O.M.T. – Anamantium

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Kurzer Prozess für O.M.T – der web-affine Metaller härterer Gangart könnte auch schnell OMG (Oh My Gosh – für die nicht netzgeschädigten) sagen. Denn mit dem harten Metal, was den X-Man Wolverine zum richtig harten Kerl macht, hat gleichnamiges Album „Anamantium“ wenig gemein. Viel mehr werden hier die eingängigsten und wohl bestverkaufensten Elemente aus Metalcore und modernem, melodischen Thrash Metal so schön verpackt, dass ich es wohl auch meiner Großmutter ohne viel Widerstand vorspielen könnte. Handwerklich ist das Material sicherlich solide gemacht, mangelt an allen Ecken und Kanten aber an selbigen, an denen sich die gemeine Zielgruppe dieses Magazins reiben könnte. Zu oft geht der klare, fast schon poppige Gesang wie in „Break Shake„, das mich schon sehr an melodischen Punkrock erinnert oder dem absoluten Weichspüler „Shattered Dreams And Reality“ einem auf die Eier. Dagegen ist das etwa vergleichbare „Attitude“ von Susperia fast schon hart – aber nur fast (;

Keine Wertung in diesem kurzen Prozess!

Infos:
Rising Records – 29.01.2010
CD – 11 Lieder / 48:55 Min.