Austerymn – Promo 2013


Austerymn - Promo 2013

Irgendwann in den frühen neunzigern begann alles unter dem Namen Godless Truth. Mittlerweile sind von dieser britischen Formation nur noch Rik Simpson und Steven Critchley übrig, die seit 2007 unter dem Namen AUSTERYMN firmieren. Seither war das Duo nicht gerade sonderlich fleißig, brachte es gerade mal auf ein Demo aus dem Jahr der Umbenennung.

Nun soll es aber voran gehen und das Debütalbum demnächst erscheinen. Um die Metal-Welt wieder auf sich aufmerksam zu machen, erschien in 100er Auflage die Promo-CDr „In Death… We Speak„, die meines Wissens nach bereits ausverkauft ist. Doch eine Wiederveröffentlichung der beiden Songs ist bereits in Arbeit. Das Artwork steht schon und ein Bonus-Track soll das ganze komplettieren. Die Planung ist für eine Schallplatte, 7“ schätze ich mal. Sollte dies nicht klappen, ist aber auch eine CD-Veröffentlichung drin – so zumindest die Aussage der Band.

Zwei Songs, sechs Minuten Spielzeit. Ein kurzes Lebenszeichen, das nicht viel Spielraum zur Meinungsbildung lässt. Dennoch unterhalten AUSTERYMN in dieser Zeit. Ihre Zielgruppe, Fans von Entombed, Fatalist, Entrails, wird auf jeden Fall viel Spaß an der Promo haben.

Der Titeltrack „In Death… We Speak“ startet schwer, wird dann aber deutlich rockiger und kommt locker aus der Hüfte geschossen. Das typische Feeling für griffige Riffs und gelegentliche atmosphärische Momente inklusive. „Excarnation“ ballert deutlich rabiater aus den Boxen. Geradeaus und mit verdammt bratenden Gitarren ist zunächst stumpf der Trumpf, doch dann kommt der Break in schweres Downtempo, das aber weiterhin recht groovy Vibe fährt. Das rockige Solo wertet an dieser Stelle noch auf, bevor die Hetzjagd durch das Swedeath-Ufta-Ufta wieder beginnt.

Originell sind AUSTERYMN momentan mitnichten. Doch das hält auch Bands wie Entrails nicht davon ab, unterhaltsam und gleichermaßen erfolgreich zu sein. Darum kann man als Fan von „Left Hand Path“ gerne mal ein Ohr riskieren und der Veröffentlichung des Debütalbums entgegen schauen. Wer hingegen jetzt schon die Schnauze von der Oldschool Swedish Death Metal Welle voll hat, sollte AUSTERYMN einfach ignorieren.

Infos:
Eigenproduktion – 2013
CDr – 2 Lieder / 6:00

https://www.facebook.com/pages/Austerymn/447715821937969