Under That Spell – Apotheosis

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Schuster, bleib bei deinen Leisten! Bisher hat War Antheme mit netten Bands überzeugt, die vornehmlich aus dem Death (Jack Slater, Irate Architect) oder Grind (Dead, Cliteater, Lividity, Inhume) Bereichen gekommen sind. Der kleine Ausflug in den Black Metal mit Darkened Nocturnal Slaughtercult hat zwar richtig gut geklappt, doch das solche Experimente auch leicht nach hinten losgehen können, zeigt nun „Apotheosis„, das Debütalbum von UNDER THAT SPELL.
Die Platte beginnt uninspiriert und verdammt langweilig. Die ersten Songs sind einfach nur austauschbar, verfallen in wildes Geböller ohne viel Atmosphäre und Gefühl und die Riffs sind einfach nur stumpf. Erst „Black“ experimentiert etwas und versucht sich im rockigen Gefilden. Dennoch keine Glanzleistung, erst „Their Last Creation“ kann mit hohem Melodie-Anteil etwas überzeugen. Dies könnte die Richtung sein, in der UNDER THAT SPELL funktionieren, denn „The Eldest Name Of God“ kann durch die gleichen Merkmale überzeugen: Runter vom Gas, hoch mit der Melodie. Doch zu weit runter sollte die Band nicht mit der Geschwindigkeit gehen, das schleppende „The Final March“ ist genau so langweilig, wie die reinen Highspeed-Songs. Gewinner der Platte ist wohl der Titeltrack mit seinem Thrash-Riff und fast schon epischen Gesang.
Doch insgesamt ist „Apotheosis“ wohl eher was für reine Genre-Fans. Sonst braucht keiner eine weitere, ideenlose und langweilige Black Metal-Scheibe.

[rating:2]

Infos:
War Antheme – 15.01.2010
CD – 9 Lieder / 45:43 Min,