07.04.2012 – Obscura, Spawn Of Possession, Gorod, Exivious im Underground, Köln

Infos:
Oster-Samstag, 07.04.2012 im Underground, Köln
Einlass: 18:00h // Beginn: 19:30h
Damage: ~€22,-

Bands: Exivious, Gorod, Spawn Of Possession, Obscura

Offenbar habe ich in letzter Zeit zu viele Konzerte in besetzten Häusern und dem Autonomen Zentrum in Aachen besucht. Selbst im Musikbunker der Karlsstadt wäre ein pünktlicher Konzertbeginn vollkommen undenkbar. Umso überraschter war ich, dass der letzte Tag der Europa-Tour von EXIVIOUS, GOROD, SPAWN OF POSSESSION und OBSCURA wirklich Punkt 19:30h begann.… weiterlesen

 Live-Berichte

Total Annihilation – Extinction

Mit klischeemäßigem Bandnamen fing alles 2006 an. TOTAL ANNIHILATION gründeten sich im schweizerischen Basel und schossen ein Jahr später weiter mit der Phrasenkanone um sich. „Prelude To Annihilation“ hieß das erste Demo. Wiederum ein Jahr später folgte eine selbstbetitelte EP. 2010 war dann erst mal genug „Annihilation“ und man wählte „84“ als Titel für das Debüt-Album, das direkt über Firefield Records erschien.… weiterlesen

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Deadborn – Mayhem Maniac Machine

Der deutsche Underground hatte mal einiges an gutem technischen Death Metal zu bieten. Doch einzig Obscura scheinen aktuell die Lanze aufrecht zu halten. Wo sind Sinners Bleed geblieben? Jack Slater? Aufgelöst! Das nächste Necrophagist Album wird sehnlichster Erwartet, als die Wiederkunft des Messiahs. Ingurgitating Oblivion lassen sich auch Zeit. Und Defeated Sanity? Nun, die fristen ein mehr oder minder unbeachtetes Dasein im tiefen Underground und sind wohl den meisten Metalheads doch eine Nummer zu brutal.… weiterlesen

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Purtenance – Members Of Immortal Damnation

PURTENANCE hatten nur eine kurze Lebensdauer. 1990 als PURTENANCE AVULSION gegründet, verlor man nach dem selbstbetitelten Demo den Namenszusatz und brachte 1991 eine 7″ EP heraus. Nach dem Debüt-Album „Members Of Immortal Damnation“ im Jahre 1992, war dann mehr oder minder Schluss. Dennoch verdiente sich die finnische Band in Szene-Kreisen einen guten Namen. Das Album, damals erschienen über Drowned Productions, wurde zum gefragten Sammler-Artikel, der auf eBay teils absurde Summen brachte.… weiterlesen

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Gorod – A Perfect Absolution

Bereits mit der „Embalmed Madness„-Split im Jahre 2005 konnten mich GOROD überzeugen. Damals firmierte die französische Band noch unter dem Namen Gorgasm. Doch um etwaige Verwechslungen mit ihren amerikanischen Namensvettern zu vermeiden, wurde man alsbald zu GOROD. Die letzten beiden Alben „Leading Visions“ (2006) und „Process Of A New Decline“ (2009) waren auf hohem Niveau. GOROD verstand es einfach, wie man gute Songs, technischen Anspruch und den gewissen Funken Originalität geschickt vermischt, um schlicht und ergreifend packende Alben zu schreiben.… weiterlesen

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Wake – Leeches

Wie kann man etwas so unglaublich pessimistisches und finsteres nur so wunderschön verpacken? In einem unglaublich brillanten Coverartwork, das viele erdenkliche, sozialkritische Komponenten aus Crustcore, Hardcore und Grindcore in sich vereint, und trotz gelebtem Minimalismus immer noch mit liebevollen Details besticht. Als wunderschöne, grau-schwarz marmorierte LP in 433er Auflage. Oder für die richtigen Die-Hards auf 77 klaren Schallplatten? Hier bieten sowohl Sänger Shane Hameo, der für das Design zuständig war, und Simon von 7Degrees Records dem Käufer ein wunderschönes, haptisches Erlebnis.… weiterlesen

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Ocean Of Zero – Where Sickness Prevails (The Demos)

OCEAN OF ZERO wollten nicht auf einer Kiste ungewollter Kassetten sitzen bleiben. So erklärten sie meinem Kollegen Gab vom Nihilistic Holocaust Webzine, warum sie ihre Demos in recht begrenzter Auflage veröffentlichten. Vom ersten Werk „The Wake“ (2010), gibt es gerade mal 101 Einheiten. Das 2011 veröffentlichte „Shun The Light“ zirkuliert immerhin schon 149 mal in der Szene. Angesichts der Größenordnungen anderer Demo-Veröffentlichungen und den unüberschaubaren Dimensionen der potentiellen Hörerschaft, sind diese Zahlen gerade zu lächerlich gering.… weiterlesen

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Manipulator – Voidbound / Unearthed

Das Spiel mit der finstren Mystik, dem archaischen Minimalismus. Viele wollen es spielen, wenige schaffen den Sprung von infantilem Dilettantismus zu ernstzunehmender Erhabenheit über einen Kunstbegriff, der nicht aus der Selbstdarstellung des eigenen Könnens erwächst. So wie Archgoat, die mit ihrem stumpfen Streitkolben, den sie „Musik“ nennen, wahrlich die Knochen der Hörer zermahlen. Doch andere schaffen diesen Schritt mit dem durchaus schwierigen Versuch des kalkulierten Minimalismus nicht.… weiterlesen

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