Mindwork – Into The Swirl

MINDWORK, das klingt doch nach Kopfarbeit. Und genau diese erwartet auch dem Hörer auf dem Debütalbum der 2006 gegründeten, tschechischen Band! Irgendwo zwischen späten Death, Atheist und ein bisschen Coroner tobt sich das Quartett ziemlich progressiv und technisch versiert im Death/Trash Metal aus. Dabei beweist die Truppe aber nicht nur mathematisches Köpfchen, sondern auch genügend Herz und Seele; die Lieder sind zu keiner Zeit musikalische Sudoku-Rätsel für den Teilnehmer vor den Boxen!… weiterlesen

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Divinity – The Singularity

In Kanada ticken die Uhren erfrischend anders, die meisten Bands aus dem Land der Mounties überzeugen durch irre Ideen, unglaubliche technische Fähigkeiten und einem leichten Hang zu progressiven Songs. Augury, Neuraxis, Cryptopsy, Gorguts, nur um ein paar zu nennen!
Und so fällt der Apfel auf nicht weit vom Stamm, wenn man sich „The Singularity“ von DIVINITY anschaut. Der Labeleinstand auf Candlelight überzeugt auf jeden Fall aus technischer Sicht, hat genügen progressive Konstrukte um potentiell langen Unterhaltungswert zu bieten und an guten Ideen mangelt es den Jungs auch nicht – zumindest an vielen Stellen.… weiterlesen

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Sayyadina – The Great Northern Revisited

Einen Berg an Split-Veröffentlichungen zu haben, ist für eine Grindcore-Band nichts besonderes. Und meist erfreut sich eine geringe Zahl glücklicher Fans an eben selbigen, denn meist sind die 7″-Schallplatten in recht überschaubarer Auflage erschienen. Ärgerlich nur für denjenigen, der entweder die Platte nicht mehr bekommen hat, oder schlicht auf Grund eines mangelnden Plattenspielers nicht kaufen kann oder will.
Doch zum Glück gibt es bei einigen Perlen auch oft ein Label, was eine Compilation von eben diesen Split-Releases zusammenbastelt und für eine breitere Masse verfügbar macht – des einen Freud, des anderen Leid, denn so verlieren die Songs von den Splits gleichsam etwas an Exklusivität.… weiterlesen

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Salem – Playing God And Other Short Stories

Seit 1985 sind SALEM aus Israel nun aktiv und haben sich – nicht zuletzt – auch auf Grund ihrer Herkunft bereits einen gewissen Namen erarbeiten können. Dennoch ist die Kapelle bislang an mir gänzlich vorbeigegangen. Durch die jüngste Veröffentlichung „Playing God And Other Short Stories“ auf Pulverized Records komme ich aber doch noch in den Genuss der eigenwilligen Mischung der Israeli. Vorweg: Es ist schon ziemlich geil, wenn eine Band aus Israel einen Song namens „I Hate Pigs“ auf dem Album hat.… weiterlesen

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Sonic Death Monkey #2

Kaum habe ich noch bei der letzten Zine-Besprechung über das Fanzine-Sterben gejammert, bekomme ich Info über die neue Ausgabe des recht jungen SONIC DEATH MONKEY-Zines. Das Teil wurde komplett im Alleingang von Fanzine-Liebhaber Gerald zusammengewerkelt und deckt ein relativ breites Spektrum des extremen Krachs ab. Von Punk/Hardcore/Crust, Grindcore, Death Metal bis hin zu einem Interview mit dem minimalistischen Elektro-Projekt STA$D400 von World Downfall-Trommler Seven und der Black Metal Kapelle Augrimmer findet sich einiges an musikalischer Abwechslung in dieser recht dicken Klo-Lektüre (38 Seiten).… weiterlesen

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Wormrot – Abuse

Etwas verwundert darf man schon sein: Auch wenn Earache als DAS Grindcore-Label begonnen haben und lange Zeit aus diesem Umfeld nicht wegzudenken waren, war es doch gerade mit extremen Lärm in letzter Zeit etwas ruhiger um die britische Plattenschmiede geworden. Viel traditioneller und thrashiger Metal waren auf dem Programm. Doch nun scheint eine neue Welle des Grindcores über uns hereinzubrechen! Wo sich Relapse Sayyadina, Kill The Client oder Cripple Bastards geschnappt haben, schickt Earache WORMROT aus Singapur ins Rennen!… weiterlesen

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Antares Predator – Twilight Of The Apocalypse

Mit „Twilight Of The Apocalypse“ geben ANTARES PREDATOR einen sehr netten Einstand und stellen sich über Battlegod Productions der geneigten Hörerschaft vor! Das Grundgerüst dieses Erstlingswerks ist moderner Black Metal mit deutlichen Einflüssen aus dem Thrash Metal und einigen Einschlägen aus dem Death Metal. Eine furiose Mischung, die in ihrer oftmals progressiven Abhandlung durchaus zu gefallen weiß!
Der dezente Einsatz von Keyboards erinnert oftmals an Emperor, das Riffing an einigen Stellen an Immortal, die noch eine Nummer öfter Thrash Metal gehört haben.… weiterlesen

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Obscura – Retribution

Langsam glaube ich, ich tue OBSCURA immer unrecht! Als „Cosmogenesis“ rausgekommen ist, habe ich sträflich wenige Punkte (gerade mal 4.5/6) vergeben, was mir im Nachhinein ziemlich Leid tut. Und um mit dem Vorgänger „Retribution“ warm zu werden, habe ich bis zum heutigen Tag knapp vier Jahre gebraucht. Nachdem mich die Truppe live auf ihrer 2006er Tour mit Suffocation richtig beeindrucken konnten, hat mich die CD nicht so sehr aus den Latschen gehauen.… weiterlesen

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04.04.2010 – R(h)ein In Die Fresse XI

Infos:
Ostersonntag, 04.04.2010 / Klangstation, Bonn
Damage: 9 Euro
Einlass: 19:00h
Beginn: 20:15h

Mit Phobiatic, Sniper, Deadborn, Jack Slater

Mittlerweile schon zum festen Ritual etabliert und für mich sogar schon verpflichtender, als der Kaffeekranz mit der Familie, ging das R(h)ein In Die Fresse auch dieses Jahr am Ostersonntag in die 11. Runde und präsentiert wieder ein ansprechendes, wenn auch nicht so publikumswirksames Billing, wie die Jahre davor.… weiterlesen

 Live-Berichte, Reviews

World Hate Center – Maximum Perversum

Oftmals sind die Grenzen im Porngrind so fließend, dass man nicht immer genau weiß, ob eine Band einfach nur einen kruden Humor hat, oder den propagierten Sexismus ernst meint. Im Falle von WORLD HATE CENTER ist es aber sonnenklar, hier steht der Humor im Vordergrund. Und aus diesem Grund kann man das erste Lebenszeichen „Maximum Perversum“ eigentlich auch nicht wirklich ernst nehmen – und dennoch hat es einen gewissen, wenn auch kurzzeitigen Unterhaltungsfaktor.… weiterlesen

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