BRUTAL TRUTH – Bis das Gehirn schmerzt

BRUTAL TRUTH sind mal wieder ihrer Zeit voraus und verkünden ein Jahr vor dem Maya-Kalender die „End Time“. Im direkten Vergleich zum Comeback-Album „Evolution Through Revolution“ macht die Band wieder einen gewaltigen Schritt nach vorne und mischt wirsch aus all ihren Schaffensphasen. Ein hektisches, chaotisches und zermürbendes Brett, das im Grindcore (mal wieder) sämtliche Konventionen umgräbt. Da musste ich natürlich nicht zwei mal nachdenken, um einen ausgiebigen Fragenkatalog an Gründungsmitglied und Bassisten Dan Lilker zu schicken…


1. Hey Dan! Danke, dass Du mir und meinem bescheidenen Webzine ein Interview gibst! Wie waren bisher die Reaktionen auf „End Time“? Haben die Fans euer neues Album gut aufgenommen?

Grüße! Ich habe ein paar sehr positive Reviews für „End Time“ gelesen und großartiges Feedback in Gesprächen mit Fans auf unseren Shows erhalten. Natürlich versteht nicht jeder was wir machen, und so gab es auch ein paar negative Reviews. Aber das stört uns nicht weiter. Wir wissen sehr wohl, das unsere spezielle Form der akustischen Gewalt nicht für jeden etwas ist.

2. Ich bin ja ein verschissener Jungspund. Ich persönlich habe den Heavy Metal für mich entdeckt, als sich BRUTAL TRUTH mehr oder minder gerade aufgelöst haben. Darum will ich an dieser Stelle für mich und meine gleichaltrigen (und eventuell jüngeren) Leser etwas in eurer Vergangenheit wühlen. Wie hat alles bei BRUTAL TRUTH angefangen? Metal-Archives.com behauptet, das Du schuld an allem hattest. Waren Nuclear Assault und der Thrash Metal nicht mehr extrem genug für dich? Oder warum hast Du eine Grindcore-Band gegründet?

Das trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf. Um 1990 langweilte mich der Thrash so langsam und ich bekam mehr Interesse an Death Metal und Grindcore. Ich weiß, Du warst damals nicht alt genug, um es selber zu erleben, aber Thrash war für den Großteil der 80er präsent und er begann etwas alt und müde zu klingen. Ich habe schon immer gespielt was ich spielen wollte und bin schon immer meinem Herzen gefolgt. Also habe ich einfach das gemacht, was ich machen wollte.

3. Für Nuclear Assault bist du immer wieder an die tiefen Saiten gegangen. Auch in der Phase, als Erik Burke dort Gitarre spielte (2002-2005). Hast Du Burke damals kennengelernt? War die gemeinsame Zeit bei Nuclear Assault der Grundstein für Burkes Einstieg bei BRUTAL TRUTH im Jahre 2007?

Erik war ein alter Freund meiner Frau, also habe ich ihn bereits damals in 2000 getroffen und festgestellt was für ein talentierter Gitarrist er war/ist. Als die Stelle als Lead-Gitarrist in Nuclear Assault frei wurde (original Gitarrist Anthony Bramante war zu sehr mit seinem Job beschäftigt), empfahl sie Erik, der ein großartiger Ersatz war. Als wir dann in 2006 einen Gitarristen für Brutal Truth brauchten, war Erik die offensichtliche Wahl. Wie auch immer, er konnte zu der Zeit nicht einspringen, also half uns Jody Roberts für ein paar Shows aus. Aber Jody hatte ein paar Probleme mit dem Gesetz und er konnte das Land nicht verlassen…

4. Wie viele Grindcore-Bands der späten 80er/frühen 90er haben auch BRUTAL TRUTH bei Earache Records angefangen. Doch wenn ich eurem Wikipedia-Artikel glauben darf, ward ihr über die Zusammenarbeit frustriert und gingt deswegen zu Relapse. Magst Du noch mal auf die genauen Gründe für den Wechsel eingehen, oder willst Du die alten Geschichten lieber begraben lassen? Wie seht ihr Earache heute? Mittlerweile hat das Label lediglich Wormrot als „echte“ Grindcore-Band auf ihrem Roster und etwas vom Glanz der alten Tage verloren…

Ich versuche mal diplomatisch zu bleiben und sage einfach, dass Earache Mitte der 90er etwas den Fokus verloren hat und nicht genug Zeit und Mühe in die Promotion der Bands gesteckt hat, die das Label in der ersten Zeit so bekannt machten. Entsprechend hatten wir viele Diskussionen mit ihnen und sind zu Relapse gegangen.

5. Mit der Zusammenarbeit mit Relapse Records scheint ihr hingegen zufrieden zu sein. Nach eurem Wechsel seid ihr dem Label für eure Alben treu geblieben. Ich kann mir vorstellen, dass Relapse euch nach der Reunion auch liebend gerne wieder in ihren Reihen willkommen hieß…

Absolut! Relapse waren recht begeistert, als wir uns wieder reformiert haben und wir waren glücklich ein Label zu haben, das gewillt war neues Material von Brutal Truth zu veröffentlichen. Außerdem waren wir technisch gesehen immer noch unter Vertrag mit Relapse, da wir vor unserem Split 1998 nie all unsere Verpflichtungen erfüllt hatten.

6. Die erste Schaffensphase von BRUTAL TRUTH dauerte von 1990 bis 1999. Dann habt ihr euch nach vier Alben und einer ganzen Reihe Splits und EPs getrennt. Wie gesagt, ich bin zu Jung um die Hintergründe der Trennung zu kennen. Darum kläre mich bitte auf, warum fand BRUTAL TRUTH vor dem Millenium sein Ende?

Darauf gehen wir nicht im Detail ein, es war größtenteils eine persönliche Angelegenheit, die sonst niemanden etwas angeht. Ich sage es mal so, Du hast sicher bemerkt, dass wir einen anderen Gitarristen haben…

7. Innerhalb eurer ersten Inkarnation habt ihr euren Stil deutlich entwickelt. „Extreme Conditions Demand Extreme Responses“ und „Need To Control“ waren vergleichsweise geradlinig und mehr im „traditionellen“ Grindcore daheim. Mit „Kill Trend Suicide“ schlugt ihr aber einen anderen Weg ein, die Songs wurden hektischer, verschrobener und destruktiver. „Sounds Of The Animal Kingdom“ führte diese Entwicklung konsequent fort. Ich kenne einige Leute, die ab „Kill Trend Suicide“ keinen wirklichen Zugang mehr zu eurer Musik bekommen haben…

Wir haben immer das gemacht was wir machen wollten, egal ob es ein guter „Schritt für die Karriere“ war oder die Fans der älteren Sachen es mochten. Es wurde langweilig geradlinigen Grindcore zu spielen und wir wollten etwas experimentieren. Das ist auch ein Ergebnis aus dem kurzzeitig konstanten Line-Up nachdem Rich Ende 1993 zu uns kam. Als wir als Band wuchsen wollten wir uns selber auch etwas mehr fordern.

8. 2006 fandet ihr dann wieder zueinander. Nur habt ihr Gitarrist Brent McCarty gegen Jody Roberts ausgetauscht. Hatte McCarty keine Lust mehr auf BRUTAL TRUTH oder Grindcore im allgemeinen? Überhaupt, wie kam die Reunion zustande? Wolltet ihr noch mal dicke Kohle mit unpopulärer Musik absahnen? Haha! Es scheint fast so, als ob BRUTAL TRUTH heute größer als jemals zuvor sind…

Brent war mit seinem Job uns seiner Familie beschäftigt, also hat er nur das Eyehategod-Cover (das auch der Grund war, warum wir wieder angefangen haben) mit uns gespielt. Das war so auch okay, die Dinge haben sich ja zum besten entwickelt. Zuvor erwähnte ich bereits, warum Jody nicht weiter mit uns spielen konnte. Wir haben das Eyehategod-Cover für eine Benefiz-/Tribute-Compilation gemacht, nachdem ihr Equipment und ihr Proberaum vom Hurricane Katrina zerstört wurden.

9. Roberts blieb ja nicht lange bei euch. Warum verließ er BRUTAL TRUTH nach nur einem Jahr? Als Ersatz kam – wie bereits erwähnt – Erik Burke von ehemals Nuclear Assault ins Boot…

Jody war leider nicht in der Lage bestimmte Länder zu bereisen, weil er ein paar Dummheiten gemacht hat als er noch jung und verrückt war.

10. Wo „Sounds Of The Animal Kingdom“ die erste Ära von BRUTAL TRUTH beendete, knüpfte „Evolution Through Revolution“ nahtlos an. Siehst Du euer erstes Album nach der Reuinon auch als logische Fortsetzung eures bisherigen Schaffens?

Ja und nein. Ja, weil wir – in einem bestimmten Weg – einfach die Dinge wieder anfingen und neue Musik schrieben. Nein, weil wir hatten nun Erik, sein Style und sein Songwriting machten die Dinge sogar noch extremer als jemals zuvor.

11. Um ehrlich zu sein: So sehr hat mir „Evolution Through Revolution“ nicht so sehr gefallen. Für mich war einfach zu wenig Progression für eine Band wie BRUTAL TRUTH. Doch komischerweise zündete genau das gleiche Material bei mir, als ich „Evolution In One Take“ hörte, was im Endeffekt „Evolution Through Revolution“ als Live-Aufnahme ist. Hast Du eine Idee, warum die Songs in dieser rohen Form vielleicht besser funktionieren?

Das Problem ist, wenn wir zu progressiv sind, dann mögen es die Fans des ersten Albums nicht, haha! Ich denke im Allgemeinen, dass Grindcore in einer sehr rohen Form besser klingt. Aber die Leute haben die Erwartung an eine klare Produktion wenn sie das Geld für einen „normalen“ Release einer Band ausgeben.

12. „Evolution In One Take“ kam im gleichen Jahr wie „Evolution Through Revolution“ raus (2009). Wenn man euch Böses unterstellen wollte, könnte man von Rip-Off am Fan sprechen, der die gleichen Songs kein Jahr zuvor als Studio-Version erworben hat. Warum gab es diesen kurzen Abstand zwischen den Releases und warum wurde der „One-Take“ nicht als Bonus-Material für das reguläre Album verwendet?

Es war etwas wie ein „Teil 2“ für „For Drug-Crazed Grindfreaks Only“, das wir in 1998 gemacht haben und größtenteils Material von der „Sounds…“ war. Wir wollten klarmachen, dass die Musik auf diesem Release nicht neu ist, aber eine rohere, reduziertere und sogar schnellere Version jener Songs. Es hätte die Leute nur verwirrt, wenn wir beide Scheiben gleichzeitig veröffentlicht hätten. Das Konzept ist einfach, manche Leute mögen einfach keine „polierte“ Produktion, sie wollen die Songs so hören, wie sie live klingen würden. Darum haben wir das Teil gemacht. Und auch, weil es einfach Spaß macht.

13. Einen weiteren Evolutionsschritt habt ihr mit „End Time“ begangen. Das Album ist rotziger, vielschichtiger und wesentlich hektischer als euer voriges Material. Und ein wenig erinnert mich die abgefuckte Attitüde an TOTAL FUCKING DESTRUCTION. Hat vielleicht der kürzliche Release von „Hater“ und Hoaks arbeiten an dem Teil einen gewissen Einfluss auf „End Time“ gehabt? Jörg vom Fatalgrind-Webzine meinte: „Unsere heutige Welt ist schnell und hektisch. Und BRUTAL TRUTH haben dieser verdammten Welt schon immer einen Spiegel vorgehalten.“ Was sagst Du zu dieser Aussage? Wie siehst Du die letzte Entwicklung von BRUTAL TRUTH? Hatte Burke hier vielleicht einen Einfluss auf das Songwriting?

Um ehrlich zu sein, war ich derjenige, der die meiste Musik für dieses Album geschrieben hat. Also sind da keine direkten Einflüsse von Total Fucking Destruction. Mit der Aussage deines Kollegen stimme ich definitiv überein, wir sind nur eine Reflektion des Chaos‘ das alles umgibt. Ich persönlich bin sehr stolz auf „End Time“. Es ist eine Scheibe die Arsch tritt, wenn man mich fragt.

14. Der Name „End Time“ bezieht sich aber nicht auf den vermeintlichen Weltuntergang im Dezember 2012, oder etwa doch? Das apokalyptische Cover ist auf jeden Fall voll Grindcore der alten Schule!

Haha, nein, wir beziehen uns nicht auf den Maya-Kalender und die Propheten der Apokalypse. Das ist nur ein glücklicher Zufall! Und ja, das Artwork sollte auch ordentlich Grindcore der alten Schule sein! Ich bin froh dass Du es bemerkt hast!

15. Ich muss gestehen, dass ich neben „Extreme Conditions Demand Extreme Responses“ euer aktuelles „End Time“ für euer bestes Album halte. Es ist abgedreht, brutal, vielschichtig und einfach nur dreckig. Respekt, es macht wirklich Spaß diesen Wutklumpen zu hören! Es gibt schnelle Brecher wie „Fuck Cancer“, punkige Tracks wie „Addicted“, atmosphärische Songs wie „Celebratory Gunfire“ (das mich etwas an „Collapse“ von „Need To Controll“ erinnert) und richtig mürbende Downtempo-Stücke wie „Warm Embrace Of Poverty“. So kommen auf „End Time“ eigentlich die besten Elemente aus allen drei Schaffensphasen von BRUTAL TRUTH zusammen. Wie siehst Du die musikalische Diversität eures letzten Albums? Gab es da Besonderheiten im Songwriting?

Ich denke, dass wir seit unserer Wiedervereinigung versucht haben Musik zu schreiben, die sowohl ganz neu ist, wie auch eine Kombination unseres Zeugs aus den 90ern darstellt. Nur halt alles zusammengehauen. Vielleicht wie „Crawling Man Blues“ das mit einem klassischen Death Metal Raging Riff anfängt, das auch auf der „Extreme Conditions…“ hätte sein können. Nur haben wir es in der Geschwindigkeit des späteren Zeugs gespielt, wie auf „Sounds…“. Außerdem ist die Diversität auf diesem Album höher als auf dem letzten. Das liegt daran, dass wir die bewusste Entscheidung getroffen haben und sicher sein wollten, dass „Evolution…“ wie ein verdammter Hammer wirkt. Es war das erste neue Brutal Truth Album in 12 Jahren und wir wollten dass die Leute sehen, dass wir immer noch verdammt intensiv sind. Wir haben unseren Standpunkt deutlich gemacht. Darum konnten wir auf „End Time“ auch wieder etwas mehr mischen.

16. Vor eurem Split habt ihr eine Reihe von Splits veröffentlicht, meist auf kleineren Labels. Auf eurem Live-Album „Goodbye Cruel World“ gab es diese Splits als Compilation auf der zweiten Disc. Wie stehen denn die Chancen, dass man eure EPs und Splits seit eurer Reunion auch mal als Compilation bekommt?

Diese Idee hatten wir bisher noch nicht, aber es ist in der Tat eine großartige Idee. Vielleicht wenn wir genug ähnliches Material haben, werden wir das wohl so machen.

17. Großes Thema: Gerüchten zufolge wollen die Major-Label 2012 zum letzten Mal CDs produzieren. Ironischer Weise habe ich auf den letzten Konzerten, die ich besucht habe kaum CDs, sondern fast ausschließlich das lange totgeglaubte Vinyl gesehen. Meinst Du, das ist die neue Entwicklung? Schallplatte mit Download-Code? Mit euren Splits habt ihr euch durchgehend zu dem alten Medium bekannt. Und mit eurem Tribut für Tony Schepkens (Agathocles, RIP!) sogar noch mal eine Kassette veröffentlicht. Kommt dieses Medium auch wieder in die Regale der Musik-Sammler?

Haha, das ist mir nun neu. Ich denke, Vinyl hat einen Sound, den man nicht digital duplizieren kann und du kannst es auch nicht runterladen! Vielleicht ist das also die Reaktion auf die illegalen Downloads. Vinyl und Kassette sind analoge Formate, die klingen eh viel besser. Ich denke wir werden nächstes Jahr sehen, was mit der CD passieren wird, richtig?

18. Dan, Du bist seit Ewigkeiten in diversen Bands unterwegs. Die Bekanntesten dürften Nuclear Assault, Venomous Concept, Anthrax und S.O.D. sein. Doch auch bei Exit-13 hattest Du Deine Finger im Spiel, wie Du auch mal bei Holy Moses ausgeholfen hast. Und da war dann auch noch Deine Aushilfe bei Autopsy beim Party.San Open Air. Wow, das ist eine sehr beeindruckende Liste! Welche Deiner Bands haben Dir den meisten Spaß bereitet? Gibt es da eine besonders erwähnenswerte Story aus Deinen Tätigkeiten bei den genannten Kapellen?

Das ist schwer zu beantworten. Ich hatte meinen Spaß bei allem was ich gemacht habe aus den unterschiedlichsten Gründen. Eine Hand voll Shows mit Autopsy zu spielen war großes Vergnügen, weil es alte Freunde von mir sind und ich froh war ihnen zu helfen. Mit Venomous Concept zu spielen macht Spaß, weil es Punk Rock und einfach ist, haha! Du siehst, es ist gar nicht so einfach ein spezielles Beispiel zu finden. Sorry!

19. Durch die Vielzahl an unterschiedlichen Bands, hast Du Dich auch in verschiedenen Genren bewegt. Zuletzt hast Du Dich mit NunFuckRitual auch in den Black Metal eingebracht. Wie kam es zu diesem Projekt mit recht bekannten Namen? Welches Genre ist Dir persönlich am liebsten?

Ich wurde von meinem Freund Teloch eingeladen an dieser Band teilzuhaben. Es ist komplett sein Baby und er hat all die Mitglieder zusammengesucht. Ich mochte Black Metal schon immer. Ich spiele hier in Rochester, NY in einer Band namens NOKTURNAL HELLSTORM, die viel schnelleren Black Metal macht. Den letzten Teil Deiner Frage zu beantworten ist sehr schwer. Die Gründe nannte ich bereits zuvor, aber ich will hinzufügen, dass unterschiedliche Stilistiken die verschiedenen Bedürfnisse und Interessen von mir befriedigen.

20. Gibt es bestimmte Lieblingssongs von den jeweiligen Bands, bei denen Du involviert warst?

S.O.D. – „Pussywhipped“ und NunFuck Ritual – „Christokos“ – Ich denke das war es – Sorry, das ist ein langes Interview und mein Gehirn fängt an zu schmerzen, ha!

21. Wenn ich mir Deine Diskographie so betrachte, spielst Du nicht nur Bass, sondern auch Piano (Exit-13, Holy Moses, Nuclear Assault) und hast für Exit-13 auch schon Produktion und Mixing gemacht. Puh, bleibt da überhaupt noch Freizeit neben all den musikalischen Aktivitäten und Fähigkeiten? Hast Du eigentlich noch einen 9to5-Job, oder kannst Du von der Musik leben?

Es gibt immer etwas Zeit zum entspannen. Ich habe einen Halbzeit-Job in einem Party Supply Store. Sie lassen mich immer gehen, wenn ich Shows spielen muss. Leider bezahlt es NICHT immer die Rechnungen, wenn man die Musik macht die man will.

22. Obligatorische Frage, aber was kann man in Zukunft aus dem Hause Lilker und BRUTAL TRUTH erwarten?

Lustig dass Du fragst, wir haben in Buffalo vor ein paar Tagen gespielt, also haben wir uns zuerst zusammengesetzt und zwei neue Songs geschrieben. Wenn ich dieses Interview durch habe, werde ich mit Drum-Computer, Gitarre und Bass ein Demo aufnehmen. Das schicke ich dann an Kevin und er schreibt dann die Texte.

23. Dan, vielen Dank für Deine Zeit und Deine Antworten! Es war mir eine Ehre, die Grind-Legende BRUTAL TRUTH und im Besonderen Dich in meinem kleinen Magazin zu haben! Die letzten Worte gehören Dir!

Danke Dir für Dein Interesse und Deinen Support. Wenn es nicht Dein „kleines Zine“ wie auch all die hundert anderen, und den Support von all den extremen Fucker dort draußen gäbe, würde es uns wohl nicht geben!


Interview: Chris (Necroslaughter) / Dan Lilker (Bass @ Brutal Truth) · 21.12.2011
© Bilder: Petting Zoo PR, Bild Dan Lilker via Wikipedia © by David Tyler, Bronx, United States

http://www.myspace.com/brutalfuckingtruth
http://brutaltruth.bandcamp.com/
http://www.facebook.com/brutaltruth