Vampire – Death, Thrash, Black Metal trifft auf Hardcore-Punk und die Misfits-Verwirrung


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I: Epilog

Schon seit einer ganzen Weile höre ich Metal und feiere mit dem NecroSlaughter dieses Jahr den 10jährigen Geburtstag. In dieser Zeit wurde ich alt und gelangweilt vom meisten Zeug, was die Szene überschwemmt. Ein großer Teil ist der Musik ist einfach redundant und generisch, hauptsächlich eine seelenlose Ansammlung von Tönen. Aber hin und wieder gibt es auch Veröffentlichungen, die meinen Hintern von der ersten Sekunde an ordentlich durchtreten.
VAMPIRE aus Göteburg hauen mit ihrem ersten Demo eine dieser Veröffentlichungen raus. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wer mich auf diese junge Truppe aufmerksam gemacht hat. Aber ich verliebte mich sofort in ihre Musik, als ich die ersten Töne auf ihrem Bandcamp-Profil hörte. Leider war die Tape-Version des Demos schon lange ausverkauft und auch die Re-Issue als 7″ war in der ersten Auflage bereits vergriffen. Bisher hatte ich noch keine Gelegenheit an eine Scheibe ranzukommen, da scheinbar kein (mir bekannnter) Distro in Deutschland die Platte führt… Dafür habe ich immer wieder die Songs von der Bandcamp-Seite gehört. Und nach mehreren Stunden Dauerbeschallung durch die drei Lieder, musste ich der Band einfach ein paar Fragen schicken.

Das Resultat ist – trotz einiger kruder Fragen und Sätze von meiner Person – sehr informativ geworden und besonders Hand Of Doom präsentiert sich als intelligenter Gesprächspartner. Viel Spaß beim Lesen!
(Die englische Version mit wesentlich Fehlern meinerseits und sprachlich interessanteren Antworten, findet ihr hier.)

II: Hintergrundrauschen

III: Census

Vampire - Band

1. Hallo unbekannter Vampir! Wer bist Du, und wie geht es Dir? Ich muss gestehen, dass ich bisher noch keine physische Kopie eures selbstbetitelten Debüts mein Eigen nenne. Aber wie auch immer, die zweite Auflage von „Vampire“ steht weit oben auf meiner Einkaufsliste, sobald ich sie irgendwo für einen vernünftigen Preis sehe. Solange genieße ich eure Musik über den Player auf eurem Bandcamp-Profil und erhebe meine Faust zu euren mächtigen Klängen! Ich hoffe, ihr stört euch nicht daran, dass ich euer Material nur digital abfeiere und darauf basierend ein paar langweilige Fragen zusammengestellt habe, haha!

HoD: Hallo. Wir sind Hand Of Doom (Vocals/Drums), Black String (Guitars), Command (Bass). Hand Of Doom und Black String beantworten diese Fragen für Dich. Command ist im Moment damit beschäftigt, ein paar Demo-Aufnahmen von neuen Songs zu mischen.

2. VAMPIRE ist eine junge Band. Das heißt, dass ihr zuerst ein paar langweilge Standardfragen bekommt. Soweit ich weiß, ging es bei euch in 2011 los. Wie hat alles bei euch angefangen? Warum wolltet ihr die Musik machen, die VAMPIRE heute serviert? Wie haben sich eure Mitglieder kennengelernt und entschieden, dass sie zusammen Spielen wollen?

HoD: Ich und Black String kamen irgendwann 2009 zusammen und fingen an Musik zu machen, ohne klare Idee davon, was wir eigentlich erreichen wollten. Wir haben ein oder zwei Jahre damit verbracht Bier zu trinken und die Instrumente zu wechseln, bis Command daherkam. Ich kann sogar das genaue Datum nennen, wann uns das Ziel von Vampire bewusst wurde. Das war der 3. Juli 2011. Wir waren in meiner Wohnung, haben für den Slayer/Metallica-Gig vorgeglüht und den Necrophagia-Song „Young Burial“ vom New Resistance-Sampler „Thrash Metal Attack“ gehört. Wir haben uns gegenseitig angesehen und sagten uns: „Das ist es!“ („Young Burial“ ist ein unglaublich hässlicher Song). Darauf haben wir fast unverzüglich unseren Sound gefunden und begannen mit den Arbeiten an den Songs, die nun auf der Demo/7″ sind. Ich und Black String kennen uns seit Jahren, schon lange bevor er in meine Heimatstadt zog und wir zusammen Musik machten. Ich und Command sind seit langer Zeit Freunde und haben in den gleichen Bands gespielt.

3. Für Infos über eure Band und Geschichte, muss ich mich leider auf Metal-Archives.com verlassen, da ihr keine offizielle Seite außer eurem Bandcamp-Profil pflegt. Und die Informationen auf dieser Seite und eurem Facebook-Profil sind ziemlich unzureichend. Aber Metal-Archives.com behauptet, dass Du und Deine Kollegen lieber anonym bleiben wollt, damit auf Grund eurer früheren Bands und Projekte ein vorschnelles Urteil über VAMPIRE gefällt wird. Würdest Du eine Ausnahme machen und mir über die Hintergründe von VAMPIRE erzählen? Man hört natürlich sofort, dass da keine Neulinge hinter der Band sind!

HoD: Natürlich sind wir keine Neulinge in dieser Art von Musik, und auch wenn viele Leute uns als „junge Band“ ansehen, sind wir gar nicht mehr so jung. Außerdem sind wir nicht besonders verschwiegen über unsere Identitäten. Aber wenn Du es nicht rausfinden kanns, bedeutet es, dass uns immer noch ein kleiner Hauch Mysterium umgibt. Das freut uns irgendwie. Wir sind keine großen Metal-Berühmtheiten, aber es war bisher vorteilhaft, wenn die Leute nicht sofort irgendwelche Verbindungen zu dem ziehen konnten, was wir zuvor gemacht haben. Einige erinnert es an das, was wir mit Vampire machen, andere nicht.

4. Da scheinbar alle Mitglieder einen musikalischen Hintergrund haben und damit vielleicht auch andere Verpflichtungen, ist VAMPIRE da eine richtige Band oder nur ein fancy Projekt, das ordentlich Arsch tritt?

HoD: Vampire ist so real, wie es wird. Keiner von uns hat andere Bands, die mehr Aufmerksamkeit als Vampire benötigen, aber wir haben alle andere Verpflichtungen im Leben, die deutlich mehr Zeit und Energie benötigen als Vampire.

5. Ehrlich gesagt ist VAMPIRE ein simpler, cooler und griffiger Name. Aber auf der anderen Seite, ist es sehr schwer Informationen über euch im Internet zu finden. Hast du schon mal nach „Vampire“ gegooglet? Zu viel glitzernder Scheiß und langweilge Ann Rice Ästhetik. Wann wurden Vampire eigentlich bedeutungslos? Kurz nach Bram Stoker? Okay, Ich mochten den Film „So finster die Nacht“ (einer der besseren Filme über Blutsauger in der letzten Zeit). Warum habt ihr die Band VAMPIRE genannt? Warum habt ihr auf orthografische Abwandlungen wie ein „y“ verzichtet, die den Namen etwas eigenständiger gemacht hätten? So was wie Væmpÿre? Haha!

HoD: Væmpÿre hat so einen netten Les Légiones Noires klang, ich mag das. Aber ich denke, es ist nun zu spät für einen Wechsel… Vampire ist ein treffender, simpler Name, den man einfach erinnert. Ich schlug ursprünglich Strigoi vor, das (wahrscheinlich) Rumänisch für „Vampir“ oder „Untoter“ ist. Black String kam dann mit „Vampire“ und wir einigten uns schnell darauf. Eigentlich unglaublich, dass bisher keine andere Band jemals ein Album unter diesem Namen veröffentlicht hat. Dass wir den Namen wählten, hat nicht viel mit der Zuneigung zu Vampir-Büchern oder Filmen zu tun (auch wenn „So Finster Die Nacht“ ein brilliantes Buch und Film ist, über die ich sogar meine Bachelor-Thesis in vergleichender Lituratur vor Jahren schrieb). Ich weiß nicht, wann Vampire „bedeutungslos“ wurden… Ich würde behaupten, dass Vampire ziemlich unbekannt waren VOR Bram Stoker, also ist das wohl eher ein unpassender Punkt zur Unterteilung. Vielleicht geschah es in den 1930ern, wenn Horrorfilme diese gruselige Friedhofsatmosphäre von „Nosteratu“ verließen und stattdessen fancy Stars wie Bela Lugosi in Draculas rolle steckten? Ich bin nicht der richtige für diese Frage, auch wenn ich irgendwie das Gefühl habe, ich sollte es sein.

6. Ich weiß nicht mehr, wie ich zum ersten Mal mit eurer Musik in Berührung kam. Alles was ich noch weiß ist, dass ich direkt vom ersten Ton total umgehauen wurde. Als ich etwas nachforschte, fand ich heraus, dass es euer Demo auf Tape gab, limitiert auf 300 Einheiten, jeweils 100 in rot, schwarz und weiß. Und es gab einen Re-Release auf 7″ von To The Death Records. Aber nun fängt auch schon meine Verwirrung an. Wie groß war die Auflage dieser Platte? Metal-Archives.com erzählt was von 700 Kopien. Stimmt das? Weiterhin las ich, dass diese Edition bereits ausverkauft ist, und es eine zweite Pressung gibt. Wohooh, das ist ziemlich beeindruckend für eine Band, die gerade ihr erstes Lebenszeichen von sich lässt.

Vampire - Vampire - EPHoD: Danke für die netten Worte. Wenn wir schon mal an dem Thema sind, können wir ein für alle Male ein paar Ding um die 7″-EP klarstellen. Es existieren nicht weniger als vier unterschiedliche Versionen. Die allererste Edition („goat yellow“ wie sie von To The Death genannt wurde) gab es in 500 Kopien. Sie spielt bei 45rpm, aber sonst sieht sieh exakt so aus wie die zweite („puke“) gelbe Auflage, die in 200 Einheiten existiert. Neben dem leicht unterschiedlichen Gelbton und der anderen Umdrehungszahl, kannst Du sie dadurch auseinander halten, dass die zweite Auflage eine sichtbare Kontur um die Dämonenfigur auf dem Cover hat. Die rote Edition gab es in 200 Kopien und sie wurde am gleichen Tag veröffentlicht, wie die gelbe („puke“) Edition. Am gleichen Datum erschien die schwarze Version in 100 Kopien und mit einem Patch. Das ist es. Und kaum zu glauben, schon gibt es „inkorrekte“ Aussagen im Internet (zum Beispiel „ALLERERSTE puke-gelb Edition“ und so weiter). Es scheint als ob wir gute alte Misfits-Verwirrung in diesem Prozess aufgewühlt hätten.

7. Lass mich mal meine Zahlen zusammenzählen: 300 Tapes, 700 Vinyl, das sind 1000 Fans, die ihr bisher ansprechen konntet, ignorieren wir einfach mal die möglichen Re-Releases und digitalen Kopien (sowohl legale wie illegale). Das ist sehr beeindruckend für eine junge Band in heutiger Zeit. Alle jammern über sinkende Verkaufszahlen für ihre 500 gepressten CDs, aber ihr vertickt einfach mal die doppelte Menge. Wie fühlst Du Dich mit dieser Akzeptanz in der Szene? Habt ihr schon viel Feedback für euer Demo bekommen? Irgendwelche großen Reviews oder nur Reaktionen aus dem Untergrund bisher?

Vampire - VampireHoD: Hier muss ich Dich korrigieren: Wir haben 1000 Einheiten auf Vinyl und 300 Kassetten verkauft. Soweit wir wissen gibt es aber auch viele Leute, die mehrere Platten in unterschiedlichen Farben gekauft haben. Also heißen 1300 verkaufte Exemplare nicht zwangsläufig auch 1300 angesprochene Fans. Und dann erscheint auf der anderen Seite die Menge an Leuten, die, genau wie Du, unseren Musik abseits von physischen Medien konsumieren, enorm.
Dass manche Leute es schwer haben, ihre 500 CDs los zu werden, wer ist da überrascht? Es muss für mich schon ein SEHR spezielles Album sein, dass ich mich für einen neuen CD-Release interessiere, ohne von der Bereitschaft zu sprechen, den vollen Preis zu bezahlen. Viele CD-Auflagen sehen uninspiriert und irgendwie kahl aus. Wir sind kürzlich mit einem Typen aus China in Kontakt gekommen, der eine chinesische CD-Version von unseren Songs der 7″-EP/Tape machen will, aber da ist noch nicht alles in trockenen Tüchern. Es könnte ein cooler Release werden, etwas abseits des Gewöhnlichen.

8. Wenn ich eure Musik beschreiben müsste, dann würde ich sie irgendwo zwischen Stench und Crucifyre einordnen. Wie Jonathan von Stench/Tribulation in unserem gemeinsamen Interview sagte: Eure Musik ist „the fire, the morbidity and the catchyness“. Wie würdest Du den Style von VAMPIRE zusammenfassen? Würdest Du zustimmen, dass da einige drückende, rockende Momente sind, einige morbide Melodien und brennende Emotion? Siehst Du Ähnlichkeiten zu den genannten Bands?

HoD: Hat Jonathan das über UNSERE Musik gesagt, oder über seine eigene? (Hups, an dieser Stelle habe ich mich wohl ziemlich missverständlich ausgedrückt. Jonathan sagte das über seine eigene Band, aber ich fand die Beschreibung so passend, da ich deutliche Parallelen zwischen den Bands sehe, dass ich es einfach übernahm ohne die Aussage genauer im Kontext zu positionieren. Verdammter Alkohol! – Chris) Ich denke „Feuer“ und „Morbidität“ sind sehr abstrakte Worte um Musik zu beschreiben, aber auf der anderen Seite sind sie nicht besser oder schlechter als andere Umschreibungen, die Leute verwenden, wenn sie irgendetwas klassifizieren wollen. Sicher gibt es Rock-Musik in unserem Sound, wie er eigentlich in jedem Death Metal sein sollte. Aber ich würde da auch Hardcore und Punk sehen. Ich habe Stench niemals gehört und habe auch nur einen Durchlauf von „The Horror“ gehabt, als es damals rauskam. Ich bin also nicht der Richtige, um Ähnlichkeiten zu beurteilen. Aber ich bin neugierig auf die neue Tribulation-Scheibe, da sie scheinbar von Negative Plane inspiriert wurden und sich von ihrem halbbackenen oldschool Style wegbewegt haben. Das klingt nach Spaß. (Oh yeah, „The Formulas Of Death“ ist ein großartiges Stück metallischer Kunst! – Chris)

9. Auf eurem Facebook-Profil beschreibt ihr euch als „thrash metal for satanists or black metal for people who gave them self up to vintage Earache“, und an anderer Stelle als „skull-fucking death metal“. Denkst Du, dass diese vielseitige Beschreibung wirklich den Punkt trifft? Oder siehst Du VAMPIRE als eine Mischung aus allen Stilistiken, frühem Death, Thrash und Black Metal?

HoD: Es ist eine Mischung aus Death, Thrash und ein wenig Black Metal, das bedeutet aber auch, dass keine dieser Beschreibungen zu 100% akkurat ist. Aber ist es das jemals? Alle Musik die erscheint, lange nachdem ein Genre seine entscheidenden Momente hatte, ist nur schwer mit Gewissheit einzuordnen. Aber das ist auch etwas, was uns nicht weiter stört.

10. Euer erstes Demo erschien direkt bei Ljuidkassett als selbstbetitelte Kassete. Wie seid ihr mit dem Label in Kontakt gekommen? Da dies ja euer erstes Lebenszeichen war, kann ich mir gut vorstellen, dass ihr den ersten Schritt gemacht habt und eurer Material an das Label geschickt habt.

BS: Wir haben die Songs zu Ljuidkassett geschickt. Überraschenderweise waren sie an einer Veröffentlichung interessiert.

11. Nachdem euer Demo mehr als 300 mal verkauft wurde, inklusive eines Re-Releases in diesem Format, hat To The Death Records das Teil inklusive eines neuen Tracks auf Vinyl gleichermaßen neu veröffentlicht. Und soweit ich weiß, gibt es davon auch schon eine zweite Auflage. Wie seid ihr mit To The Death in Kontakt gekommen?

BS: Cronberg (To The Death Records) hat uns angeschrieben. Die Geschichte um die zweite Auflage liest sich wie folgt: Ursprünglich hat To The Death die Songs und das Layout an ein deutsches Presswerk geschickt, damit die 500 Platten produzieren. Nach Monaten des Wartens, ohne ein Wort von dem deutschen Hersteller, kam To The Death zu der Entscheidung, dass es wohl besser wäre, wenn die gesamte Charge von 500 Einheiten noch mal bei einem anderen Hersteller bestellt würde. Als dann der letztere sofort lieferte, brauchte es keine zwei Wochen, bis der deutsche Hersteller plötzlich aus dem Nichts kam und die erste Bestellung von 500 Kopien lieferte. Also hatten wir 1000 Platten und logischerweise ist die „zweite“ Pressung eigentlich die erste. Bitte nimm Kontakt zu To The Death auf, wenn Du weitere Anfragen diesbezüglich hast.

12. Da gab es eine Version der 7″-EP, die mit einem Patch kam. Warum war das Package so exklusiv auf eine Färbung limitiert? Es wäre doch ein nettes Feature gewesen, wenn jede Kopie einen Fetzen Stoff mit sich bringen würde. War dieses Gimmick die Idee von euch oder von To The Death Records?

BS: Es war die Idee von To The Death Records.

13. Wenn ich mir euer Bandcamp-Profil betrachte, dann steht auf dem Cover der EP, dass diese mit 33rpm läuft. In der Beschreibung sagt ihr aber, dass die allererste, gelbe Edition auf 45rpm gepresst wurde. Nun bin ich etwas verwirrt…

BS: Durch einen Fehler wurde die „erste“ gelbe Auflage auf 45rpm anstatt 33rpm gepresst. Cover und Label sprechen aber immer noch von 33rpm, da dies eigentlich die Planung war.

14. Warum gab es auf der EP einen Song mehr, namentlich „Jaws Of The Unknown“, als auf dem Demo? Hattet ihr den Song bereits aufgenommen, als sich To The Death für den Re-Release auf 7″ entschieden? Wolltet ihr dem Käufer der Platte etwas Neues bieten? Oder wird dieser Song auch auf eurem Full-Length enthalten sein?

BS: Die Grundzüge von „Jaws Of The Unknown“ wurden zur gleichen Zeit wie die anderen Songs des Demos aufgenommen. Wie auch immer, dem Song fehlte irgendwie der Twist und wir entschieden uns, ihn nicht auf der Kassette von Ljuidkassett zu veröffentlichen. Nachdem Nuclear War dazu kam und ein Gitarrensolo beisteuerte, war der Song in fünf Minuten vollendet.

15. Ups, in der letzten Frage habe ich einfach angenommen, dass ihr ein Full-Length rausbringen werdet. Habt ihr da schon Pläne? Vielleicht sogar schon Material geschrieben und aufgenommen? Habt ihr ein Label für euer Debüt an Hand, oder sucht ihr noch nach einer passenden Heimat?

HoD: Wir haben insgesamt acht oder neun Songs bereits fertig und bereits Demo-Versionen von den Liedern, die noch nicht auf der 7″ zu hören waren. Auch wenn ein oder zwei von denen noch keinen Text oder fertiges Gesangsarrangement hat. Der nächste Schritt kann vielleicht ein Album sein, aber wir wollen noch nichts mit Sicherheit sagen, da sich die Dinge immer schnell ändern können und wir bisher noch keinen Vertrag unterschrieben haben. Ich selber kenne viele Bands, die trotz vielversprechender Demos und EPs irgendwie nicht auf dem Albumformat funktionieren. Und ich will nicht, dass wir genau so enden.

16. Kein Interview ohne die Frage nach der Zukunft der Band: Wie ist der aktuelle Status von VAMPIRE? Seit ihr im Song-Writing-Modus? Oder arbeitet ihr an eurer Live-Präsenz? Irgendeine Chance, dass man euch mal außerhalb von Schweden sieht?

HoD: Siehe oben. Wir proben aktuell und konzentrieren uns aufs Songwriting. Aber hin und wieder frischen wir auch unser Live-Set auf. Schau auf unser Facebook-Profil um über anstehende Gigs auf dem Laufenden zu bleiben. Für Auftritte in Deutschland haben wir aktuell keine Pläne. Promoters, get in touch!!

17. Mein mysteriöser, unbekannter Partner für dieses Interview, ich danke dir vielmals für Deine Zeit und Deine Antworten. Ich freue mich schon darauf, wenn ich endlich eine Kopie eures Demos in Händen halten kann und erwarte natürlich freudig euer Debüt. In der Zwischenzeit, hinterlasse doch ein paar Worte für meine Leser, die unbedingt VAMPIRE anchecken sollten!

HoD: Ich danke Dir für Dein Interesse. Wenn Du eine Kopie der 7″ haben willst, melde Dich mal bei TTD Records unter nighttripper666@gmail.com oder besuche eine unserer nächsten Shows. Dort haben wir noch kleine Mengen von allen Farben/Editionen zum Verkauf. Weiterhin haben wir auch (gleichsam im Mail-Order) unser Logo-T-Shirt, schwarz oder weiß in allen möglichen Größen. Schaut euch http://vampiretheband.bandcamp.com/ an. Over and Out.

IV: Nexus

http://vampiretheband.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/vampiretheband


Chris (Stümper @ NecroSlaughter.de) / Hand Of Doom und Black String (Drums/Vocals und Gitarre @ Vampire) – 22.03.2013 / 29.03.2013
© Bilder: Bandcamp und Facebook von VAMPIRE