Vampire – Vampire


Vampire - VampireAm dritten März erschien „Vampire„, das, wiedermal selbstbetitelte, Debütalbum der schwedischen VAMPIRE. Spätestens seither sollte sich der Name wie ein Lauffeuer rumgesprochen haben und dieses Review eigentlich obsolet sein. Besonders, wenn ihr noch eine der LP-Versionen der ersten Pressung haben wollt, die waren wohl ziemlich schnell ausverkauft. Sowohl die reguläre, schwarze LP, wie auch die Die-Hard-Edition in 200 braunen Kopien, inklusive Patch. Aber mittlerweile gibt es wohl eine schwarze und dunkelgrüne Neuauflage des Vinyls. Also diesmal etwas ranhalten, wenn ihr in der ersten Runde leer ausgegangen seid!

Denn nach wie vor sind VAMPIRE ein Tipp von meiner Seite! Wie bereits zur gleichnamigen EP (die ich leider immer noch nicht physisch habe, sondern widerwillig mit 3 Euro bei Bandcamp runtergeladen habe), bin ich nach wie vor hellauf begeistert über den Swing, die Catchyness und das Feuer, was die Band über ihre 10 Songs locker aus der Hüfte schießt. Dabei haben es „Under The Grudge“ (nach wie vor der beste Track!) und „At Midnight I’ll Possess Your Corpse“ von Demo/7″ auch auf die neue Scheibe geschafft. Schade für all die glücklichen Besitzer von EP und Tape. Glück für mich und sicherlich eine ganze Reihe anderer Maniacs dort draußen, hell yeah!

Nach wie vor Mischen VAMPIRE morbiden Death Metal, finsteren Black Metal und furiosen Speed/Thrash Metal zu einem explosiven Gemisch. Als ob der Rock’n Roll von Midnight auf die Impulsivität von Stench und das Melodieverständis von Iron Maiden (alleine das Solo in „The Bestial Abyss„) trifft. BÄMM!! Die 35 Minuten des Debüts sind rasant vorbei, kurzweilig und mit hohem Suchtpotential. Immer wieder landet die Nadel erneut am äußeren Rand der A-Seite.

Einzelne Songs oder Passagen braucht man gar nicht gesondert hervorheben. Egal ob nun der grandiose Auftakt „Orexis„, „Ungodly Warlock„, „The Bestial Abyss„, „Black Desert„, „The Fen“ oder die Relikte der EP, alle Songs sind phantastische Hits! Rockige Gitarren, die mit ihrem punkigen Touch sehr griffig sind, morbide Melodien in Leads und Soli, treibende Beats, die einfach zum Tanzen auffordern und dazu garstige Shouts, die richtig Feuer unterm Arsch haben.

Das ist schwarzer Rock’n Roll für den Friedhofs Boogie Woogie! Pflichtscheibe für 2014. Punk, aus, Ende. Und definitiv eines der großen Highlights des Jahres.

Mittlerweile ist auch schon der nächste Output raus. Eine Split 7″ mit Miasmal. Die fehlt mir auch noch in der Sammlung. Aber sicherlich nicht mehr lange!

https://soundcloud.com/centurymedia/vampire-howl-from-the-coffin?in=centurymedia/sets/2014-century-media-releases

Infos:
Century Media – 2014
CD/LP – 10 Lieder / 36:49 Min.
http://www.vampireofficial.com/
https://www.facebook.com/vampiretheband
http://vampiretheband.bandcamp.com/
http://www.centurymedia.com/