Ein netter Einstieg ins Jahr 2011

Als hervorragenden Startschuss in das Jahr 2011 hat mir der Ralf Hauber vom Mystical Music Fanzine eine lecker Story angeboten, die ich nicht ablehnen konnte! Die Rede ist von einem kleinen Interview mit PUTERAEON und dem passenden Review zu deren Debütalbum „The Esoteric Order„! Das ganze ist eine kleine Kooperation zwischen dem Ralf/Mystical Music, dem Ancient Spirit Webzine, wo die Story als Extended Version erscheint und meiner bescheidenen Webseite!… weiterlesen

 Blog

Puteraeon – Grave Robbing Old School Death Metal from Sweden

Dass im Death Metal Underground eine fanatische „Back to the Roots“ Bewegung brodelt ist schon lange kein Geheimnis mehr!
Was mit Bands wie REPUGNANT, KAAMOS, SERPENT OBSCENE & Co angefangen hat wurde längst zu einer weltweit flächendeckenden Pandemie. Mit zu den stärksten Vertretern der „neuen“ Old School Welle aus Schweden gehören PUTERAEON aus einem Vorort von Götheborg.
Die drei Demos von PUTERAEON wurden bereits als Geheimtipp gehandelt und nun steht mit „The Esoteric Order“ das erste Album in den Startlöchern: Subtiler Death Metal Horror der alten Schule !!!… weiterlesen

 Interviews

Puteraeon – The Esoteric Order

Nach drei Demos gibt’s nun endlich das lang’ erwartete Debut Album von der schwedischen Old School Knochenmühle PUTERAEON. Ganz sicher ist das hier kein Schnellschuss und Underground Verfechter der klassischen 90er Jahre Death Metal Schule dürften spätestens seit dem 2008er „The Requiem“ Demo auf diesen Release gewartet haben.
Hier die Fakten: Abgesehen von zwei neuen Tracks („Storm over Devil’s Reef“ und „Coma„, zu welchem es auch einen netten Clip im Netz gibt!) wurde für das Debut insgesamt 11 Tracks aus der Demophase aufgearbeitet.… weiterlesen

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Zaskae – Chikara

Kaum geben die Japanischen Kampfhörspiele ihre Auflösung bekannt, muss jemand natürlich ihren Namen wörtlich nehmen und als Konzept aufgreifen – zumindest thematisch, wenn schon nicht musikalisch. Denn da sind die angeblichen vier Mann von ZASKAE deutlich hinter den verblichenen Andersgrindern. Und auch mit der selbsterwählten bezeichnung „Grinding Powerviolence“ haben die japanophilen Jungs weniger am Hut, dafür ist das Songmaterial noch zu strukturiert und geradlinig. Eher punkiger und total eindimensionaler Grindcore-bestehend-aus-maximal-zwei-Riffs wäre die passende Genre-Schublade für den Sake-induzierten Lärm, den man hier als Download-EP offeriert.… weiterlesen

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Setge – Cecs De Rabia… Cecs De Dolor

Der Werdegang einer Band ist ein Weg der Entwicklung. In der Regel fängt alles recht holprig an, bis alle zusammenspielenden Musiker sich aufeinander eingestellt haben, einen gewissen Vibe teilen und sich eigenständige Songs entwickeln. Vor gar nicht all zu langer Zeit war auf diesem Weg der Entwicklung das beliebte Demo-Tape noch eine sehr schöne Zwischenstation, wo eine Junge Band ihren aktuellen Status, meist noch sehr roh und mitten im Evolutionsprozess, der Öffentlichkeit präsentieren konnte.… weiterlesen

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Ghostrider – The Return Of The Ghost

Verdammt, da ist mir wohl wieder der Flux Kompensator durchgebrannt und ich bin heute Morgen im Jahre 1985 aufgewacht? Diese Option, oder dass mein letztes Bier gestern Abend doch schlecht war, legt zumindest „The Return Of The Ghost“ nahe. Doch wenn ich mal genauer hinhöre, dann fällt es mir auf: Es war keine Zeitreise, sondern es ist angestaubte Einfallslosigkeit! Das ist das umschreibende Attribut, was mir GHOSTRIDER förmlich in den Mund legen.… weiterlesen

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Amagortis – Intrinsic Indecency

Ein Spiel mit offenen Karten: Gleich vom ersten Moment an, wo der Hörer das Cover von „Intrinsic Indecency“ sieht, weiß er, dass AMAGORTIS Brutal Death Metal der derben Sorte zocken!

Doch so ganz wird das Cover der Musik nicht gerecht, so billig und trashig sind die Schweizer doch nicht. Dafür aber genau so klischeetropfend, wie ihr Artwork. Der Devourment-Slam darf genau so wenig fehlen, wie die modifizierten Suffocation-Einflüsse der Marke Disgorge (US).

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Painful Defloration / Infectious Catheter Therapy – Split-CD

Oh mein Gott! Was für ein schrilles Cover! Von den Farben, margenta und cyan, könnte man es glatt für einen Deathcore-Release halten. Doch wenigstens fällt dieses Stück Augenkrebs auf… Zur Aufklärung: Dies ist eine Grindcore-Kollaboration zwischen den ukrainischen PAINFUL DEFLORATION und den russischen INFECTIOUS CATHETER THERAPY, die auf dem belgischen Bloody Lips Records erschienen ist. Grindcore verbindet eben, haha!

Den Anfang der gut zwanzig Minuten Spielzeit übernehmen PAINFUL DEFLORATION, die Hardcore und Grindcore mischen und hier und dort auch mal gerne andere Elemente wie Slams und Breakdowns einfließen lassen.

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Brutally Deceased – Dead Lovers‘ Guide

Verdammt und zugenäht, ist das etwa die neue Fleshcrawl? Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich das glatt behaupten, nachdem ich „Lustful Sodomy In The House Of God“ gehört habe! Doch nein! Es ist das Debütalbum von BRUTALLY DECEASED aus der Tschechischen Republik. Den geographischen Ursprung hätte man „Dead Lovers‘ Guide“ aber niemals, aber wirklich niemals angehört! Der Sound klingt angenehm dreckig und dennoch sehr druckvoll, ein wenig halt nach Sunlight, oder zumindest der ordentlichen Heavy Metal 2 Fusstrete von Boss.… weiterlesen

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Desultory – Counting Our Scars

Kleine Geschichtsstunde ganz kurz gehalten: DESULTORY wurden eigentlich 1989 gegründet, haben sich 1996 nach drei Alben aufgelöst und sollten eigentlich durch „Into Eternioty“ oder „Bitterness“ dem Elchtod-Fanatic ein Begriff sein. Und nun, wo der Retro-Sound gerade wieder sein Hoch erreicht, meldet sich die Band mit einem neuen Album in bester Evocation-Manier zurück.

Doch rein kommerzielle Interessen an diesem Comeback will ich DESULTORY nun nicht vorwerfen!

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