Fleshworks – The Deadventure

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Fleshworks - The Deadventure
Hervorgegangen aus Branded Skin, ergänzt um Sänger Dirk (ex-Ripped 2 Shreds und Fetocide) bringen FLESHWORKS ihr Debütalbum „The Deadventure“ über DB Agency auf den Markt. Und mit dieser CD reiht sich die recht junge Band gut in die anderen Bands des Labels, wie Sardonic oder Embedded ein. FLESHWORKS bieten soliden oldschool Death Metal, der sich dennoch von den anderen beiden Bands unterscheidet, hier gibt es kein Thrash oder irgendwelche Einflüsse aus dem Brutal Death Metal. Viel mehr steht böses Riffing und leicht dunkle Atmosphäre über den gut 41 Minuten der CD.
Ohne viele Schnörkel und Verzierungen gehen FLESHWORKS schon fast roh an die Sache und legen mit „Cannibal Cave„, „The Inside Desease„, „For The Weak And For The Wounded“ oder „The Fall Of The (USS) Indianapolis“ gute und eingängige Songs irgendwo zwischen Schweden und Amerika hin. Ob nun Uptempo, Blastbeats oder böses Schleppen durch eher langsame Gefilde, gekonnt variieren FLESHWORKS das Tempo und machen „The Deadventure“ zu einer kurzweiligen und unterhaltsamen Scheibe.
Dennoch fehlt mir insgesamt das Gewisse etwas, was mir den Langzeitspaß an der Scheibe garantiert. Dafür sehe ich gerade auf Grund der abwechslungsreichen und doch eingängigen Songs sehr viel Potential in der Livetauglichkeit der Band!
Jeder, der es leicht dunkel, roh und im alten Weg ohne viel Schnick-Schnack mag, kann „The Deadventure“ mal antesten.

[rating:4]

Infos:
DB Agency / 28.09.2009
CD – 10 Lieder / 41:21 Min.