Spawn Of Possession – Incurso

Für die Feinschmecker des technischen Death Metals sind SPAWN OF POSSESSION lange keine Unbekannten mehr. Zu Recht, denn qualitativ war die Band schon immer auf hohem Niveau unterwegs. Vielleicht ein wenig zu kopflastig, aber immer noch hörbarer als ihre Landsleute Anata. Mit „Incurso„, ihrem Labeleinstand bei Relapse Records, erklimmen SPAWN OF POSSESSION wieder eine neue Stufe. Ob das nun daran liegt, dass man sich für die Arbeiten an diesem Album doppelt so lange Zeit gelassen hat, wie zwischen dem Debüt „Cabinet“ und dem letzten Album „Noctambulant“ lag?… weiterlesen

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Morstice – Deathography 1992-1995

In der angesagten Retro-Bewegung finden sich bekanntlich nicht nur viele junge Bands nach alter Schule, stoische Kämpfer der ersten Stunde oder alte Herren bei mehr oder minder spannenden Reha-Versuchen. Gleichsam ist es nicht sonderlich unüblich, alten Krempel wieder aus der Rumpelkammer auszugraben und neu aufzulegen. An mancher Stelle mag das durchaus seine Berechtigung haben. So beispielsweise beim Full-Length und den Demos von Funebre, Purtenance oder Unbonded Terror über Xtreme Music.… weiterlesen

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Swallowed – Swallowed

Wenn man eine geheimnisvolle, düstere Doom/Death Metal Band sein will, gehört mangelnde Informationspolitik wohl irgendwie dazu. Doch nun glaube ich, dass ich alle Fakten beisammen habe – und lasse mich gerne eines besseren belehren.
Irgendwann 2007, zu jener Zeit, als die erste Welle der OSDM gerade wie die Untoten aus den Gräbern krabbelten, formierten sich auch SWALLOWED im finnischen Helsinki. Einem guten Herkunftsland für düsteren Death Metal!… weiterlesen

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Breed Of Bacchus – Liberalia

Was muss man sich vorstellen, wenn (ehemalige) Musiker von den mighty Sons Of Tarantula, Lemming Project, Suffocate Bastard oder Grober Knüppel eine Band gründen? Richtig, etwas sehr angepisstes, schnelles, rohes. Auf jeden Fall nichts für die breite Masse. Doch bei diesem Name-Dropping wurde meine Neugierde definitiv geweckt und auch nicht wirklich enttäuscht – Auch wenn Timbus, der Mensch aus Suffocate Bastard, mittlerweile durch „The Incrediblde Punknix“ ersetzt wurde, der in den mir unbekannten Fresh Meat wohl aktiv ist.… weiterlesen

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Entrapment – Crawling Morbidity

Eigentlich sind ENTRAPMENT nur ein Mann. Michel spielt alle Instrumente selber ein, singt und hat im Falle der „Crawling Morbidity“ 7″ sogar das Cover-Artwork selber gestaltet. Angefangen hat er unter dem Namen ENTRAPMENT im Jahre 2009 und bis heute schon drei Demos draußen. Doch diese Demos haben im Underground für so viel Aufmerksamkeit gesorgt, dass Jerry von Detest Records nun das letzte Demo „Crawling Morbidity“ (2011) als 7″ Vinyl noch mal aufgelegt hat.… weiterlesen

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Gripe – The Future Doesn’t Need You

Gab von Nihilistic Holocaust Records/Distro hat da eine Art Sublabel: Visceral Circuitry. Und dort bring er Krempel raus, der nicht in die Death oder Black Metal Ecke fällt. Eigentlich gut so, denn der böse, Lederjacken-tragende Metaller dürfte wohl kaum etwas mit GRIPE anfangen können…

2010 in Athen gegründet, ziehen GRIPE ihre Einflüsse aus schnellem Hardcore, Grindcore und Powerviolence. Entsprechend ist die Musik an manchen Stellen schon mal etwas chaotischer.

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Revel In Flesh – Deathevokation

Also der Ralf Hauber ist schon ein Fuchs! Derweil bereits zu unserem Interview zum Mystical Music #16 alles für REVEL IN FLESHs Debütalbum in Gange war, schwieg sich der Maniac dazu gründlich aus und machte im Zusammenhang zu seinem Ausstieg bei Immortal Rites nur vage Andeutungen. Zusammen mit Dirk Schwarze hinter den Kesseln, der auch schon bei Dawn Of Dreams (gibt es die eigentlich noch?) und Apophis spielte, frönt der Hauber nun voll und ganz seiner Vorstellung vom schwedischen Sound.… weiterlesen

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Hammer Of Gore – Uglified

Nomen est Omen! Denn HAMMER OF GORE sind in der Tat ein dicker Schnitzelklopper, der ordentlich Schädel püriert. Um es mit den eigenen Worten aus der Umverpackung von „Uglified“ zu sagen: „Relentless Death Worship“! Ugh!

Prinzipiell agieren HAMMER OF GORE recht stumpf. Zumindest die Riffs gleichen alle eher einem Spalteisen als einem Skalpel. Bei genauerem Betrachten merkt man aber schnell, dass die gerade 2009 gegründete Band auf ihrem Debütalbum ihre Songs doch recht geschickt konstruiert.

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Grimness 69 – The Bridge

In „die Stadt hinter dem Strom“ führt nur eine einzige Brücke. Das wusste bereits Hermann Kasack. Nun haben GRIMNESS 69 wohl die gleiche Brücke entdeckt und widmen ihr ein komplettes Album. Das detailreiche und liebevoll gestaltete Artwork von Par Olofsson illustriert die Reise der Verstorbenen und Verdammten über den Strom in einer – bekannt – wundervollen Art. Ein echtes Sahnestück, dieses Cover.

Für die italienischen GRIMNESS 69 war es auch eine Reise über den Strom.

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Exmortis – Resurrection… Book Of The Dead

Kann eine CD, die mit einem Intro aus „Tanz der Teufel“ beginnt, eigentlich schlecht sein? Nun, wieder eines dieser unhaltbaren Vorurteile aus einem ersten Eindruck heraus. Doch EXMORTIS halten in der Tat ein unausgesprochenes Versprechen. Aber erst mal einen Gang zurück! EXMORTIS sind alte Hasen im Death Metal. Die Marylander Truppe wurde bereits 1987 gegründet und war bis 1994 mit vier Demos und einer EP aktiv.… weiterlesen

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