Destroying Divinity – Dark Future

DESTROYING DIVINITY prophezeien uns eine düstere Zukunft. Doch bisher war wohl eher die Vergangenheit der Truppe alles andere als glänzend. Auf das Bandkonto gehen bereits drei Full-Lenghts, wovon „Dark Future“ sogar Mitte letzten Jahres über das amerikanische Brutal Bands raus gekommen ist. Dennoch wurde den Tschechen bisher kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Mag das an mangelnder Werbung des Labels liegen? Oder daran, dass DESTROYING DIVINITY einen nicht ganz so angesagten Stiefel fahren?… weiterlesen

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Despise You / Agoraphobic Nosebleed – And On And On…

Relapse Records bedienen mal wieder den Underground. Sympathischer Weise veröffentlicht das größte Independent Label eine Split, die man sonst nur auf einem kleinen Krachlabel vermutet hätte. Eine Kooperation, die der mutwilligen Selbstverstümmelung gleich kommt. Wir haben Montag Abend, 23h. Ich schraube mir gerade ein weiteres Bier rein, springe auf dem Trampolion herum, was meine bessere Hälfte zum Geburtstag bekommen hat und schmeiße mit unseren beiden Katzen den Kleinkram aus den Regalen.… weiterlesen

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Winds Of Genocide – The Arrival Of Apokalyptic Armageddon

Die Rückbesinnung auf die alte, schwedische Schule des Death Metals ist mittlerweile schon en Voque. Wo kann man sich da noch gegen Trends auflehnen und mal richtig den Punk rauslassen? Genau, in der Rückbesinnung auf den Punk! Genau das machen die britischen WINDS OF GENOCIDE, die rotzig bis rockigen Hardcore-Punk mit Death Metal Elementen verbinden. Das Resultat klingt dann wie Wolfbrigade mit Barney Greenway am Mikrophon.… weiterlesen

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Maim – Deceased To Exist

„Gute Künstler kopieren, großartige Künstler stehlen“ – eines meiner liebsten Zitate von Picasso Banksy!

Und frei nach dieser Maxime ist „Deceased To Exist“ ein richtiger Leckerbissen an frühneunziger Death Metal geworden. Es ist egal, das über allen Songs der Platte ein schleimiger Film von Autopsy oder Repulsion haftet. Auch, dass MAIM an manchen Stellen dreist klauen, kommt ihrem zweiten Full-Length nur zu Gute!

Klingt das Eröffnungs-Riff des Titelsongs nicht wie „Death Metal Victory“ von Unleashed?

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Strychnos – Undead Unsouls Unbound

Ein klein Wenig schwelge ich schon in Nostalgie! Das Coverartwork von „Undead Unsouls Unbound“ tropft so herrlich von all den Klischees, die mich als laufender Meter unglaublich am Heavy Metal fasziniert haben! Grabsteine, Kreuze, ein Skelett-Dämon mit abgeschlagenen Köpfen in den Händen. Und natürlich mit Fledermausflügeln. Auch die Umsetzung erinnert mich etwas an meine Frühphase in dieser Subkultur. Man hat halt mit Buntstift wild drauf los gekritzelt!… weiterlesen

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Devastor – M.T.D.

Bekanntlich bin ich nicht der sonderlich große Fan vom Deathcore. Sowohl die besondere Ästhetik des Merchandise mit all den grellen Farben, wie auch die modernen, fast schon zwanghaften Breakdowns für den Karate-Pit gehen mir gehörig auf den Senkel. Entsprechend skeptisch war ich auch gegenüber DEVASTOR und ihrer Debüt-EP „M.T.D.„, die optisch schön die typischen Klischees abarbeitet. Ich muss gestehen, ich finde das Cover irgendwie billig, was aber auch daran liegen kann, dass ich zu viel Photoshop-Makeover eh immer schnell scheiße finde.… weiterlesen

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Fake Messiah – For A Greater Cause

Scheinbar arbeiten FAKE MESSIAH auf eine größere Sache hin – doch da müssen die vier Schweden noch ein wenig reinklotzen, denn mit ihrem bisherigen Material können sie keinen besonders hübschen Blumentopf gewinnen!

Der Herkunft zum Trotz wird hier kein schöner oldschool Elchtod geholzt, sondern man versucht sich an progressiven Death-Thrash Metal mit modernem Touch. Leider nur mit mäßigem Ergebnis. Der Auftakt zu „Regret“ klingt zwar nett und erinnert leicht an Delfeshed.

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Anomalous – OHMnivalent

Autsch! Da hat wirklich jemand den fatalen Fehler begangen, und ein technisch/progressives Death Metal Album zum (mehr oder minder) gleichen Zeitpunkt veröffentlicht, wie Obscura ihr Drittwerk „Omnivium„. Bei der harten Konkurrenz sicher nicht der schlaueste Schachzug. Auch, wenn ANOMALOUS und Obscura im gleichen Genre deutlich unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Einziger Überschneidungspunkt beider Bands sind wohl die spacigen Prog-Parts. Und da liegt „Omnivium“ um Längen von „OHMnivalent„, wo fast alle Soli relativ ähnlich und auch ein bisschen lieblos klingen.… weiterlesen

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02.04.2011 – Mosh It Up XVI

Infos:
02.04.2011 im Musikbunker, Aachen
Doors: 18:00h
Beginn: 18:15h
Damage: 10 Euro

Bands:
Blood Moon Under, Fuel to Fire, Visnu, Warfield Within, Cause for Confusion, State Chaos, Mortal Form, After All, Divine Zero, Accuser

Sollte das mittlerweile 16. Mosh It Up Festival dieses Jahr unter keinem guten Stern stehen? Schon seit einer Woche lagen mir meine Arbeitskollegen in den Ohren, dass es am Samstag 25°C werden sollte.… weiterlesen

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