Cephalic Carnage – Weed Is Not For Everybody

CEPHALIC CARNAGE sind eine einmalige Band, die zuweilen mit ihrer krassen Mischung aus Death, Doom, Grind, Sludge und Wahnsinn polarisiert. Nachdem sie mit ihrem 2005er Album „Anomalies“ bereits einen mörderischen Hammer abgeliefert hatten, und selbst einige ehemalige Kritiker überzeugen konnten, haben sie sich mit ihrem aktuellen Album „Misled By Certainty“ nochmals übertroffen!
Für mich als langjährigen Fan mehr als Grund genug, endlich mal ein paar Fragen an Leonard Lenzing Van Strokingoff zu schicken, der seines Zeichens Sänger bei den „Hydrogrindern“ ist. Dass die ein oder andere Antwort doch etwas kryptisch ausgefallen ist, laste ich nun einfach mal dem neusten Merchandise-Artikel der Band an (; Doch lest selber, viel Spaß! Doch nehmt bitte nicht alle Aussagen zu ernst (;


1. Hey Leonard! Wie geht es dir? Es ist mir wirklich eine große Freude ein Interview mit dir und deiner Band CEPHALIC CARNAGE zu führen! Seit meinem ersten Kontakt zu eurer absolut einmaligen Mischung aus Doom, Death, Grind und Katzenstreu, liebe ich den „Hydrogrind“. Und weil „Misled By Certainty“ euer bisher stärkstes Material ist, wollte ich einfach mal ein paar dämliche Fragen bei dir ablassen, haha! Bist du zufrieden mit eurem letzten Output und den Reaktionen von Fans und Medien?

Lenzig Van Strokingoff: Ze same Danke for die Support (O-Ton, Anm. d. Verf.), wir wissen das wirklich zu schätzen. Ich bin in so fern zufrieden, dass es immer Platz für Verbesserungen gibt. Ich bin stolz wie diese Platte und Musik zustande gekommen sind, wir hatten eine Menge Spaß bei den Aufnahmen. Wir haben eine Menge Gras konsumiert, es war sehr lustig und stressfrei? Soweit ist alles gut, was die Rückmeldung von Fans und Medien anbelangt. Ein paar negative Kritiken gibt es auch, aber das ist okay, denn wir machen keine Musik für Jedermann.

2. In euren frühen Tagen hat euer kranker Sound die Leute polarisiert. Entweder hat man euer abgedrehtes Zeug gemocht, oder total gehasst. Aber seit „Anomalies“ wurdet ihr etwas erwachsener und habt sogar von Leuten positive Resonanz bekommen, die eure Musik vorher nicht mochten. Meiner Meinung nach ist „Xenosapien“ ein wenig schwächer als „Anomalies“, aber immer noch ein gutes Album, sowohl für Fans uns Magazine – wie selbstverständlich auch für mich, haha! Nun ist „Misled By Certainty“ aber euer Meisterstück. Wie siehst du die Entwicklung von CEPHALIC CARNAGE? Was denkst du heute über „Conforming To Abnormality“? Habt ihr versagt, diese „Prophezeihung“ zu erfüllen?

Zu solchen Leuten (Ich glaube, er meint diejenigen, die „Anomalies“ und nachfolgende mochten, aber den alten Kram nicht abkönnen – Anm. d. Verf.) sage ich immer: Wenigstens mögt ihr etwas von uns. Wir wollen gar nicht jedem gefallen und wir schreiben keine Songs nach irgendwelchen Trends. Also was ihr bekommt, ist was ihr bekommt. Wenn ihr es mögt, lieben wir euch. Aber wenn ihr es nicht mögt, versteht ihr vielleicht eines Tages, worum es uns geht. Ich liebe alle unsere Alben, gute, wie schlechte. „Misled“ war das witzige zum Aufnehmen. „Conforming“ war „conforming“ und ist es immer noch. Wir haben die meisten unsere Bestrebungen erfüllt, wir müssen nur noch auf dem Wacken spielen, dann haben wir alle Ziele für die wir Musik machen, erreicht…

3. Wenn ich mir eure – in meiner Meinung – besten Platten anschaue, „Anomalies“ und „Misled By Certainty“, sind beide Alben voller Gastauftritte. Vielleicht ist dieser Mangel an Gästen der Grund, warum „Xenosapien“ nicht so der Killer geworden ist, haha? Nein, ich spaße natürlich nur! Aber es ist schon ziemlich beeindruckend all diese großen Namen zu lesen: Ross Dolan (Immolation), Sherwood Webber (Skinless), Alex Camargo (Krisiun) oder Travis Ryan (Cattle Decapitation), der auch schon auf „Anomalies“ dabei war. Seid ihr immer in Kontakt zu den Freaks oder wie kam es, dass sie ihre lieblichen Stimmen zu euren Songs beigetragen haben?

Sie waren gerade auf Tour, als wir unser Album aufgenommen haben. Du bist einer der wenigen Leute, die überhaupt wissen, dass sie bei der Scheibe mitgewirkt haben (das bezweifele ich, steht ja immerhin im Booklett, dem Promo-Zettel, Metal-Archives.com und der Bild – Anm. d. Verf.) und die meisten anderen Leute interessiert es nicht wirklich. Okay, du magst „Xeno“ nicht, das hast du nun zum zweiten Mal erwähnt, aber andere Leute mögen die Scheibe mehr als alles andere, was wir bisher gemacht haben. Also jedem das seine. (NIEMALS!! – Anm. d. Verf.)
Ich mag das Album, weil dort keine Gäste sind und diejenigen, die darauf sind, sind meist Schreie und Sprechchöre. Sorry, dass Ich und Nick nicht singen können. (Sorry, die letzten beiden Sätze sind was krude, was aber am kryptischen Originalmaterial liegt – Anm. d. Hyroglyphenlesers)

4. Neben dieser Unterstützung für deine Stimme war noch ein anderer Gast auf „Misled By Certainty“. Ich würde ihn sogar benennen, aber da Relapse nur lausige Promo-MP3 rausgibt, muss ich mich auf die Informationen von Metal-Archives.com für nähere Details verlassen. Und leider fehlt dort der Name des Saxophonspielers aus „Ohrwurm“ und „Repangea“. Ist es wieder Sanford Parker, der bereits bei „G.lobal O.verhaul D.evice“ (vom „Xenosapien“) mitgespielt hat? Ich muss zugeben: Ich liebe Saxophon, besonders im Death Metal und Grindcore. Nur um an dieser Stelle mal den Namen Naked City fallen zu lassen… Aber habt ihr bemerkt, dass immer mehr Bands scheinbar dieses Instrument für sich entdecken? Ihsahn und Fleshwrought zum Beispiel oder die weniger bekannten Jack Slater oder Blutmond (ch). Denkst du, das wird ein neuer Trend im extremen Metal? „Wenn ich schon nicht schneller als Brodequin spielen kann, dann nutze ich wenigstens ein Saxophon!!!“? Hahah! Wie kam es zu der Idee mit diesem Instrument? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, wie der Sound und die Atmosphäre von „Ohrwurm“ oder „Repangea“ ohne das Saxophon wären.

Ich bezweifele, dass es ein Trend wird. Wir wollten einfach irgendwas „anderes“. Bruce von Yakuza ist krank, er ist so vielseitig, es ist großartig! Wir hatten Glück, dass er uns ausgeholfen hat! Wir haben nicht wirklich was geplant, er war einfach in der Gegend und wir ließen ihn ein paar Parts anhören. Er entschied sich, wo er mitspielen wollte, also gleiches Spiel wie bei „G.O.D.“. Wenn kein Saxophon, dann hätten wir einen Klarinettenspieler bei diesen Parts!

5. Ich denke „Repangea“ ist der „andersartigste“ Song, den CEPHALIC CARNAGE jemals gemacht haben. Er ist viel länger als die meisten eurer Stücke, viel melodischer und das wohl progressivste Stück in eurer Geschichte. Doch auch, wenn er total anders ist, strotzt er immer noch von typischen CEPHALIC CARNAGE-Trademarks, wie er auch einfach allgemein ein großartiger Song ist. Ich meine, eine Band, die ursprünglich aus dem Grindcore und extremen Metal kommt, muss schon gewaltige Eier haben, um eine so epische und melodische Nummer zu schreiben! Irgendwie ist das so, wie bei Brutal Truth, als sie „Need To Controll“ mit dem langsamen und atmosphärischen Killer „Collapse“ eröffnet hatten, als jeder ein zweites „Birth Of Ingorance“ erwartete. In Konsequenz musste das simple, kurze und schnelle „Aeyeucgh“ das Album beenden, sonst wären einige Fans sicherlich traurig, haha! Also erzähl mir und meinen Lesern mal ein Bisschen über den Hintergrund um „Repangea“. Wie hat sich der Song entwickelt? War er von Anfang an als so eine epische Nummer geplant? Was dachtet ihr euch dabei, mit diesem Song „Misled By Certainty“ quasi zu beenden?

Ich war nicht wirklich am Songwriting zu diesem Lied beteiligt, das waren hauptsächlich Nick, Steve, Brain und Johan. Ich habe nur ein paar Zeilen geschrieben und ein paar Stellen gesungen. Ich habe das Gefühl, dieser Song war der herausforderndste, den wir je geschrieben haben. So was ist nicht einfach, wenn du eine Grind/Death Band bist! Doch als Musiker muss man so was auch einfach mal machen. Ich lobe die Jungs dafür, dass sie so einen Track geschrieben haben. Der Text geht darum, wie die Welt sich in ihren ursprünglichen Zustand zurück wandelt.

6. Ich habe auf eurer Facebook-Seite gelesen, dass Nick während eurer letzten Tour Bass-Stunden gegeben hat. Und wenn ich nicht total daneben liege, hat einer eurer Gitarristen ein ähnliches Angebot gemacht, oder? Doch eure Band ist nicht die einzige, die eine solche Leistung anbietet. Gerade bei technischen und progressiven Bands beobachtet man immer wieder, das die Musiker Unterricht auf Tour geben. Ist das ein neuer Trend? Ein Lehrer für zukünftige Musiker sein? Oder einfach ein Idol zum anfassen? Haben viele Fans dieses Angebot wahrgenommen? Könnte das neues Merchandise zwischen CDs und T-Shirts werden?

Es ist so ziemlich das gleiche, was er auch daheim in Denver macht. Also mehr eine Fortsetzung seines Jobs von zu hause auf Tour. Das gleiche gilt für Brian. Außerdem ist es ein Weg unsere Songs und ein paar Techniken unseren Fans beizubringen. Ich weiß nicht, ob es ein neuer Merchandise-Artikel wird, aber es tötet ein bisschen Zeit on the Road, wir können ein paar Extra-Kröten und ein paar Fans glücklich machen. Ich sehe da nichts verwerfliches drin.

7. Neben dem Unterricht auf der Tour ist CEPHALIC CARNAGE eher für seine intensiven und verrückten Shows bekannt. Eines der besten Konzerte, das ich besucht habe, war CEPHALIC CARNAGE auf der Tour zur „Anomalies“ im AJZ Bahndamm in Wermelskirchen. Es waren ungefähr 300+ Leute anwesend, die allesamt ausgeflippten einen riesigen Circle-Pit starteten. An einem Mittwoch Abend! Es war unglaublich! Und auf dieser Show verschwand euer Drummer nach dem regulären Set, euer Gitarrist hat sich hinter sein Set geworfen und euer alter Basser Jawsh hat angefangen „I Believe In A Thing Called Love“ zu singen… Was war denn so das verrückteste, was ihr jemals auf der Bühne gemacht habt? Passiert das spontan oder plant ihr schon ein wenig eure Shows? Was können wir von euren kommenden Auftritten erwarten?

Johan musste scheißen, weil er eine Lebensmittelvergiftung hatte. Also mussten wir irgendwie improvisieren, er rannte zum WC um sein Geschäft zu erledigen und als er zurück kam, konnten wir mit unserem Set weitermachen. Wir hatten sehr viel Spaß in dieser Nacht. Es sind so viele verrückte oder lustige Dinge, zu viele um sie alle zu erinnern. Kürzlich habe ich ein paar Burschen in der Schweiz dazu gebracht etwas Ketchup während „Black Metal Sabbath“ zu trinken. Ich habe ihnen erzählt, es wäre das Blut Satans. War ziemlich lustig.

8. Soweit ich weiß, musste euer Konzert auf dem Death Feast Ultimate in Oberhausen abgesagt werden. Der Veranstalter spricht von schlechten Vorverkaufszahlen. Das ist sehr schade! Habt ihr ein paar andere Alternativen für uns Fans in Planung, um euer neues Album zu promoten? Zum Beispiel auf der Death Feast Ultimate Rescue Show spielen oder in anderen Clubs in Deutschland? Da eure „Homepage“ cephaliccarnage.net nur von netten Sonnenbrillen erzählt und auf eurer Myspace-Seite immer noch das Death Feast Ultimate als nächstes Konzert angekündigt wird, könntest du da vielleicht etwas über die nächsten Shows bei uns sagen?

Momentan haben wir keine Tour-Dates in Deutschland. Vielleicht im nächsten Sommer. Sendet Avocado Bookuing eine Masse an eMails und sagt denen, die sollen uns auf jedes große Festival nächsten Sommer holen! Wir haben nicht auf dem Desk Feet Ultimate gespielt, ich glaube es wurde abgesagt. Also haben wir eine beschissene Show in Trier gespielt. Es war dennoch Spaß.

9. Traditionelle Promotionswege für Musik sind mindestens genau so fucked up, wie es die gesamte Industrie ist. Das letzte Mal, das ich noch Musik auf MTV gesehen habe, war als die noch ihre MTV Oddities hatten, haha! Also nutzen CEPHALIC CARNAGE das Internet ziemlich intensiv: Studio-Reports auf Youtube, exklusive Features in diversen Webzines, euer letztes Video wird wahrscheinlich nie eine TV-Station erreichen, soweit ich mich recht entsinne, wart ihr doch auch im Relapse-Podcast vertreten, habt einen Blogspot und pflegt euer Facebook-Profil sehr gut (wie es mit Myspace aussieht, weiß ich nicht, da ich diese verschissene Seite hasse wie die Pest!). Würdest du also zustimmen, dass das Web einen großen Benefit für Musiker und Fans darstellt? Gibt es mehr oder weniger Vorteil im Vergleich zur Musikpiraterie, die vielleicht immer als erstes ins Gedächtnis kommt, wenn man von Internet und Musik spricht?
Ich weiß, das ist eine verschissene Frage, wie sie JEDES verdammte Webzine stellt, aber ich frage dennoch, da ich all eure verschiedenen Kanäle zur Verbreitung des „Hydrogrinds“ genieße, haha!

Du musst tun, was immer du tun musst um deine Band bekannter zu machen. Das Internet bringt wesentlich mehr Vorteile um deine Band zu 100% zu promoten. Ich denke nicht, dass die meisten Bands nicht ohne es existieren könnten (WTF? – Anm. d. Verf.) Doch es hat natürlich auch seine negativen Aspekte!

10. Auf der Gegenseite zu eurer intensiven Präsenz im Internet wurde „Misled By Certainty“ auch auf guter alter Vinyl veröffentlicht. War es eure Idee oder vielleicht sogar expliziter Wunsch? Oder hat das euer Label Relapse entschieden? Seid ihr eigentlich zufrieden mit Relapse? Ich mag die Jungs sehr, sie signen immer wieder versprechende, „neue“ Bands (nicht immer nur „neue“ Nebenprojekte von bekannten Bands, wie es andere Label machen) und veröffentlichen (limitiertes) Vinyl für die Sammler und oldschool Olds Skulls. Und das sogar in Zeiten von iTunes!

Wir lieben immer noch Vinyl, wir sind immer noch old school. Das „Misled“-LP-Artwork rockt!

11. Zuvor habe ich es schon erwähnt: Euer krankes „Ohrwurm“-Video. Ihr zeigt es exklusiv auf bloody-disgusting.com (http://www.bloody-disgusting.com/news/music/1051) , oder? Ich bin mir ziemlich sicher, es wäre eine Frage von Sekunden, bis es von Youtube gelöscht würde, haha! Doch man muss es einfach lieben: Blut, Gedärme, Titten und Gewürm, was könnte mehr Heavy Metal sein? Bin ich da richtig informiert? Das Video wurde von dem gleichen Typen gemacht, der auch Rammsteins „Pussy“-Clip gedreht hat? War er die erste Wahl für euer Video? Wer hatte die Idee zu dem Clip? Wie vorher erwähnt: Ich habe keine Lyrics zu eurem Album dank der MP3-Bemusterung von Relapse. Worum geht der Song? Passt die Story zu den Bildern des Videos oder musste das Video einfach nur verstörend sein, haha?

Es geht darum sich selber zu töten um einen beschissenen Song aus deinem Kopf zu bekommen, den irgendwer gesummt oder gesungen hat. Ich weiß nicht viel über den Kerl, der das Video gemacht hat. Ich weiß nur, dass er aus Kopenhagen Dänemark kommt. Er hat auch schon ein Video für Psyopus gemacht und das heiße Chick ist von Survivor oder Lost… Es ist cool und anders als dieser live-und-Lippen-synchron-Crap, den die meisten Bands abliefern.

12. Nenne mich Geek, aber ich habe eure Affinität zu Gewürm beobachtet! Da gibt es den „Ohrwurm“ oder den „Scolopendra cingulata“. Da ich selber solche Critter in Glaskästen habe, habe ich natürlich breit gegrinst, als ich die Songtitel zum ersten Mal gesehen habe. Weißt du, was Ohrwum bedeutet? (Nun, das erübrigt sich nach oben gegebener Antwort – Anm. d. Verf.)
Warum habt ihr eigentlich „Scolopendra cingulata“ als Titel ausgewählt? Das Tier ist der Europäische Riesenläufer und bei euch in den Staten gibt es andere, wunderschöne Hundertfüßer wie den Scolopendra polymorpha oder den Scolopendra heros…

Was ist denn mit dem Wurm zwischen deinen Beinen? (Nun, der hat lediglich weniger Beine, aber danke der Nachfrage! – Anm. d. Verf.)

13. Ich bin mir ziemlich sicher, du kennst den Film „Naked Lunch“. Um ehrlich zu sein, ich nicht, haha! Aber jeder, der von meinem Krabbeltierhobby hört, empfiehlt mir den Film, da dort Hundertfüßer als Drogen missbraucht werden. Und Drogen sind so ein besonderes Thema bei CEPHALIC CARNAGE. „Cannabism“, „Kill For Weed“ und es gibt den offiziellen CEPHALIC CARNAGE Vaporizer. Das ist wirklich mal sehr spezielles Merchandise für eine Band! Wer hatte die Idee?

Nicht wirklich, Weed ist keine Droge, also spreche ich über Drogen auch nicht so viel. Das ist was für Erwachsene. Ich rauche nur gerne und bin gerne stoned. Was den Vaporizer angeht: Wir haben diesen Song geschrieben, „Vaporized“ (auf dem Album, das du nicht magst), über den Silver Surfer Vape, weil er hat mir aus meiner Schreibblockade geholfen, die ich damals hatte. Ich habe den Song zu den Burschen von Silver Surfer in Colorado Springs geschickt (ungefähr eine Stunde südlich von Denver, wo wir herkommen), sie haben sich den Song angehört und seither sind sie eigentlich immer dabei. They crush the lame ass Volcano! Wie immer war es meine Idee die Teile zu verkaufen. Grinders geht zu silversurfervap.com und schaut euch die Teile an!

13ff. Willst du vielleicht noch ein paar Worte im Allgemeinen zu dem Thema ablassen? Ich denke, ihr habt immer eine Menge Spaß, wenn ihr in den Niederlanden spielt…

Weed is not for everybody, drugs are bad, mkay.

14. Leonard, danke für deine Zeit und deine Antworten auf mein beschissenes Interview! Es war mir wirklich eine Freude! Ich hoffe, du warst nicht zu gelangweilt und du probierst ein paar Hundertfüßer in deiner nächsten Vaporizer-Session, haha! Da dies nun das Ende des Interviews ist, ist noch eine Menge Platz für eine Nachricht an meine Leser und all die CEPHALIC CARNAGE-Fans, die mein pissiges Webzine kennen. Hoffentlich sieht man euch bald auf Tour! Wenn dir keine tollen letzten Worte einfallen, schrieb einfach dein Lieblingsrezept, haha!

Bohnen und Käse! Danke für das super lange Interview mit vielen Fragen pro Frage. Ich liebe diese Art von Interviews… Check out our new website @ www.cephalic-carnage.com und eine Band mit Namen Scalafrea auf unserem Hybrid Records Label… Cheers, Germany rules und trinkt eine Menge von „Slangin Milche“ (O-Ton, keine Ahnung was der Onkel will… – Anm. d. Verf.)



Interview: Chris (Necroslaughter) / Lenzig (Gekrächze @ Cephalic Carnage) · 10.11.2010
© Bilder: Relapse Press Kit