World To Ashes – In Contemplation Of Death

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Alleine das Bandlogo in Anlehnung an Suicide Silence oder The Retaliation Process könnte ein Hinweis auf mangelnde Kreativität von WORLD TO ASHES sein. Doch man wildert nicht im angesagten Metalcore, sondern versucht sich am – wohl nicht minder trendigen – Melodic Death Metal. Versucht, denn die Umsetzung animiert den Hörer wohl eher zum Gähnen, denn zum Kauf der Platte.
Der Großteil der Songs auf „In Contemplation Of Death“ funktioniert nach einem festen Schema, das sowohl Ablauf, wie auch Riffing und Beat umfasst. „Beyond The Veil„, „Pale Cold Water„, „Tie Killer Hypocrites„, „Vanity„, „Paths Of Uncertainity“ und dann auch noch „A Soul Divided„. Alles mehr oder minder der gleiche Song mit leichten Variationen, die aber keinesfalls zur Spannung beitragen!
Sicherlich gibt es ein paar nette Riffs, die coole Melodien haben könnten – wären sie nicht so lustlos gespielt. Der ganzen Scheibe fehlt es zu sehr an Druck und Aggression, um auch nur annähernd unterhaltsam zu sein! Und wenn die Band mal aus dem Midtempo und verdammt moderaten Uptempo rausschleicht, klingen die Blastbeats so was von lahmarschig, dass meine Großmutter schneller mit ihrem Gebiss klappern kann! „Tie Killer Hypocrites“ oder „A Soul Divided“ sind wohl mehr ein Hohn als aggressives Drumming!

Kurzum: Finger weg! Langweilige Songs, die noch langweiliger vorgetragen werden. Wer modernen, melodischen Death Metal nach besserer Machart hören will, ist bei der Metalcore-Truppe Darkes Hour wohl wesentlich besser aufgehoben…

[rating:2]

Infos:
Whirlwind Records – 17.08.2009
CD – 11 Lieder / 43:46 Min.