Breed of Scorn – Zero Point Mantra

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Breed of Scorn - Zero Point Mantra
Interessante Sichtweise, die uns das Cover von „Zero Point Mantra“ vermittelt: Der Ku-Klux-Klan, die Inquisition, Suizid, Genozid und Heroin-Konsum zusammen mit dem Nutzen multimedialer Geräte gleich gesetzt. Über Computer-Sucht in Relation zu anderen Abhängigkeiten und genannten Straftaten kann man sicherlich ganze Abende mit Diskussion füllen. Doch an dieser Stelle ist wohl eher die Musik der ersten Scheibe von BREED OF SCORN relevant!
Und da leistet die relativ junge Formation aus Landshut einen ordentlichen, wenn auch nicht weltbewegenden Job! Death Metal mit einigen thrashigen Momenten und stellenweise angenehm böser, düsterer Atmosphäre bietet kurzweilige Unterhaltung. Dabei können vor allen Dingen die coolen Uptempo-Grooves aus „Dialect Of Destruction„, „D.D.D.“ oder dem Titeltrack überzeugen und versprechen vor allem live ordentlichen Spaß im Publikum! Ebenso hinterlassen der richtig düstere, schwere Brecher „Dead Bodies“ und das oldschool Brett „Sheep-Wolf Chimera“ einen mehr als positiven Eindruck beim Hörer. Doch so ganz rettet das auch nicht über die vereinzelten schwachen Momente und eher mittelmäßigen „L’Amour / La Morte“ und „Used Girls“ hinweg. „Zero Point Mantra“ ist zwar immer noch ein gutes Album, bietet aber noch etwas Verbesserungspotential. Für meinen Teil könnten ruhig mehr so düstere Perlen wie „Dead Bodies„, das unter anderem durch die Verwendung von klarem Gesang an Atmosphäre gewinnt, auf dem nächsten Album sein!
Doch durch den Abwechslungsreichtum und einige gute Hooklines haben BREED OF SCORN einiges an Live-Potential, das das Publikum sicherlich schnell in den Bann der Band ziehen wird! Wer auf ordentlich gemachten Death Metal mit mit der nötigen Portion „Böse“ und deutlichem Thrash Schlag steht, kann „Zero Point Mantra“ getrost antesten.

[rating:4]

Infos:
Rebirth The Metal Productions – 2009
CD – 8 Lieder / 30:24 Min.