Amoclen – Cymbalta

Tschechischer Grindcore ist eh immer etwas abgedrehter als aus anderen Gegenden Europas. AMOCLEN haben sich zudem auch gänzlich der Pharmazie verschrieben. Lyrisch dreht sich auf dem scheinbar ersten eigenen Album „Cymbalta“ alles um Prozac, Neurotop und Co. Passend dazu ist das Cover-Artwork sehr schön illustriert. Auch wenn das Booklet außer ein paar Bildern und tschechischen Grüßen an Freunde und Kollegen keinen sonderlich bewusstseinserweiternden Inhalt hat.… weiterlesen

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The Last Hangmen – Servants Of Justice

An und für sich haben THE LAST HANGMEN ihre Hausaufgaben gemacht. Sie wissen ganz genau, was der Freund von Melodic Death Metal haben will – und gehen leider zu sehr auf Nummer sicher. Ein schönes Mittelalter Cover, ein episches, fast schon cineastisches Orchestral-Intro – was wirklich äußerst gut gelungen ist! – und metallisch interpretiertes Folk-Feeling.

Großes Vorbild waren an dieser Stelle wohl Suidakra, denen an häufig in Riff und Songaufbau gehuldigt wird.

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Extinctionist – World Extinction

Jack Slater machen leider nicht mehr lange. Bereits Anfang diesen Jahres hat die Band angekündigt, dass sie nur noch die geplanten Shows spielt, und dann aufhört. Eigentlich schade, ich mochte die Band seit dem ersten Album „Playcorpse“ bis hin zum aktuellen „Extinction Aftermath„.

Wo „Bonns ekligste Band“ aber bereits nach der Auslöschung sind, stehen EXTINCTIONIST gerade bei ihrem Debüt und scheinen in die Fussstapfen der Köln/Bonner-Truppe zu treten.

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17.07.2011 – Rosetta, City Of Ships, Downfall Of Gaia im AZ Aachen

Infos:
Sonntag, 17.07.2011 im AZ, Aachen
Einlass: 19:00h // Beginn: 20:30h
Damage: 5,-

Bands: Downfall Of Gaia, City Of Ships, Rosetta

Episch, wütend, düster und unglaublich druckvoll. Das ist der bleibende Eindruck des Tour-Stopps von ROSETTA und CITY OF SHIPS im Autonomen Zentrum der Kaiserstadt Aachen. Als Unterstützung hat man die Kosmopoliten von DOWNFALL OF GAIA mit an Bord geholt, die sich stilistisch zwar etwas von den anderen beiden Bands unterscheidet, aber genau den gleichen Spirit verbreitet.… weiterlesen

 Live-Berichte  , , ,

Despite – Clenched

Als ob die aktuelle Retro-Welle nicht schon genug wäre. Nein, DESPITE müssen noch einen drauf legen und machen einen auf „vintage“. Doch nicht im Stil, sondern im Sound. Eine denkbar schlechte Wahl, wo man doch gerade im Umfeld der 70er-Okkult-Rockbands einige nette Schätzken hat. Nein, musikalisch fühlen sich DESPITE auserkoren, um das Erbe der Götheburg Melodic Death Szene, von In Flames und Dark Tranquillity anzutreten.

Doch wie war das?

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Sandokhan – Krupskaya – Split 12″

Es ist ein einfach abgedrehter Release! Das Cover ist total psychodelisch und gibt nur begrenzt Hinweis auf den akustischen Terror, den diese Split 12″ beinhaltet. Doch so freaky auch das Cover aussieht, so
edel ist die Aufmachung gleichermaßen. Mit silbern gedruckten Akzenten und schwarzem Inner-Sleeve zeigen 7Degrees Records die Liebe zum Detail. Dass das Vinyl selber durchsichtig-klar ist, mag hingegen die Zielgruppe spalten. Viele Leute sehen in jeder anderen Farbe als schwarz einen akustischen Nachteil.… weiterlesen

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Brutally Deceased – Dead Lovers‘ Guide

Hervorragender, schwedischer Death Metal made in Czech Republic! BRUTALLY DECEASED haben Aufmerksamkeit verdient. Das dachte ich mir bereits im Review und widmete der Truppe mit Mitgliedern aus Heaving Earth, Ahumado Granujo, Jig-Ai, Destructive Explosion Of Anal Garland und Negligent Collateral Collapse sogar ein Interview.

Nun kommt der Jan von Lavadome Productions daher und will der Band noch mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen. Und wie kann man das besser machen, als das man dem geneigten Hörer etwas zum Lauschen gibt?… weiterlesen

 Bandcamp  , ,

Profanal / Obscure Infinity – United In Death

Ich hatte bereits zuvor meine vollste und uneingeschränkte Kaufempfehlung für die gemeinsame Split-Single von PROFANAL und OBSCURE INFINITY ausgesprochen. Mittlerweile hat Dark Descent die Scheibe auch endlich ins Presswerk gegeben und ich hoffe alsbald auf meine physische Kopie. Solange kann man aber über Youtube beide Songs dieses Killers antesten und danach direkt seine Bestellung bei den Bands oder dem Label platzieren. Los, boxen aufgedreht und abgefeiert, „United In Death“ ist eine Pflichtveranstaltung!… weiterlesen

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