Tyrael – Der Wald Ist Mein Zuhause

Das trügerische Triumverat, Bandlogo, Cover und Albumtitel, wie oft hat uns diese Kombination vielleicht schon auf eine falsche Fährte lenken wollen? Der erste Eindruck vermag uns auch beim vermeintlich ersten Lebenszeichen von TYRAEL auf eine grimmige Black Metal-Zugfahrt durch das Nebelgebirge zu schicken – und trifft dabei nur entfernt die Lichtung im dunklen Wald!
Wo sich sich das junge Quintett aus Hennef eher zu Hause fühlt, ist zeitweise undurchsichtig wie dichtes Unterholz.… weiterlesen

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Resurrected – Fierce

Die letzten Nachrichten aus dem Hause RESURRECTED waren nicht unbedingt die besten: Sänger Carsten hat sich auf dem letztjährigen Mountains Of Death eine chronische Lungenentzündung zugezogen und musste darum die Mini-Portugal-Tour der Band Anfang diesen Jahres aussetzen.
Um so schöner ist es, den Jungen mit voller Stimme auf dem neuen Album „Fierce“ zu hören, das letztes Jahr im Dezember über Metal Age Productions rausgekommen ist!… weiterlesen

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Exhibit A – Portrait In Rhyme

Kurzer Prozess für EXHIBIT A, die mit „Portrait In Rhyme“ einen anachronistischen Trip einräumen. Wer hätte gedacht, dass man heute noch ein Nu Metal-Album rausbringen kann? Ich dachte, die Welle wäre vor 8 Jahren, spätestens nach dem Slipknot-, Korn– und Mudvayne-Hype ausgelutscht!
Im Endeffekt ist es auch das gleiche mit EXHIBIT A, die sich besonders von Korn beeinflusst zeigen und an manchen Stellen auch ziemlich auf Mudvayne schielen.… weiterlesen

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De Profundis – A Bleak Reflection

DE PROFUNDIS machen ihrem Namen alle Ehre, kommen „aus der Tiefe“ und reißen den Hörer mit in einen düsteren, weiten Abgrund! Das Zweitwerk „A Bleak Reflektion“ ist ein intensiver, düsterer Schlund extremen Metals, der so weit ist, dass er nicht einfach in eine plumpe Genre-Schublade passt! Das Hauptgerüst könnte man als Dark Metal verstehen, aber ebenso finden sich schwere und wütende Teile aus dem Doom und Death Metal Bereich auf der guten Stunde Spielzeit wieder, wie auch vereinzelte Einsprengsel aus dem Black Metal.… weiterlesen

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Graveyard – Wir fühlen uns wie Skandinavier

Wo alte Helden heute etwas enttäuschen, sind gerade Bands wie GRAVEYARD Hoffnungsträger des schwedischen Death Metals. Und so gehört “One With The Dead” eindeutig zu den wichtigen “Schweden”-Platten im Death Metal aus dem Jahr 2009! Düster, brutal, abwechslungsreich. Kurzum, Kaufplicht für jeden Elchtöter und für mich eine Pflichtveranstaltung für ein Interview mit Javi Bastard, seines Zeichens Basser und Gitarrist bei den spanischen Frohnaturen.


Hallo Javi, wie geht es dir?weiterlesen

 Interviews

Abraxas – Wretched Existence

Irgendwie bin ich positiv überrascht! Da kommt mal ein All-Star-Projekt um die Ecke und es wird nicht an allen Ecken und Kanten ein Hype geschürt! Dabei braucht sich das Trio hinter dem ziemlich flachen Schwarzwurzel-Namen ABRAXAS beim Name-Dropping eigentlich nicht verstecken: Drums macht Lance Wright (Vile Live-Drummer), die Saiten-Instrumente kommen von Makoto Mizoguchi (Pyrexia, Disembowel und Hate Eternal als Live-Musiker) und Gesang ist Mike Hrubovcak (Monstrosity, Vile, Divine Rapture).… weiterlesen

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Carnifex – Hell Chose Me

Das schlimme an Trends ist ja immer noch, dass viele Bands auf den angesagten Zug aufspringen müssen und der Markt sehr schnell an durchschnittlichen und belanglosen Bands übersättigt ist. Paradebeispiele der letzten Jahre waren der Metalcore und danach der Deathcore, die viele nichtssagende Bands hervorgebracht haben, die meinten, ein paar Breakdowns mache sie zu Helden für die Pit-Karatekämpfer. Schade, dass man durch die meist hohe Quote an Klischees ein gewisses Vorurteil gegenüber gewissen Stilistiken entwickelt.… weiterlesen

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Erotic Gore Cunt – The Gore Clit Arise

Simpel-fröhliches Gepolter zu den schönen Themen des Lebens, sexueller Perversionen und Gewalt gibt es knapp eine halbe Stunde lang auf dem Debüt-Album von EROTIC GORE CUNT. Dabei nimmt sich das Quartett glücklicherweise selber nicht zu ernst, was aber an einigen Stellen auch für ein paar Ausfälle auf „The Gore Clit Arise“ sorgt. So spaßige Nummern wie „Gains, You Bastard„, was nur aus kurzem Krach besteht, oder das ähnlich gestrickte „Knife In The Ass“ sind zwar kurzzeitig unterhaltsam, aber spätestens in der Dauerrotation des Albums werden gerade diese Stellen schnell nervig.… weiterlesen

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Embryo – No God Slave

Ich will nicht behaupten, dass Keyboards nichts im Death Metal zu suchen haben. Stilfremde Instrumente bieten eigentlich fast immer eine extra Portion Salz in der Suppe und nicht zuletzt haben gerade viele der alten Helden durch den geschickten Einsatz des Tasteninstruments an den richtigen Stellen die Atmosphäre der Songs sehr gut betonen können. Dennoch ist es auffällig, dass bei der großen Masse an Death Metal Bands da draußen nur ein geringer Anteil ein Keyboard als permanentes Instrument im Band Line-Up verzeichnet.… weiterlesen

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Airlines Of Terror – Blood Line Express

Tendenziell bin ich ja immer für verrückte Ideen zu haben und tendenziell ist der Grundgedanke hinter den italienischen AIRLINES OF TERROR nicht verkehrt. Denn entgegen der Vermutung, die Bandname und Albumtitel wecken mögen, ist „Blood Line Express“ kein bierernstes Düsteralbum, sondern fröhliche Party Mucke mit Einflüssen aus Polka, Rock’n Roll, Blues und natürlich Metal. Vornehmlich Thrash Metal und ein ganz klitzekleines Bisschen Death Metal.… weiterlesen

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