Winds Of Genocide – Apokalyptik Crust Terror

Crustpunk meets Death Metal. Wolfbrigade/Wolfpack holen sich Barney Greenway ans Mikrophon. SO (!) klingt WINDS OF GENOCIDE auf ihrer Debüt-EP „The Arrival Of Apokalyptic Armageddon„. Und auch, wenn ich ein fauler Sack bin, der ewig für die paar Fragen gebraucht hat, hat Kat bereitwillig und schnell alles beantwortet.


1. Hey Kat! Danke, dass Du Dir die Zeit für mein Interview nimmst! Sorry noch mal, dass ich faule Sau so lange gebraucht habe… Wie geht es Dir? Alles klar im United Kingdom? Ich gehe mal recht in der Annahme, dass Dir die Royal Wedding auch total am Arsch vorbeigegangen ist…

Hails Christian, vielen Dank für Dein Interesse und Deinen Support! Mir geht es soweit gut, vielen Dank. Es ist fünf Uhr früh und gerade fange ich an dieses Interview zu beantworten, weil ich nicht schlafen kann und noch irgendwas produktives machen wollte. Ich muss gestehen, von der Royal Wedding habe ich nicht sonderlich viel mitbekommen… Fuck The Royal Family!!

2. WINDS OF GENOCIDE sind eine junge Band, 2006 gegründet habt ihr gerade mal ein Demo raus gebracht und dieses dann nochmal als EP selber veröffentlicht. Da kann ich mir gut vorstellen, dass ihr nicht all meinen Lesern ein Begriff seid. Stell deine Band mal kurz vor und erzähl uns die interessantesten Momente eurer Bandgeschichte!

Ursprünglich waren nur Glynn und ich die einzigen Mitglieder der Band. Damals in 2005, Anfang 2006 wollten wir noch mal eine eigene Band gründen, nachdem wir eine ganze Zeit inaktiv gewesen sind. Wir haben viele Stunden zusammen getrunken und Musik gehört und darüber gesprochen. Es hat aber ein paar Jahre gebraucht, bis wir seelenverwandte Leute gefunden haben um das das Line-Up zu vervollständigen. Zu unserem aktuellen Drummer, der nebenbei Schwede ist, kamen wir eher zufällig. Er ging eines nachts besoffen an meiner Wohnung vorbei und bemerkte einen Skit System-Aufkleber im Fenster – ich wohne im Erdgeschoss musst du wissen. Also hat er an die Scheibe geklopft und wollte was quatschen. Beim Gespräch fanden wir raus, dass wir einen ähnlichen Musikgeschmack haben und weniger als sechs Monate später haben wir zusammen mit ihm geprobt und die ersten Songs mit ihm hinter den Kesseln geschrieben. Das war im Frühjahr 2009. Wir arbeiteten als Trio für eine Weile und spielten auch unseren ersten Gig zu dritt und ohne Bass. So haben wir unseren aktuellen Bassisten getroffen, der uns auf einer Show gesehen hat und bemerkte, dass uns offensichtlich ein Tieftöner fehlt. Da er mochte, was er hörte, hat er uns seine Dienste angeboten und ein paar Monate später haben wir schon mit ihm die ersten Low Keys in unserer Musik gehabt. Wir hatten wirklich Glück mit den beiden!

Mit Dan am Bass haben wir dann weitere Songs geschrieben und letztendlich unser Studio-Debüt im Sommer 2010 eingespielt. Es war schon ein gutes Gefühl, nach so langer Zeit endlich alles beisammen und endlich etwas unter unserem Banner aufzunehmen.

3. Wie erwähnt sind euer Demo und eure EP von den Songs her deckungsgleich. Kannst Du mir mal die genauen Unterschiede zwischen den beiden Teilen nennen? War das Demo auf Tape oder regulär als CDr erhältlich?

Eigentlich sollte die Liveaufnahme aus dem Proberaum mit Namen „Apokalyptic Death Crust“ nie richtig veröffentlicht werden. Aber Jerasak von Witchhammer Productions aus Thailand mochte das Teil genug, dass er es auf einem Pro-Tape in 200er Auflage veröffentlichen wollte. Er hat uns seinen Vorschlag unterbreitet und wir sagten einfach „Yeah okay go for it!!“, wir dachten, das sei cool. Es ist nur eine Livemitschnitt aus dem Proberaum, roh und necro as fuck. So poliert wie ein Scheißhaufen und so rau wie ein Dachsarsch! Er hat auch einen Haufen anderes, cooles Zeug rausgebracht. Ich meine, wie kann man es ablehnen, auf dem gleichen Label etwas zu veröffentlichen, wie Abigail, Barbatos, Desaster, Toxic Holocaust, Sabbat(Jap), Hooded Menace, Children Of Technology, Bestial Mockery, Pentacle etc…?

Die „The Arrival Of Apokalyptic Armageddon“-EP ist unsere erste richtige Studio-Aufnahme, also solltest Du das Teil auch, oder sogar stattdessen kaufen. Die Tonqualität ist wesentlich besser und hochwertiger, als auf dem Proberaum-Demo. Wir haben eine großartige Produktion auf der EP dank BriDoom, der einen fantastischen Job abgeliefert hat. Wir können uns kein besseres Ergebnis wünschen. Der Gesamtsound auf der EP ist besser, stärker und kraftvoller als auf dem Tape. Das Demo klingt dagegen schon regelrecht amateurhaft im Vergleich, aber ich mag den rohen Vibe dennoch.

Also: Wer bereits das Demo hat, sollte bei der EP nochmal zuschlagen, denn der Sound bläst einen nun richtig weg und die Songs sind im Studio erst richtig zum Leben erwacht!

4. Der Sound von WINDS OF GENOCIDE unterscheidet sich deutlich von jedem aktuell angesagtem Trend. Ihr verbindet Elemente des Death Metals mit Crustcore. Das Ergebnis klingt nach Wolfbrigade mit Barney Greenway am Mikrophon. Also ziemlich fett! Wie würdest Du WINDS OF GENOCIDE beschreiben?

Hahaha, ich liebe diese Beschreibung! Du bist nicht der erste, der meine Vocals mit Barney Greenway vergleicht, ein paar andere Leute haben das auch schon gesagt, und ich finde es richtig cool, er ist ein guter Growler und wir sind beide Fans/Anhänger von Kam Lees Wipeout, also merkt man auch den Einfluss auf unser beider Gesang.

Ich würde unsere Musik als eine brutale, rohe Mischung aus Skandi Crust-D-Beat-Punk und oldschool Death Metal mit leichten Black/Thrash Einflüssen beschreiben. Ich habe den „Apokalyptic Death Crust“-Stempel nur ausgewählt, um unserer Musik eine Identität zu geben. Der Terminus „Apocalyptic Crust“ wurde bereits zuvor benutzt, also habe ich einfach noch „Death“ mit aufgenommen, um auf unsere starken Death Metal Einflüsse hinzuweisen.

5. Denkst Du, dass es eigentlich einen großen Unterschied zwischen dem richtigen Death Metal Underground und dem Crust gibt? Ich persönlich sehe da immer wieder große Parallelen, sowohl musikalisch, wie auch gerade im optischen Element…

Ich denke nicht, dass es da einen gewaltigen Unterschied gibt. Bolt Thrower sind beispielsweise auch ein prominenter Einfluss aus beiden Szenen. Und sie waren selber in ihren frühen Tagen sowohl der Crust/Punk-Szene, wie auch dem Death Metal Underground sehr verbunden. Und selbst heute zeigt sich bei ihnen immer noch die alte Punk-Ethik, wie sie ihre Band führen und Konzerte geben. In den jüngsten Jahren haben sich oldschool Death Metal und Crust Punk gekreuzt, wie nie zuvor. Bands wie wir, Acephalix, Xanctum, Hellshock und so weiter haben einen starken Schuss Death Metal in ihren Sound aufgenommen. Auch wenn Wolpack so einen Crossover schon seit Mitte der 1990er fahren, ihr altes Zeug ist voll von Anti Cimex/Discharge trifft auf oldschool melodic SweDeath/frühe At The Gates, was zur damaligen Zeit sehr einmalig war. Doch heute gibt es mehr Bands, die beide Stile/Genre mischen und die Grenzen immer mehr verschwimmen lassen. Crust ist Metal, Metal ist Crust.

Ich denke, wir machen das ganze noch ein bisschen anders und haben doch einen etwas anderen, einmaligen Sound inmitten der Crust/Punk-Szene.

6. Der coole Look muss natürlich sein! Ohne Deine Weste mit diversen Patches würdest Du auch nicht die Wohnung verlassen, oder? Doch wo sind die Klischees mit Weste, Nieten und so weiter für Dich Lebenseinstellung und wo ein reiner Whoreship an die go’od days?

Ich laufe mit einer Weste mit Metalpatches herum, seitdem ich 13 oder 14 Jahre alt war. Dann hatte ich keine Jacke mit abgeschnittenen Ärmeln und handgezeichneten Logos. Entsprechend ist es für mich nichts neues, oder besonderes. Und auch im Allgemeinen ist es kein neuer Trend, ich erinnere mich daran, dass ich irgendwann in den 90ern mal in Deutschland rumgelaufen bin und überall Kutten gesehen habe. Doch da scheint Deutschland im Timewarp steckengeblieben zu sein, wenn es um Metal geht. Viele Leute sehen so aus, als ob sie gerade aus den 80ern kommen würden. Aktuell scheinen Jeans-Westen mit Patches der Trend zu sein, aber ich denke das ist cool. Es ist cool, wenn die Leute das 80er Heavy Metal Image aufrecht erhalten, die verdammten Adidas Tracksuits tragen. Glücklicherweise ist diese Modewelle aus dem Nu Metal Krempel endlich verschwunden. Es war eine Schande für den Metal.

7. „The Arrival…“ habt ihr in Eigenregie rausgebracht. Hatte kein Label Interesse an euch? Oder wolltet ihr mit einer professionellen CD erst auf Labelsuche gehen? Oder ist simpel der DIY-Gedanke ausschlaggebend, dass ihr die EP im Alleingang veröffentlicht habt?

Wir haben uns dafür entschieden, die Scheibe selber rauszubringen, da es kein Label machen wollte. Es wäre einfacher gewesen, wenn ein Label das Pressen, die Promo und die Distro übernehmen würde, aber da wir diese Option nicht haben, haben wir halt alles alleine gemacht. Es ist keine leichte Aufgabe, besonders, wenn man den Kram in anderen Ländern bekannt machen will. Aber kürzlich haben wir Distros in den USA und auch in Japan gefunden, das ist großartig!

8. Wie ich auf Facebook mitbekommen habe, sucht ihr auch immer wieder nach Distros, die eure MCD in aller Welt verteilen. Ich bin mir sicher, du kennst auch noch die Tage ohne permanenten Internetzugang. Hat das Internet hier die Arbeiten für eine kleine Undergroundband vereinfacht? Oder ist das Sterben der CD gerade eher ein Problem, wenn es darum geht, eure Scheibe an den Mann zu bringen?
Wäre es nicht einfacher gewesen, wenn ihr die Songs zum Download (kostenpflichtig oder auch nicht) irgendwo angeboten hättet?

Das Internet hat es so viel einfacher gemacht für so viele beschissene Bands um die Szene mit ihrer Musik zu überfluten und andere Leute mit ihrem Kram zu nerven. Für jede Perle, die ich über Facebook oder das Internet im Allgemeinen gefunden habe, habe ich mindestens 20 beschissene, mittelmäßige Bands mitgenommen. Dennoch habe ich auch großartige Bands über Myspace kennengelernt. Aber leider auch tonnenweise Scheiße. es scheint so, als ob jede Band und direkt auch ihre Hunde ein Myspace-Profil oder eine Facebook-Seite haben. Das macht es schon schwerer, die richtigen Schätze unter der Masse zu finden, du musst dich durch so viel Mumpitz wühlen.

Blogspots machen es heute einfacher für Bands gehört zu werden. Ich unterstütze es voll und ganz, wenn unsere EP auf diverse Blogspots geladen wird, da es ein guter Weg ist, um Leuten unsere Band und unsere Musik vorzustellen. Ich denke, wenn wir unsere EP als Download anbieten würden, könnten wir vielleicht auch noch weiteres Interesse generieren. Vielleicht werden wir dieser Option irgendwann nachgehen? Da aber bereits viele Blogs unsere Scheibe anbieten, ist das gerade nicht so ein relevanter Punkt für uns…

9. WINDS OF GENOCIDE ist nicht Deine einzige Spielwiese, soweit ich das richtig mitbekommen habe, spielst du auch bei Uncoffined Schlagzeug, oder? Erzähl mir was über dieses Projekt, wann kann man hier mit dem ersten Output rechnen? Gefällt es auch Leuten, denen WINDS OF GENOCIDE gefallen haben?

Yeah, ich trommle und grunze bei Uncoffined, einer Horror Doom/Death Hybrid-Band, in der Glynn und ich involviert sind. Ein paar Leute, die auch WINDS OF GENOCIDE mögen, mögen auch, was wir in diesem Side-Project machen. Auch wenn es wesentlich langsamer, doomiger ist. Wir haben schon eine Hand voll Songs geschrieben und jammen noch ein wenig weiter, mal sehen, wohin uns das führt. Es ist nichts zu ernstes, nur für unsere eigene Freude.

10. Heute (30.05.2011) hat die schöne Facebook-Seite „Extreme Band Of The Day“ euch, WINDS OF GENOCIDE vorgestellt. Hast Du das bereits gesehen? Wie fühlt es sich an, zwischen Livstid, Krypts, Stench Of Decay oder den mächtigen Ulcerate erwähnt zu werden?

Ich habe es bisher noch nicht gesehen und wurde erst durch diese Frage auf die Seite aufmerksam gemacht. Das ist ziemlich cool, jedes Stückchen Werbung hilft. Es ist schön, zwischen diesen guten Bands erwähnt zu sein. Der Junge hat offensichtlich einen guten Musikgeschmack!

11. Neben Deinen beiden Bands gibt es von Dir noch eine Wöchentliche Kolumne beim Terrorizer-Zine: „Kats Band Of The Week„! Wie bist du an diesen „Job“ gekommen? Und vielleicht noch interessanter: Wie kommst Du an Deine Bands? Ein paar Namen sind im Underground ja schon bekannte Gesichter. Doch einige der Bands, die Du vorgestellt hast, kannte ich natürlich noch nicht. Das könnte aber auch daran liegen, dass Dein musikalischer Geschmack von Death Metal über Crust zu Doom und Hardrock geht…

Louise, die Herausgeberin vom Terrorizer Magazine hat mich letztes Jahr gefragt, ob ich ein paar Blogposts über Bands, die ich mag, schreiben würde. Ich wollte schon immer so was wie ein Fanzine haben und habe auch schon ein paar angefangen, aber irgendwie war ich immer zu faul, um sie zu Ende zu bringen. Also dachte ich, es wäre eine coole Sache etwas über die Bands zu schreiben, die ich wirklich mag, wo ich denke, sie verdienen mehr Beachtung und eine besondere Herausstellung. Ich habe sehr viel Spaß an dieser Blogsache und habe die letzten Monate angefangen auch Interviews mit diesen Bands in die Vorstellungen aufzunehmen. So wird es noch mal interessanter zum lesen, als wenn der gesamte Beitrag nur in meinen Worten ist.

Über die Bands, über die ich schreibe, stolpere ich auf verschiedenen Wegen. Ich bekomme entweder Material zugeschickt, finde irgendwas interessantes online, kaufe mir neuen Krempel, tausche Zeug und so weiter. Dann beim Anhören denke ich oft „Wow, das ist großartig! Ich muss unbedingt was darüber schreiben!“ Und dann gibt es noch ein paar Bands, die ich schon seit Jahren liebe und die niemals die Aufmerksamkeit bekommen haben, die sie verdienen. Dann versuche ich das richtig zu stellen und gebe ihnen etwas Promo über die Seite vom Terrorizer. Es ist ziemlich cool, dass ich diese Plattform und Möglichkeit bekommen habe und ich hoffe, dass es den Bands hilft, die meiner Meinung nach den Support verdient haben.

12. Kat, das Interview geht dem Ende entgegen. Zum Abschluss: „The Arrival“ war lediglich ein neuer Aufguss an alten Songs. Wann kann man endlich mit neuem Material rechnen? Gibt es wieder eine schicke EP, oder soll es diesmal ein Full-Length werden?

Wir haben schon neues Material geschrieben und werden das Studio in etwas mehr als zwei Wochen entern. Wir werden sechs Songs aufnehmen und mindestens vier davon werden auf einer SpliT-CD mit den japanischen Black-Thrashern Abigail erscheinen, die später dieses Jahr über Witchhammer erscheinen soll. Ein paar andere Songs werden auf einer noch zu benennenden Veröffentlichung erscheinen, Vielleicht eine 7″, aber noch ist nichts fest.

Unser neues Material ist noch abwechslungsreicher und stärker. Da ist alles, vom wütenden Uptempo Crust Punk über langsame, doomige Autopsy-Parts bis hin zum rotzigen SweDeath Kram. Ein paar neue Songtitel lauten: „Plague Of Devouring Pestilence“, „Into The Darkness Of Eternal Nuclear Winter“, „Procession Of Spectres“, „Reaping The Blood Harvest“, „Murderous Bloodthirst“ und „Wardogs Of The Wastelands“.

Bisher haben wir keine Pläne für eine Full-Length. Hoffentlich irgendwann im nächsten Jahr oder so.

13. Vielen Dank für Deine Zeit und Antworten, Kat! Es war mir eine Freude, WINDS OF GENOCIDE in meinem Magazin zu haben. Gerade wo ich oller Todesbleier gerne mal Skit System, Wolfbrigade, Nuclear Death Terror und anderen Crustcore auf die Ohren haue. Mach weiter so, mit all Deinen Projekten! Ich freue mich schon auf das nächste akustische Material von Dir und die nächste Ausgabe von „Kat’s Band Of The Week“. Denk bitte an die Patches und reserviere mir gleich mal ein Shirt in Größe L, danke! Nun sind die letzten Worte aber für Dich, nutze sie und sag, was immer du schon mal sagen wolltest!

Danke für das Interview und deinen Support Christian, es hat mir Spaß gemacht das Teil zu beantworten und fühle mich nun ein wenig müde, sodass ich nun auch etwas Schlaf finde. Kauft unsere CD/EP, eine Pro-Tape Version kommt in naher Zukunft über Witchhammer Productions raus und wird auf 250 Kopien limitiert sein. Erwartet unsere Split mit Abigail, die den Titel „Satanik Apokalyptic Kamikaze Kommandos“ trägt. Unsere EP gibt es für £4.50(UK)/£5.00(EUROPE)/£5.50(REST OF WORLD) including P+P, 6 tracks of Death Metal Punk Aural Armageddon!!! Danke!!


Interview: Chris (NecroSlaughter) / Kat (Vokills @ Winds Of Genocide) · 01.06.2011
© Bilder: Winds Of Genocide @ Facebook und das liebe WWW, au Huur (besonders http://www.sistersofdamnation.com/)