Dissouled – Rock A Beatin Grind

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Die Grundidee ist super! Mit einem dicken Augenzwinkern Grind, Rock und Groove zu vermischen, ist vielversprechend und auch in der Umsetzung zeigen DISSOULED auf „Rock A Beatin Grind“ Potential! An manchen Stellen fühlt man sich leicht an Birdflesh und an anderen Stellen stark an Ebolie erinnert. Doch die rotzige, punkige Art, die das Album gleichsam irgendwo sympathisch macht, ist auch ein bisschen der Fallstrick für „Rock A Beatin Grind„.

Die Vorgehensweise ist in vielen Songs sehr ähnlich, manche Passagen wirken etwas plump aneinandergereiht und insgesamt ist die Musik halt einfach ultra stumpf. Die richtig irren Ideen von Ebolie oder Birdflesh fehlen komplett, auch wenn DISSOULED sicher ein komplett anderes Ziel anstreben. Das eingängige und tanzbare Material verspricht auf jeden Fall viel Freude im Moshpit! Für den CD-Player braucht die Truppe aus Braunschweig hingegen noch ein paar mehr Hits und Songs mit Tiefenwirkung beim Hörer.

Und so erfreulich es ist, dass eine Band aus anderen Gefilden einen Song covert – in diesem Fall „Killing In The Name Of“ von Rage Against The Machine – so enttäuschend ist es, wenn das ausgesuchte Lied mehr oder minder uninspiriert einfach nachgespielt wird. Schade, hier hätte man etwas mehr drauß machen können!

Rock A Beatin Grind“ hat gute Ansätze. Doch genau so hat es auch noch genug Holprigkeiten, die DISSOULED noch wegarbeiten sollten.

[rating:3.5]

Infos:
Eigenproduktion – 2010
CD – 12 Lieder / 24:09 Min.