Divine Eve – Vengeful And Obstinate

 , , ,

Divine Eve - Vengeful And Obstinate
Auch wenn DIVINE EVE seit 1992 aktiv sind, sind sie bisher nicht so recht aus den Hufen gekommen. Innerhalb dieser 18 Jahre hat die Band kein richtiges Album veröffentlicht, sondern gerade mal zwei Demos und mit „Vengeful And Obstinate“ ihre zweite EP. Doch dass dieser Umstand zu verkraften ist, zeigt die Musik auf diesem zweiten Demo, das am 16.01.2010 erscheint. Weder richtig Fleisch noch Fisch ist die Fahrtrichtung von DIVINE EVE, die vier Lieder auf der Mini-CD sind von Grund auf unterschiedlich.
Der Opener „Whispers Of Fire“ ist oldschool Ufta-Ufta Death Metal in Richtung Possessed, derweil „The Ravage Of Heathen Men“ ins schwere, düstere Doom/Death Metal absinkt. Hier wird definitiv der Höhepunkt des Albums erreicht und ein richtig guter, böser Song dargeboten! Wäre der Rest von „Vengeful And Obstinate“ doch bloß auch so überzeugend…
Doch bereits „Vindication“ reißt die Marschrichtung wieder komplett über den Haufen und versucht sich an oldschool Death/Thrash, der zwar nicht schlecht ist, aber irgendwie total belanglos rüberkommt. „Grievous Ascendance“ streicht dann aus dem guten Ansatz von „The Ravage Of Heathen Men“ den Death Metal aus dem Program und versucht sich als reiner Doom Songs – und scheitert dabei kläglich. Langezogene Langeweile braucht kein Mensch.

Und da ist auch schon das Fazit zu diesem winzigen Lebenszeichen von DIVINE EVE: Unter dem Strich braucht es keine Sau! Eigentlich sollte die Band nach knapp 18 Jahren einen gewissen Stil entwickelt, oder unter einem Stein gefunden haben. Doch dies ist nicht der Fall und hoffentlich lässt die Full-Length noch mal genau so lange auf sich warten, wie die jetzige EP nach dem letzten Demo. Das waren nur knapp 16 Jahre…

[rating:2]

Infos:
Ibex Moon Records – 16.01.2010
MCD – 4 Lieder / 17:08 Min.