Wie bereits erwähnt, aus der New Wave Of Oldschool Death Metal entsprungen, haben einige Bands mittlerweile ihren eigenen Stil entwickelt – und sind damit echte Granaten! Den Anfang haben dieses Jahr wohl MORBUS CHRON mit „Sweven“ gemacht. Ein abgedrehtes Album, progressiv, psychedelisch und dennoch retro as fuck! Auch wenn nicht direkt vergleichbar, haben TRIBULATION wohl einen großen Konkurrenten bekommen. Gleichermaßen ziehen HORRENDOUS mit „Ecdysis“ nach. Vielleicht nicht so progressiv und psychedelisch, dafür mit einer sehr eigenständigen Interpretation der Stilistik.

Richtig verquert denken hingegen andere. DISKORD waren schon immer eigenwillig. Da macht auch die neue MLP „Oscillations“ keine Ausnahme. Feinster Hirnfick, aber auf eine angenehme Art. (PS: FUCK YOU Braindrill!!!!!) Ebenso sind EXECRATION aus Norwegen mit „Morbid Dimensions“ wohl alles andere als massenkompatibel. Doch irgendwo macht dieses schrullige Teil ziemlich Spaß. Wenn man denn einmal Zugang zu dem abgedrehten Teil bekommen hat!
Schaut man mal abseits der Retro-Bewegung, findet man noch abgedrehtere Perlen. DEMENTIA SENEX aus Italien haben mit ihrer EP „Heartworm“ eine wunderschöne Nische irgendwo zwischen Post-Rock, Hardcore und Death Metal gefunden. Als ob Nero Di Marte, Neurosis und Ulcerate zusammen im Sandkasten spielen. Diese Band sollte man definitv im Auge behalten! Noch spannender fand ich allerdings die zwei Promo-Songs auf Bandcamp, die DEPARTE hochgeladen haben! Kurz vor ihrer Euro-Tour mit Ulcerate, Gigan und Wormed, haben die Australier mich richtig weggehauen! Post-Death Metal, düster, brutal, atmosphärisch und dann auf einmal: Klargesang! Aber absolut passend. Verdammt, in den ersten Output hege ich große Hoffnung!
Gleichermaßen in einer eigenen Ecke, bewegen sich FALLUJAH. Technischer Death Metal, Prog und Jazz. „The Flesh Prevails“ ist ein positives, sphärisches und unglaublich verspieltes Album. Vielleicht am Anfang etwas überladen, aber am Ende doch ein richtiges Meisterwerk. Ich glaube, so sehr war ich 2014 von keinem anderen Album beeindruckt.
Eigenwillig und irgendwie verschroben waren auch EMPTINESS mit ihrem umwerfenden Album „Nothing But The WHole„. Irgendwie Black Metal, irgendwie Doom, irgendwie anders. Ein wunderschönes Stück Andersartigkeit!

Im Black Metal war es aber ähnlich spannend! Recht traditionell und rockig, hat mich die „Annelliese„-EP von POSSESSION richtig begeistert. Und dass BLUT AUS NORD mit dem dritten Teil von „Memoria Vetusta“ richtig großes Kino abliefern, muss ich wohl niemanden erzählen? Für mich vielleicht eine der besten Platten des Jahres, atmosphärisch, melodisch, eigenwillig. Voller Eskapismus und Transzendenz. Ein Traum!
Doch noch spannender ist fast die RABM/Neo-Black Metal/Blackcore-Geschichte. Natürlich habe ich mich sehr über die Vinyl von ANCST gefreut. Auch wenn „In Turmoil“ nur eine Sammlung aller bisher veröffentlichten Sachen ist. Auch SUN WORSHIP haben mit „Elder Giants“ teilweise älteres Material rausgehauen. Dennoch ist es eine richtig gute Black Metal-Scheibe, die sowohl für Hipster wie auch Traditionalisten taugt. Sollte man definitiv angehört haben! Spezieller sind da sicherlich HEXIS, die mit „Abalam“ in ähnliche Kerbe wie Celeste schlagen. Black Metal trifft Sludge trifft Hardcore. Und spuckt schwärzesten Hass aus. Ein schönes Monster, das den Hörer ordentlich durchföhnt.

Aber es sollen auch ein paar andere Scheiben nicht unerwähnt bleiben. SLAUGHTERDAY haben mit „Ravenous“ eine feine EP rausgehauen, die in Melodieführung und Atmosphäre deutlich aus dem typischen Swedeath-Sumpf heraussticht. Und die selbstbetitelte LP von VAMPIRE ist auch ordentlicher Boogie Woogie. Ich glaube, so tanzbar habe ich Death Metal schon lange nicht mehr gehört. Etwas wenig Zeit hatte ich für ZOM und WITCHRIST. Aber die bisherigen Hördurchläufe waren schon mal sehr gut! DROWNED liefen mit „Idola Specus“ hingegen schon was häufiger. Ein richtig dickes Album! Und auch, wenn ich eigentlich mittlerweile gar nicht mehr so aktiv die Grindcore-Szene verfolge, war GRIDLINKs „Longhena“ noch mal ein richtig erfrischendes Album. Sehr melodisch, sehr verspielt. Aber voller guter Songs! Traditioneller, aber mit richtig viel wütender Durchschlagskraft und ungezügelter Aggression war da „Mental Hygiene“ von INTERNAL ROT. Hammer Gerät!

Abseits vom (extremen) Metal gab es aber auch noch ein paar interessante Randerscheinungen! Natürlich das Comeback-Album von GODFLESH, „Decline And Fall„, das vielleicht das böseste und härteste Album der Band ist. Und als cooles Nebenprodukt der Retro-Rock-Bewegung, sind THE DAGGER und BLACK TRIP häufig auf meinem Plattenteller gewesen. BLACK TRIP vielleicht sogar noch etwas häufiger. Und glaubt es oder nicht! GLOOM SLEEPER haben mit ihrem Demo eine richtig feine Post-Punk Kassette veröffentlicht! Wer sind Beastmilk und Nothing?

# Danke

## Bands

Steffen Brandes (Cryptic Brood/Dissouled), Martin (Blank), Thorsten/Arthur (Under The Pledge Of Secrecy), Bastian/Lars (Sun Worship), Manuel/Ralf (Ultha), den Homies von Unru, Stefan (Obscure Infinity), Sören (Wound), Sebastian/Robert (Phobiatic), Fred (Damage Source), Erik (Ichor), Chris/Simon (Keitzer/Mörser), Tom (Ancst), Archaic Thorn, Paramnesia, Poppy Seed Grinder, Inexorable, Ecocide, Tom (Graveyard Ghoul), Stefan (Exit Humanity), Promethean Fire, Phalluskult, Life Crime, Aetherium Mors, Chris (Dementia Senex), Possession, Tom (Ancst), In Demoni, Necrosphere, The Bleeding, Robert (Fake Idyll), Gulguta, Urinal Tribunal, Vyre, Dubiosis, Dirk (My Cold Embrace), Juraj (Perversity), Vastum, Souls For Sale, Church Of Cycology, Doomed Warrior (Into Darkness), Lifeless, Eastwood, Constant Vulse, Captain Caveman, Ill Neglect, Begraven, Human Waste, Ralf (Revel In Flesh), Krieger (Chapel Of Disease), Rollo (Document 6)

## Label und PR

Patrik (Coffin Filth), Chris (Wooaaaargh Records), Tom/Fabio (Power It Up), Patrik (Iron Bonehead), Chris (Drown Within), Andi (Everydayhate), Jan (Lavadome), Debemur Morti, Bartek (Agonia Records), Daniel (Godeater Records), Hannes (Weed Hunter Records), Gab (Nihilistic Holocaust), Rico (FDA Rekotz), Andi (Rebirth The Metal), Pulverised Records, Hells Headbangers, Simon (7 Degrees Records), Kunal (Transcending Obscurity), Hacker (Obscure Domain), Un Un Deux, Doomentia, Robby (Supreme Chaos), Chris (Bret Hard Records), Dave (Xtreem Music), Bones Brigade, Kaotoxin, Throatruiner, Punishment 18, Relapse Records, War Antheme, Steffie (Listenable), MDD, Cyclone Empire, Debemur Morti, Hammerheart, Marco (Rotten Roll Rex, Final Gate Records), Matt (Dark Descent), Jan/Wolf (Sure Shot Worx), Frank (Petting Zoo Propaganda), Nathan Brinks, Kunal (Transcending Obscurity PR), Against PR, Scott (Clawhammer PR), Dave (Earsplit PR), Jan (CMM Marketing)

## Sonstiges

Grinded Into Sludge Fanzine, Hammerheart Fanzine, Fred (Rhein In Blood), Jasper (Infested Art, Days Of Desolation), Philthy (Crustmas, League Of Mental Men), der Crew vom Grind Here, Right Now, der Crew vom Grind The Naziscum, dem Team ums AZ Aachen, Deichköter (Possessed.de und Reaperzine.de), Marcus (Zephyrs Odem), Evilized.de und Hateful-metal.de

## sezieller Dank

Andreas (Bloodchamber), Clemens (Dekrepitation, Acephalous), den Jungs von Cause Of Divorce, Adrian (Powermetal.de, totgehört Blog), Lobi (Ancient Spirit Webzine), Martin L., Tobias L., Sacha G., Katja Pabel.
Nicht zuletzt Rayk, der mittlerweile fester Bestandteil vom NecroSlaughter ist, und mit seinen Beiträgen endlich wieder etwas mehr Grindcore auf unsere Seiten bringt. Und natürlich meiner Ehefrau Kerstin „Die Elster“, die mich viele Abende an meine Stereoanlage und den PC verliert, damit hier irgendwelcher Buchstabensalat veröffentlicht werden kann.

# Transparenzbericht

Wer bis hier gelesen hat, wird nun mit nackten Zahlen bestraft. Das ist eh nur interessant für „Werbepartner“, „PR-Agenturen“ und… Zahlennerds. Aber was soll’s? Alleine für mich ist es interessant, was ich dieses Jahr neben Job, Frau, Band und anderen Hobbies geleistet habe!

Insgesamt gab auf NecroSlaughter.de 258 Artikel in 2014. Davon stammen 16 vom Lobi. Rayk hat sich als fester Bestandteil mit 25 Beiträgen verewigt. Und seine Freundin Katja hat ein Gast-Interview beigesteuert. Die restlichen 216 Artikel stammen vom ollen Hipster-Chris.
Dabei schlüsseln sich die Beiträge in 125 Reviews, 107 News, 8 Interviews und 7 Konzertberichte auf. Dabei haben 18026 Leute 29550 Seitenansichten verursacht. Am Anfang des Jahres waren es noch mehr Besucher, durch meine berufsbedingte Untätigkeit ist es dann leider etwas eingebrochen. Am besten sieht man den Verlauf in der Grafik:

2014 - Besucher

2014 - Inhalte
2014 - Inhaltsverteilung

Nun ist natürlich interessant, was den Leser auf NecroSlaughter.de am meisten interessiert. Wie zu erwarten, sind wieder die Festival-Berichte von Katja und Rayk unter den Top-Ten. Und mein Exkurs zum Remake von „Evil Dead“ erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit – was mich nach wie vor wundert! Das Ranking:

  1. Konzert-Bericht: Grind The Nazi Scum 2014 (423)
  2. Review: Urinal Tribunal – Schlüpfer Schnüffler (287)
  3. Interview: Ancst (262)
  4. Konzert-Bericht: Raging Death Date 2014 (244)
  5. Review: Sun Worship – Elder Giants (243)
  6. Review: Five Dollar Crack Bitch – Dehumanization (212)
  7. Live-Bericht: Grind Here, Right Now (191)
  8. Special: Grindcore In A Nutshell (189)
  9. Special: Evil Dead – Das Remake 2013 (171)
  10. Review: Cluster Bomb Unit – Heute Wie Morgen Wie Gestern (135)

Und zum Schluss noch eine Randbemerkung: Es gibt ja ernsthaft Leute, die glauben, dass man mit einem Blog reich werden kann. Entweder ist das Anno 2014 ein anachronistischer Mythos, oder ich bin entweder in der falschen Branche. Vielleicht ist der NecroSlaughter aber auch einfach nur trve Underground. Denn um mal die Serverkosten wieder reinzubekommen, habe ich seit Oktober Google Adsense laufen. Und in den drei Monaten sagenhafte 2,89 € eingenommen! Immerhin. Damit läuft der Server fast 14 Tage lang…

# Epilog

Hier wird es in Zukunft wieder etwas lebendiger. Neben Rayk und Lobi hat sich bereits ein neuer (Gast-)Schreiber aktiv ins Geschehen eingebracht: Robin, seines Zeichens Trommler bei WOUND! Ich bin selber sehr gespannt, was dieses Jahr noch passieren wird…

Habt ein feines 2015! Hört Musik mal mit einem kritischen Ohr, hört mal über euren Tellerrand hinaus. Und freut euch auf die neuen Alben von CHAPEL OF DISEASE und OBSCURE INFINITY, die eröffnen das Jahr nämlich grandios!