Obituary – Darkest Day

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Haben wir wirklich schon das Jahr 2009? Wenn ich alleine das neue Album OBITUARY schon sehe, will ich meinen Kalender lügenstafen! So ein ausgelutschtes Klischee mit Drachen und so fort würde doch im 21 Jahundert niemand mehr bringen! Und auch musikalisch ist hier definitiv nicht nach 1994, so verdammt authentisch oldschool klingt „Darkest Day„. Hier regiert wirklich früh-neunziger Florida-Death Metal!

Auch wenn der Opener „List Of Death“ den Hörer erstmal mit einer ziemlich flotten Thrash Nummer verwirrt, wird spätestens mit dem Einsetzen von John Tardys unverwechselbarer Stimme klar, dass es sich um ein OBITUARY-Album handelt!

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Blood Red Throne – Souls Of Damnation

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Schön, wenn man sich auf eine Band verlassen kann. Noch schöner, wenn die Band einen dennoch überraschen kann. Schade, wenn die Überraschung eher negativ ausfällt. Doch das mag nun vielleicht vernichtender klingen, als es gemeint ist!
Von vorne: Die norwegische Star-Truppe BLOOD RED THRONE hat punktlich zum Zwei-Jahres-Takt ihr neues Album abgeliefert. Und „Souls Of Damnation“ beinhaltet eigentlich auch genau das, was der Fan von den Jungs um Tchort (Emperor, Carpathian Forest, Satyricon, Green Carnation) und Død (Satryricon) erwartet: oldschool Death Metal der amerikanischen Sorte.… weiterlesen

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Impiety – Terroreign

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Seit fast 20 Jahren gibt es nun IMPIETY aus Singapur. Doch leider blieb den Jungs der große Durchbruch verwährt, und die Band vornehmlich den Die-Hard-Fans im Untergrund vorbehalten, was angesichts der neuen Scheibe „Terroreign“ eine ausgemachte Schande ist! Abseits von sämtlichen Trends böllert sich das Quartett oldschool as Fuck durch ihre Songs und strotzt dabei nur so vor Aggression und Freude an der Musik! Mitreißende Songs, nackenbrechende Riffs und saugeile Death Metal Soli dominieren das „Terroreign„.… weiterlesen

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Vorum – Grim Death Awaits

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Auch wenn es auf den ersten Blick etwas befremdlich wirkt, der Bandname VORUM mit Vogel-V ist richtig geschrieben. Es handelt sich dabei auch nicht um ein Austauschmedium im Internet, wie mir Google bei der Suche nach der Band suggerieren will, sondern um eine 2006 gegründete Band aus Finnland, bei der die Musiker allesamt noch nicht mal Mitte 20 sind – wenn ich dann den Bandfotos recht glauben will.… weiterlesen

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Resurrecturis – Non Voglio Morire

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Ich würde mich selber als einen musikalisch relativ offenen Menschen bezeichnen. Ich kann vielerlei Stilistiken einen gewissen Unterhaltungsfaktor, wenn nicht sogar einen gewissen Reiz abgewinnen. Dennoch liebe ich vornehmlich die extremeren Gefilde des Metals und Grindcores. Und in erstgenannten sind eigentlich auch die italienischen RESSURECTURIS zu hause – zumindest, wenn man den allgemeinen Verlautbarungen glauben darf. Die Band ist nicht gerade neu, seit fast 20 Jahren lärmt die Truppe rum und entsprechend ist mir der Name im Kontext „Death Metal“ schon mal untergekommen.… weiterlesen

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Various Artists – Gentle Carnage vol. II

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In einer Zeit von Last.fm, MySpace und iTunes wirkt der Sampler als Medium wie ein schrulliger Anachronismus. Schon oftmals wurde er totgesagt und viele Leute wie z.B. ich würden kein Geld für so eine Zusammenstellung ausgeben. Darum hat man beim „Gentle Carnage„-Sampler die wohl einzig noch funktionierende Vermarktungs-Methode gewählt: Man verschenkt ihn! Und mit dem größten deutschen Musik-Mailorder EMP im Nacken durfte die Auflage von 5000 Stück auch gut und einfach realisieren worden sein.… weiterlesen

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Anaal Nathrakh – In The Constellation Of The Black Widow

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Kategorie: „Bands, deren Namen man schon häufiger gehört oder gelesen, sich aber nie weiter mit beschäftigt hat“; in dieser Episode ANAAL NATHRAKH, die mittlerweile auch schon seit 10 Jahren lärmen und leider bisher weitestgehend an mir vorbei gegangen sind. Eine wahre Schande, denn nachdem ich das neue Album „In The Constellation Of The Black Widow“ ganz unvoreingenommen gehört habe, werde ich definitiv den Back-Katalog der Band genauer studieren!… weiterlesen

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Funebrarum – The Sleep Of Morbid Dreams

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„The Sleep Of Morbid Dreams“ ist der neueste Longplayer, der aus New Jersey stammenden Band Funebrarum, die in diesem Jahr bereits auf eine 10-jährige Karriere zurückblicken kann. Gegründet von Gitarrist Nick Orlando und Sänger Daryl Kahan war das Ziel einen düstern, oldschool Death Metal zu schaffen, der wohl so ungefähr klingen sollte, wie auf der aktuellen Platte.
Obwohl Funebrarum aus den Staaten kommen ist der klassische, schwedische Einfluss in den Riffs nicht zu leugnen, wobei stellenweise geschickt mit Elementen von Übersee gewürzt wird.… weiterlesen

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Cryptic Tales – VII Dogmata Of Mercy

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Erst letztens hatte ich mit Niklas eine Grundsatz-Diskussion: Black Metal und christilicher Metalcore – wie passt das in das Gesamtbild des NecroSlaughter, das eigentlich behauptet Death Metal- und Grindcore-Zine zu sein? Ich verstehe die meisten dieser „Ausrutscher“ als kleinen Blick über den Tellerrand. Und wenn sich eine Band die Mühe macht, mir eine CD zukommen zu lassen, dann kann ich mir ja auch die Mühe machen, mal reinzuhören und ein paar Worte dazu zu verlieren.… weiterlesen

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Zao – Awake?

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Und schon wieder gibt es hier eine Kritik zu einer Metalcore-CD und schon wieder besteht die Band aus bekennenden Christen. Man könnte meinen, wir wären zu propagierenden Trendhuren mutiert. Aber wir sind so wenig Trendhure, wie ZAO popigen Metalcore aus den Charts spielen. Eher im Gegenteil, die Band lärmt schon seit 1994 rum und somit schon lange vor dem Medienhype um das Genre. Und zuckersüße Melodien findet man auf „Awake?weiterlesen

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