Perversity – Ablaze

Aus irgend einem Grund erinnert mich das Logo von PERVERSITY ein wenig an jenes der amerikanischen Disgorge. Dabei sind die Ähnlichkeiten wirklich nur marginal. Und von dieser eigentlich unbegründeten Assoziation sollte man sich auch nicht in die Irre führen lassen! Auch wenn die Slowaken Brutal Death Metal amerikanischer Machart spielen, haben sie mit Disgorge eher weniger gemein.

Ablaze„, das bereits vierte Full-Length der seit 1995 aktiven Truppe, huldigt eher der alten amerikanischen Schule.

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Stillborn – Los Asesinos Del Sur

Es muss wohl am streng christlichen Polen liegen! Warum sonst kommen so viele satanische Bands aus unserem östlichen Nachbarland? Und warum sonst müssen STILLBORN ihr Logo mit fünf (!) umgedrehten Kreuzen zieren?
Nun, Ketten, Haken und eine scharfkantige Schrift ist ebenso Bestandteil des Bandlogos und stellt damit im Vorfeld klar: „Wir sind tattoowiert, tragen schwere Leder-Kluften und unsere Musik ist so schwarz wie eine wolkenverhangene Neumond-Nacht!“

Los Asesinos Del Sur“ – der spanisch-sprachige Titel mag an dieser Stelle in die Irre führen.

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Erupdead – The Human Progress

Sicherlich gibt es klare Hauptströme in der zeitgenössischen Musik. Zum beispiel die Retro-Welle in Death und Thrash Metal oder den bösen Deathcore. Doch insgesamt gibt es duzende Interpretationen und Bewegungen zwischen den Extremen. Durch dieses Überangebot an Möglichkeiten kann sich schnell eine Identitätskrise ergeben. Vielleicht sogar dadurch bestärkt, wenn die involvierten Musiker aus der neutralen Schweiz stammen….

So leiden ERUPDEAD auf ihrem Debüt-Album ein wenig unter Unentschlossenheit.

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Entrails – Für und Wider des Internets

ENTRAILS haben bei mir bereits mit ihrem „Reborn„-Demo einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mit richtigem Drummer und besserem Sound aufbereitet war das „Tales From The Morgue“ Album dann ein richtiger Knaller. Kein Wunder, dass die Band seither in aller Munde ist. Dass bei soviel Gerede auch die ein oder andere nicht ganz so positive Stimme dabei ist, dürfte eigentlich klar sein. Gitarrist und Gründungsmitglied Jimmy geht es dennoch auf den Sack…


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 Interviews

Macabre Demise – Stench Of Death

Das „One Man Death Metal Assault“ aus Bayern ist wieder zurück. Andreas Rieger (ex-Bloodshot Eyes) firmiert wieder unter dem Namen MACABRE DEMISE und präsentiert nach der „Dead Eyes“ EP (2009) nun sein Full-Length Debüt. Dieses Mal sogar über sein eigenes Label Rebirth The Metal Productions.

Vorweg sei gesagt: An die erste MCD reicht das Material von „Stench Of Death“ nicht heran.

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Archgoat – Heavenly Vulva

Es sind nur sechs Lieder in gerade mal sechzehn Minuten. Doch „Heavenly Vulva“ wird polarisieren! Es fängt schon beim Coverartwork an, das mit seine nekrophilen Darstellung von Maria Magdalena und dem toten Jupp bewusst und explizit provoziert. Dass die Umsetzung von Chris Moyen trotz, oder gerade wegen der Thematik einfach nur genial ist, muss an dieser Stelle nicht weiter erwähnt werden…

Doch eigentlich führen ARCHGOAT sowohl visuell wie auch musikalisch stoisch ihren Stiefel fort.

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Ultimo Mondo Cannibale – Drink My Milk

Eigentlich muss man so fair sein und es anerkennen. ULTIMO MONDO CANNIBALE haben auf ihrem zweiten Album einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht! Das komplette Booklet wirkt professioneller und mit der Milch-Thematik auch konsistenter. Und auch die Musik hat eine deutliche Entwicklung erfahren.

Auf dem Debüt-Album „Pornokult“ rumpelte ULTIMO MONDO CANNIBALE durch D-Beat und Punk Riff. Zwei Jahre später gibt es nun das zweite Album „Drink My Milk„.

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Reborn From Ashes #5 – Fanzine

Tony Juarez ist ein alter Hase in der Szene. Angefangen hat er bereits Anfang der 1990er mit seinem eigenen Magazin EPITAPH oder dem SUCCUBUS Zine. Mittlerweile sind zwanzig Jahre ins Land und Tony von Mexiko in die USA gezogen. Sein Enthusiasmus und seine Freude am Death Metal sind nach wie vor ungebrochen. Mittlerweile ist unter dem Namen REBORN FROM ASHES die fünfte Ausgabe seine englisch-sprachigen Fanzines erschienen und zeigt sich in schöner Retro-Optik.… weiterlesen

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Livstid – Livstid

Ich bin mir sicher, da spricht das Bier aus mir. Nach einem durchgearbeiteten Wochenende gibt es aber nichts besseres als Bier und richtig angepissten Crustcore, um sich in bester Katharsis den Frust von der Seele zu schaffen. An dieser Stelle kommen mir LIVSTID mit ihrem Debütalbum ganz gerecht. Und es ist mir egal, ob das Bier nun aus mir spricht, oder meine subjektive Meinung. Das selbstbetitelte Album der Norweger rockt einfach mörderisch!… weiterlesen

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Goregast – Desechos Humanos

Viva El Animal“ – GOREGAST melden sich mit ihrem dritten Album zurück. An dieser Stelle kommt der Band meine Wissenslücke zu Gute, kenne ich doch lediglich ihr Erstlingswerk mit besagtem Namen „Viva El Animal„. Doch auch wenn sich das Erscheinungsbild und ein wenig die Musik verändert haben, zeigen sich die Berliner weiterhin von ihrer animalischen Seite.

Optisch macht das Artwork von „Desechos Humanos“ einiges her.

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