Downcast – Confessions Of The End

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Frisch flattert die CD „Confessions Of The End“ in meinem Briefkasten ein, und *zack* – hat sich die verantwortliche Band DOWNCAST aufgelöst. Doch ich bin ehrlich: Ob man sie vermissen wird ist fraglich, ich denke, den meisten Leuten ist es einfach egal – und das kann es auch ruhig sein, denn das Abschiedsalbum bietet keinen Anlass zur Trauer!
In knapp einer dreiviertel Stunde wird ziemlich durchschnittlich bis langweiliger Death/Thrash Metal dargeboten, der an einigen Stellen schon mal auf den Black Metal schielt, aber an allen nötigen Ecken und Enden an Ideen und Aggression vermissen lässt. Manchmal klingen einige Lieder nach einer Zombie-Version von Solicitude (RIP), hirnlos und durch die verlassenen Straßen wankend. Wenn der Black Metal in den Songs etwas weiter in den Vordergrund tritt, kann sich so etwas wie Charme entwickeln, wie in „The Answer„, das leicht nach Tyrael klingt, oder „The Outcast„, dass mich sehr an die Anfangszeiten von Siebenbürgen erinnert, bevor es sich doch ziemlich schnell in nervige Belanglosigkeit verliert.
Sicherlich ist neben dem teilweise langweiligen Riffing und lustlosen Drumming auch die Produktion Schuld daran, dass „Confessions Of The End“ nicht wirklich einschlägt. Aber man darf die Schuld nicht alleine auf den Sound schieben, denn dort kann man auch mal ein Auge zudrücken, wenn das Songwriting packend ist. Das ist es aber bei DOWNCAST leider nicht und trotz der relativ netten Nummern „The Horse In The Cradle“ oder „The Answer“ bin ich froh, wenn die Scheibe endlich vorbei ist.

[rating:2]

Infos:
Eigenproduktion – 2009
CD – 11 Lieder / 44:38 Min.