Bone Gnawer – Feast Of Flesh

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Bone Gnawer - Feast Of Flesh
Mittlerweile blöken es ja die Unken von allen Bäumen: Pulverised Records aus Singapur stehen für oldschool Death Metal! Doch auch, wenn BONE GNAWER aus Schweden kommen, gibt es auf dem Erstlingswerk der Allstar-Truppe um Sänger Kam Lee (u.a. Mantas/Death und Massacre) keinen label-typischen, alten Elchtod, sondern ultra stumpfen, alten Ami-Tod.
Dabei ist „Feast Of Flesh“ so eindimensional, dass es höchstens etwas für Six Feet Under-Fans sein dürfte! Irgendwo zwischen einigen Elementen von Bloodbath und Blood Red Throne stagniert die Band mit (Ex-)Mitgliedern aus Paganizer, Edge Of Sanity, Naglfar und genannten Death irgendwo im groovigen Midtempo und verfallen höchstens mal in gemäßigtes Ufta. Dabei sind die Riffs unterirdisch simpel und zeigen kaum Variation. Dadurch entstehen ziemlich vorhersehbare Songstrukturen, die nach dem allseits bekannten Strophe, Refrain, Strophe, Refrain-Schema abläuft. Und zu allem Überfluss werden die simplen, auf Toifel komm raus eingängigen Refrains auch noch zum Erbrechen wiederholt.
Da retten aus Gastbeiträge von Killjoy (Necrophagia) oder Dopi (Machetazo) nicht viel. Zugegeben, „Make You Die Slow„, „The Saw Is Family“ oder das etwas düstere „Anthrophagus Beast“ bringen meinen Kopf schon leicht zum Nicken. Doch essentiell wird „Feast Of Flesh“ dadurch noch lange nicht.

Wenn du auf Debauchery und Six Feet Under stehst, viel Spaß mit BONE GNAWER! Wer Abwechslung, Härte oder etwas Anspruch braucht, ist hier definitiv an der falschen Adresse.

[rating:2.5]

Infos:
Pulverised Records – 24.07.2009
Digipak – 10 Lieder / 34:16 Min.