The Way Of Purity – Crosscore

Ätschibätsch, da wurde aber der ein oder andere mit Sicherheit gut hinter’s Licht geführt! Wenn ich mir das Logo von THE WAY OF PURITY anschaue und dann das blutige Cover des Debüts „Crosscore“ betrachte, würde ich schon irgendwo Death Metal erwarten. Doch mit dieser Stilistik hat die schwedische Kapelle, die sich hinter Sturmhauben und Pseudonymen versteckt nicht viel zu tun! Eher erinnert diese Maskerade von THE WAY OF PURITY an die Jungs von Slipknot, die sicherlich auch für die ein oder anderen Stakkatos auf „Crosscore“ Pate standen.… weiterlesen

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Godless – Ecce Homo: Post Lux Tenebras, Pulsio XIII Ultima Ratio

Auf jeden Fall haben GODLESS brav ihr kleines Latinum gemacht! Anders könnte ich mir so gemeine Liedtitel wie „Sacrobsolescence: Igneus Sigillum Insurrectio“ oder „Eph‘ heauton epistrephein (Exaltatio Massa Damnata)“ nicht erklären! Mal im Ernst, wie soll man sich solche Namen merken?
Doch auf Simplizität und Prägnanz verstehen sich die Chilenen eh nicht – das ist an dieser Stelle aber positiv gemeint! Abseits von aktuellen Trends orientieren sich GODLESS zwar auch am oldschool Death Metal, erfrischender Weise aber nicht an Skandinavien, sondern an Helden wie Morbid Angel, Incantation, Gorguts oder Immolation.… weiterlesen

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Unholy Lust – Taste The Sin Through The Fire

Bereit für eine kleine Zeitreise? Schnallt euch an, denn mit UNHOLY LUSTs „Taste Then Sin Through The Fire“ geht es für gut 40 Minuten zurück in die tiefen 80er, als der Metaller noch böse war und so viele Nieten am Leib hatte, wie die dürren Ärmchen tragen konnten. Wo Genregrenzen nicht bestanden haben, Death, Black, Thrash, Speed, egal, wir machen/hören/LIEBEN Heavy Metal! UND: Dieser Heavy Metal ist satanisch, so wie Gott ihn (nicht) gewollt hat!… weiterlesen

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Abigail Williams – In The Abscence Of Light

BÄMM! Das ist sicherlich ein Schlag in das Gesicht der Traditionalisten! Und vielleicht ist es gerade deswegen so interessant? Die Rede ist von ABIGAIL WILLIAMS neuem Album „In The Abscence Of Light„!
Ich bin der Meinung, dass gerade amerikanische Black Metal-Bands nicht so sehr den Zwang haben, skandinavischen Vorbildern folgen zu müssen, wie es viele europäische Bands tun. Und dadurch wirkt ihre Interpretation des Genres oftmals ungezwungener und erfrischender!… weiterlesen

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Magnus – Acceptance Of Death

Ich gebe es ja zu, ich habe Vorurteile! Ich bin nicht sonderlich stolz drauf, aber manchmal täuscht mich meine engstirnige Vorahnung doch nicht so sehr. Bestes Beispiel: „Acceptance Of Death“ von MAGNUS aus Polen. Ich denke mir: Eine CD mit einem margenta-farbenen Cover kann doch nichts taugen! Und hör mal da: Ich hatte es doch im Urin!
Sicher, ein paar nette Ideen verbraten MAGNUS schon auf ihrem Comeback-Album nach zig Jahren Bandpause.… weiterlesen

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Bastard Priest – Under The Hammer Of Destruction

Da liebt aber jemand die alte Schule, triefend vor Klischees! Das Cover könnte aus den späten 80ern stammen, Albumtitel und Songnamen wie „Merciless Insane Death“ sprechen eine so deutliche Sprache: Hier regiert König Oldschool, „Under The Hammer Of Destruction“ klingt schon fast so altbacken, dass die Punk-Wurzeln der ersten Death Metal-Welle deutlich durchscheinen. Und gerade die punkigeren Songs stehen dem Duo hinter BASTARD PRIEST gut zu Gesicht!… weiterlesen

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Obscure Infinity – Dawn Of Winter

Das ist mal ein verheißungsvolles Gesamtpaket: Obskurer, alter Death Metal von den jungen OBSCURE INFINITY, der über Obscure Domain veröffentlicht wird. Doch eigentlich umschreibt diese Konstellation wie Arsch auf Eimer, was den Hörer auf „Dawn Of Winter„, dem ersten Full-Length der 2007 gegründeten Kapelle aus dem Westerwald erwartet: Death Metal, so alt wie das Böse selber – oder zumindest so gespielt, als ob er von anno Tobac wäre (;
So unspektakulär die Innovationen von OBSCURE INFINITY sind, so spektakulär ist aber die Umsetzung als solches!… weiterlesen

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Ion Dissonance – Cursed

Irre! Einfach nur irre ist das, was ION DISSONACE auf ihrem vierten Album „Cursed“ abliefern! Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich mich zuvor noch nie weiter mit den Kanadiern beschäftigt habe, aber was ich hier höre, gefällt mir so gut, dass ich mich wohl auch etwas mit dem Backkatalog der Kapelle auseinandersetzen werde!

Cursed“ ist intensiv! Die Riffs sind dissonant, verschroben, düster bis infernalisch.

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Within The Ruins – Invade

Nun, vieles lässt auf eine weitere fancy Deathcore-Kapelle schließen: Das leicht violett-dominierte CD-Cover, der Dicke-Hose-Schriftzug, die Musiker, alles kurzhaarige Jungens mit zugehakten Armen, geweiteten Ohrlöchern und trendigen T-Shirts. Doch der erste Anschein mag ein wenig täuschen! Sicher, WITHIN THE RUINS machen ordentlich einen auf dicke Hose, die Musik ist verdammt modern und die obligatorischen Breakdowns und Gangshouts dürfen auch nicht fehlen. Dennoch unterscheidet sich „Invade“ von den vielen Deathcore-Kapellen, denen es nur auf ein „sick Blastbeat, Bro'“ ankommt!… weiterlesen

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