The Bleeding – Rites Of Putrefaction

The Bleeding - Rites Of PutrefactionBella Italia! Ein sträflich missachtetes Land für guten Death Metal. Dabei gibt es aus den unterschiedlichen Ausprägungen so viele spannende Bands, alleine im OSDM kommen mit Profanal, The Beyond, Eroded, Into Darkness oder Undead Creep. Doch auch frische Ideen von Nero Di Marte (ex-Murder Therapy) oder Viscera/// sprechen eine deutliche Sprache! Vielleicht kann sich der Stiefel Europas in absehbarer Zeit auch so emanzipieren, wie es Frankreich mit seiner qualitativ hochwertigen Black Metal Szene geschafft hat?… weiterlesen

 Reviews  , ,

No Gods No Masters – No Gods No Masters

No Gods No Masters - No Gods No MastersZwar kann man mit dem Moniker NO GODS NO MASTERS (womöglich nach dem Amebix Klassiker benannt) keinen Originalitätspokal mehr gewinnen, das ändert aber nichts daran, dass sie Niederländer ein weiteres gelungenes Beispiel dafür sind, dass Sludge noch fies und dreckig und nicht glatt poliert, postrockend, scharzmetallisch oder irgendwie pseudointellektuell aufgepäppelt sein muss.

Nein, mit ihrem Demotape gehen NO GODS NO MASTERS so ziemlich zurück an die Basis dessen, was Sludge ist oder sein sollte: Akustischer Dreck.… weiterlesen

 Reviews  ,

Skelethal – Morbid Ovation

Skelethal - Morbid OvationSKELETHAL aus dem Norden Frankreichs haben bereits für Aufmerksamkeit in der Szene gesorgt. Zunächst wurde „Morbid Ovations“ als Eigenproduktion veröffentlicht. Schnell wollte Disharmonic Records auch 100 Einheiten von dem Demo-Tape rausbringen. In Übersee hat Caligari Records gleichsam 100 Kassetten machen lassen, hier als Split mit Inisans. Und ganz unberechtigt ist das Interesse an dem Duo nicht!

Wenn man auf thrashy Death Metal steht, frühe Sepultura, Nihilist, vielleicht ein bisschen Sadistic Intent oder heute Kevar/Morbid Tendencys und Incarceration mag, sollte man „Morbid Ovation“ schon mal anhören.… weiterlesen

 Reviews  ,

Inexorable – Morte Sola

Inexorable - Morte SolaWas eine Geheimniskrämerei! INEXORABLE geizen mit Informationen. Vielleicht resultiert daraus auch die erschreckend geringe Anzahl an Facebook-Likes? Zum Zeitpunkt dieser Niederschrift waren es enttäuschende 74 Seelen, die ihren digitalen Daumen hoben. Diese virtuelle Anerkennung mag für eine Metalband zwar eher moderner Firlefanz sein, zeugt aber gleichermaßen von der Unbekanntheit der Band. Und das ist beschämend! Auch wenn INEXORABLE aus Chemnitz sicherlich nicht den gefälligsten und populärsten Sound fahren, sollten doch gerade einige Kultisten aus der abgefucktesten Black/Death Metal Ecke die Band unter Beobachtung stellen.… weiterlesen

 Reviews  , , , ,

Fake Idyll – Genome Of Terror

Fake Idyll - Genome Of TerrorOh, war dies ein schönes Experiment. Als die Japanischen Kampfhörspiele interimsmäßig die Segel strichen, machten sich die ehemaligen Kreativköpfe Robert Nowak (Gitarre und auch bei Phobiatic, ex-Jack Slater, Unchallenged Hate, bla, blupp) und Christ Of Kather (Drums, auch Elektrokill) daran, in der Mottenkiste zu plündern. Angereichert durch tiefe Töne von Christian Neumann (Aardvarks, Jack Slater, Vermis (<3), Warfield Within, etc.… weiterlesen

 Reviews  , , , , , , ,

Amon – Liar In Wait

Amon - Liar In WaitAuf das lächerlich kleinliche Dramen- und Namenhickhack nach dem Split (oder der Entlassung) der Hoffman Brüder von (aus) der Glen Benton Big Band möchte ich an dieser Stelle erst gar nicht eingehen. Zu müßig und schlicht zu doof ist mir das Altweibergewäsch diesbezüglich. Einzig zur Qualität des Deicide Outputs muss ich mich ganz knapp auslassen: das war nix, Jungs. Seit „Scars Of The Crucifix“ gab es, wie schon zuvor für zwei Alben lang, eher lauwarme Ware.… weiterlesen

 Reviews  ,

Demonic Rage – Venomous Wine From Putrid Bodies

Demonic Rage - Venomous Wine From Putrid BodiesMit nicht ganz so neuen, aber stetig an Popularität gewinnenden Bands wie Unausprechlichen Kulten, Dominus Xul, Trimegisto, Melektaus, Magnanimus oder wiederentdeckten Klassikern wie Totten Korps (ihrerzeit auf Dave Rottens legendärem Repulse Records erschienen) gewinnt heuer die chilenische Death Metal Szene zunehmend an Bedeutung und Bekanntheit im internationalen Undergroundtreiben, und das gemessen am Dargebotenen völlig zu recht. Auch DEMONIC RAGE – ebenfalls schon recht lange aktiv – bilden hier keine Ausnahme.… weiterlesen

 Reviews  ,

Lvcifyre – Svn Eater

Lvcifyre - Svn EaterDies ist er, der große Allvernichter. „Svn Eater“ verschlingt nicht nur den Fixstern unseres Sonnensystems, sondern damit auch alles Licht, alle Hoffnung, alles Positive dieser Welt. Es stürzt uns in Finsternis, albtraumhafte Obskurität! Dabei ist es gleichzeitig die Emanzipation von LVCIFYRE, die mit ihrem zweiten Album nun gänzlich einen eigenen Sound kreiert haben.

Gemessen an dem Vorgänger „The Calling Depth„, könnten die Unterschiede nicht gravierender sein.… weiterlesen

 Reviews  , , , , , , ,

Gulguta – Gultuga

Gulguta - GultugaIm ersten Moment war ich ja positiv angetan. Das Artwork ist sehr stimmig. Hauptsächlich in Blautönen und Schwarz, mit dezenten roten Akzenten, ist das Motiv eine absurde Collage aus sakralen Rosetten, tentakel-Aliens, religiösen und konspirativen Symbolen. Dazu bioorganische Verwachsungen, Strukturen und auf der Rückseite den Sündenfall Adam und Evas in einer sehr interessanten Interpretation. Optisch haben GULGUTA wirklich alles richtig gemacht und liefern ein angenehm eigenständiges, wie auch ansprechendes Bild ab.… weiterlesen

 Reviews  , , ,

Grindcore in a Nutshell

Grindcore - In a Nutshell

Grindcore in a Nutshell? Oha, das ist kein einfaches Unterfangen. Denn auch wenn das Genre oft auf Krach, Schreien und Songs unter 30 Sekunden reduziert wird, ist Grindcore mehr als nur Lärm. Selbst dem eigenen Mantra „Grindcore is not music“ zum Trotz. Doch fange ich am besten von vorne an! Mich erreichte desletzt eine Nachricht:

Warum ist Grindcore eigentlich häufig so… prollig, eklig?
Ich meine dabei vor allem diese ganze Porngrind, Goregrind-Schiene.

weiterlesen

 Blog, Specials  ,