Obscura – The Big Slamwich

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Eine technische Überraschung haben uns recht früh dieses Jahr die niederbayrische Formation OBSCURA um die Ohren geböllert! Grund genug, dass wir bei Gründungsmitglied, Gitarrist und Sänger Steffen mal ein paar Fragen per eMail gelassen haben! Leider Gottes war ich beim hin und her Schieben der Fragen wohl nicht ganz so aufmerksam, so dass der arme Junge glatt ein paar holprige Sätze und Überleitungen ertragen musste (die ich hier natürlich etwas glatt gebügelt habe, haha!). Darum an dieser Stelle erstmal: ‚Tschuldigung Steffen! Und euch anderen viel Spaß beim Lesen!


Hallo Steffen! Wie geht es Dir? Danke, dass Du Dir die Zeit nimmst, mir und meinem kleinen Magazin ein paar Fragen zu beantworten! Auch wenn ihr sicherlich schon in aller Munde seid, magst Du Deine Band vielleicht dennoch kurz vorstellen?

Obscura wurden 2002 gegründet, damals noch mit einigen Black Metal Anleihen im Gesamtsound und einem anderen Lineup. 2003 haben wir ein erstes Demo aufgenommen und 2004 unser Debütalbum „Retribution“. Mit dem Release des ersten Albums 2006 konnten wir eine Europatour mit Suffocation und eine Ost- und Südeuropatour realisieren. Gegen Ende 2007 konnten einige Mitglieder den Zeitaufwand für die Band nicht mehr aufbringen und konzentrieren sich seitdem auf ihre Studien bzw. Jobs. Mit einer neuen Besetzung wurde ab 2008 an unserem Nachfolgealbum „Cosmogenesis“ gearbeitet.

Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn man mit dem zweiten Album direkt dermaßen von einem der größten US-Indi-Label gepusht wird? Die Werbung, die Relapse für euch gefahren hat, ist ja nicht gerade ohne!

Relapse arbeiten sehr gut mit uns zusammen und alle Werbemaßnahmen werden mit uns abgestimmt was sehr gut funktioniert. Es gibt keinerlei Kommunikationsprobleme und wir stehen fast jeden Tag in Kontakt. Mit Relapse ergeben sich sehr viel mehr Möglichkeiten als im Eigenvertrieb. Man merkt an der Arbeitsweise, dass dort Leute arbeiten die selbst Fans sind. Für eine Vinylveröffentlichung des neuen Albums zum Beispiel sind wir auf offene Ohren gestoßen.

cosmogenesisEine richtig coole Aktion finde ich den Online-Player, wo sich der potentielle Käufer euer Album vorab schon mal anhören kann! Respektable Sache, besonders in Zeiten, in denen an Magazine oftmals nur verpiepte Promos ausgeliefert werden und alle Leute (begründete) Angst vor Internetpiraterie haben. Wie kam es dazu, dass Relapse euer Album komplett (!) als Stream online gestellt hat? Gab es da keine Bedenken, dass die Leute sich einfach an dem Stream bedienen und das Album nicht kaufen? Wie siehst Du die Problematik mit illegalen MP3-Dateien?

Über Downloads kann ich zwei Bücher schreiben. Generell zerstört jeder Downloader der selbst in einer Band spielt seine eigenen Chancen gesignt zu werden, da die Labels seit einigen Jahren dazu übergegangen sind nur noch große, etablierte Namen zu vertreiben, um auf der sicheren Seite zu sein. Musik ist ein Kulturgut, aber es darf sich nicht in den Köpfen der Leute fixieren die Arbeit wäre komplett umsonst. Ein Bäcker würde dir ein Nudelholz über den Kopf ziehen, würde man seine Torte klauen. In der Musikbranche gelten Downloads als Kavaliersdelikt – an sich ist es Diebstahl. Wir sind bspw. drei Monate in einem Studio und nehmen eine Platte auf, noch vor dem Release finde ich aber mehr Torrents und Quellen als Reviews im Netz. Mit solchen Aktionen gehen nicht nur die großen Bands zu Grunde, man zerstört auch den kompletten Underground und jede Chance für kleine Bands den nächsten Schritt zu machen. Der Stream an sich ist eine gute Sache um vorab einen ersten Eindruck des neuen Materials zu bekommen. Man kann ohne Probleme auch die Streamfiles runterladen, jedoch ist die Qualität dermaßen schlecht, dass das keine Option ist. Im Endeffekt ist der Stream mit uns abgesprochen worden, ich sehe das nach wie vor als eine sehr gute Sache an, da das eine bequemere Variante ist als in einen Plattenladen zu fahren und sich dort durch die CD zu skippen.

Wie sind bisher die Reaktionen auf „Cosmogenesis“ ausgefallen? Ich gehe einfach davon aus, dass die Kritiken allesamt recht positiv sind. Aber wie schaut es mit Interview-Anfragen?

Die Kritiken sind allesamt sehr gut ausgefallen, das war nicht so zu erwarten, da wir einfach die Songs geschrieben haben die wir auch selber gerne hören möchten. Anscheinend haben wir aber den Nerv einiger Leute getroffen und die Platte kommt bislang ganz gut an. Ich habe nur die Zahlen für Europa vorliegen; da stehen wir gerade bei etwa 130 Interviews bislang, aber es kommen fast jeden Tag neue Anfragen. Wir beschweren uns nicht über das Interesse an der neuen CD.

Ich glaube ich habe euch Unrecht getan. Als ich das erste Mal „The Anticosmic Overload“ gehört habe, habe ich glatt einen Necrophagist-Einfluss aus dem Lied herausgehört. Unterstrichen wurde meine Annahme mehr oder minder bewusst von dem Wissen um die beiden Ex-Necrophagist-Mitglieder in euren Reihen… Doch dabei haben Christian und Hannes gar nicht am Songwriting zum aktuellen Album mitgewirkt, wenn ich das richtig im Interview auf Vampster gelesen habe, oder? Oder sind da schon Necrophagist-Einflüsse, aber nicht ausgehend von den beiden? Hehe!

„The Anticosmic Overload“ wurde schon geschrieben bevor die beiden in die Band kamen. Der Song ist relativ alt und stammt von 2004 und wir haben ihn schon auf der ein oder anderen Show gespielt. Am Songwriting für ‚Cosmogenesis‘ hat jeder seinen Teil beigetragen, wobei Hannes und ich etwa 80% des Materials zusammen ausgearbeitet haben. Christian hat einen vollen Song beigesteuert und Jeroen hat am Titeltrack und dem Instrumental mitgearbeitet. Necrophagist benutzen genau eine Skala und ein paar verminderte Sachen, wir sind da deutlich breiter gefächert. Neben 7-Strings, cleanen Vocals, Akustik-Gitarren oder dem Vocoder sind die Songs deutlich melodischer und anders Strukturiert.

obscura-bandWerdet ihr eigentlich oft auf Christian und Hannes, bzw. deren Vergangenheit angesprochen? Mutmaßungen, ob die Beiden vielleicht sogar eurem Signing bei Relapse dienlich waren, standen ja scheinbar schon im Raum… Nervt das nicht ein wenig, dass die Ex-Band der Kollegen oftmals beinahe mehr Fokus, als die eigene Band bekommt?

Hm, ich denke Necrophagist nervt das wenigstens genauso immer mit uns zu verglichen zu werden. Beide Bands haben die selben Einflüsse und man hört den Stil der beiden einfach heraus da sie sehr originell spielen. Hannes und Christian haben einen eigenen Stempel in musikalischer Hinsicht. Wir haben Anfang 2008 ein Promo aufgenommen und an ein paar ausgewählte Firmen geschickt mit denen wir uns vorstellen konnten zu arbeiten. Letztendlich hatten wir vier Angebote auf dem Tisch und haben uns letztendlich für Relapse entschieden, da sie einen fairen Vertrag anboten und auch für Liebhabersachen mit denen man eigentlich kein Geld verdienen kann (LP Veröffentlichungen) sehr offen sind.

Da habe ich aber auch eine nette Überleitung geschaffen: Vom Fokus auf „Focus“, haha! – Eure Hommage an Cynic ist wohl sehr offensichtlich! Zum Glück hält sich bei euch das Verhältnis zwischen Prog und Brutal recht ausgeglichen, haha! Diese Affinität zu sphärischen, leicht abgehobenen Sounds war auf eurem Erstlingswerk „Retribution“ aber noch nicht ersichtlich! Zum Glück habt ihr aber die Black Metal Elemente gegen das leicht spacige ausgetauscht…

Da kann ich dir nicht zustimmen. Auf „Retribution“ ist nicht ein Black Metal Part zu finden, dagegen ist „Universe Momentum“ auf dem neuen Album sehr Emperor beeinflusst. Auf dem Debütalbum haben wir versucht die harschen Breaks zwischen den verzerrten Gitarren und cleanen, spacigen Parts einzubinden was durch die komplexeren Arrangements nicht ganz ideal geklappt hat. Wenn man beide Alben am Stück durch hört fallen einem viele Gemeinsamkeiten auf.

Mögt ihr eigentlich Zappa? Teilweise glaube ich auch Parallelen zu „Jazz From Hell“ gehört zu haben…

Zappa ist bei uns gerne gehört, aber auch viele andere Platten aus dem Fusion, Jazz oder Flamencobereich. Christian hat das MGI in München besucht, eine fusionorientierte Gitarrenschule, das hört man recht deutlich. Jeroen bspw. Hat die letzten 15 Jahre nur Flamenco und Jazz gespielt was den Einfluss erklärt.

Wenn ich dem Cover und den Liedtitel auf „Cosmogenesis“ glauben darf – die Texte fehlen mir leider bei der Promo – geht es nicht nur musikalisch sehr spacig bei euch zu… Wovon handeln eure Texte? Kann man da – wie vielleicht auch beim Cover – Parallelen oder Symbole zu realen Erlebnissen ziehen?

„Cosmogenesis“ ist kein Konzeptalbum, es gibt ein übergeordnetes Thema das durch einige philosophische Theorien aus dem 19. Jahrhundert angeregt wurde. Ich habe die Ideen aus meiner Sicht auf die Dinge in die quasi „spacige“ Variante gehoben und auch ein paar persönliche Dinge eingebunden. Das allerdings ist sehr abstrakt gehalten.

Zum Thema Cover, ich habe gehört, ihr habt u.a. bei Dan Seagrave für ein Artwork nachgefragt… Hattet ihr da schon eine bestimmte Vorstellung, was der Zeichenmeister hätte machen sollen? Dass der Typ ziemlich horrende Preisvorstellungen haben soll, ist ja bekannt. Aber darf man an dieser Stelle vielleicht doch mal konkreter nachfragen, was er haben wollte?

Wir haben mehrere Künstler kontaktiert, doch keiner hat die sehr konkreten Vorstellungen so umsetzen können wir wir es im Sinn hatten. Relapse haben uns vorgeschlagen die Ideen an Orion Landau zu schicken, was dann auch zu der Kooperation geführt hat. Wir sind absolut zufrieden mit seiner Arbeit für die Platte und auch das Merch und alle Anzeigen, die er designt. Das war meine Bedingung für eine Zusammenarbeit. Dan Seagrave war keine Option.

Ich persönlich stehe ja auf den rohen, brutalen Death Metal. Also authentisches schreien, röcheln, grunzen und brüllen. Selbst menschgemachtes Blubbern, Quicken und Gurgeln finde ich sehr nett. Aber wenn ich eines absolut nicht ab kann, dann sind das Effekte auf dem Gesang! Und das mussten damals Cynic anfangen, Disillusion mussten es nachmachen und nun habt ihr auch noch einen Vocoder im Einsatz… Ist das alles immer nur in Anlehnung an Masvidal geschehen oder ist dieser Vocal-Effekt ein ungeschriebenes, aber elementares Stilelement vom progressiven Death Metal?

Cleane Vocals sind nicht weniger authentisch als Morticians Gurgeln finde ich. (Ich habe auch nur was gegen Effekte gesagt – Anm. d. Verf.) Der Vocoder wird bei genau zwei Songs eingesetzt und das nur um den Stücken die nötige Würze zu verleihen. Ich finde Platten persönlich eher langweilig wenn ein Sänger ein Register von einem Bierdeckel aufbringt. Das kann auch sehr gut sein, ist aber nicht das was wir machen möchten. Der Vocoder ist bestimmt nicht elementar, trotzdem würden die Songs ohne ihn nicht so funktionieren wie sie es jetzt tun.

Und wenn wir schon mal beim Thema (ungewöhnlicher) Sound sind: Ich finde es sehr erfrischend, dass man auf „Cosmogenesis“ den Bass mit vernünftig viel Attack hört! Leider tendieren Metal-Platten eher dazu, dass der Bass stellvertretend für einen matschigen Tonsumpf steht. Hingegen eine differenziere Herausarbeitung des Tieftöners hört man selten. Übelstes Beispiel ist ja immer noch Cannibal Corpse, deren Talent Webster immer in der Produktion verschwendet wird. Bei euch ist das komplett anders – wobei das wohl auch für einige Probleme und Verzögerungen bei den Aufnahmen gesorgt haben soll (wenn ich mich an besagtes Vampster Interview entsinne)… Magst Du dazu vielleicht was erzählen?

Einen Frettless Bass in einem metalbasierenden Sound abzumischen ist aus technischer Sicht nicht ganz einfach. Zudem hatten wir eine genaue Vorstellung wie der Gesamtsound der Platte klingen soll. Wenn man die Holzarten des Basses betrachtet den Jeroen spielt kann man recht schnell ausmachen wo der Ton am klarsten definiert ist, und das war im Falle des Warwicks nach einer Spektralanalyse eben 265 Hz die wir in einem zweiten Mix nochmals um ein dB angehoben haben. Im dritten Mix wurden dann nochmal an ein paar Details gearbeitet. Wir sind absolut zufrieden mit dem Sound, wir konnten ohne jeglichen Druck arbeiten und haben uns die nötige Zeit für die Aufnahmen genommen. Du kannst bei jeden Instrument alle Töne ausnotieren da jedes Instrument gleichberechtigt im Mix ist. Wir hatten keine Verzögerungen und haben die Platte sogar noch vor der offiziellen Deadline abgeliefert.

Im Gesamten zeichnen sich auf „Cosomogenesis“ hauptsächliche amerikanische Einflüsse ab: Death, Atheist, Cynic. Aber „Incarnated“ klingt schon ziemlich nach Dark Tranquillity oder Götheburg im allgemeinen! Wie kam es dazu? Zum Einschlafen die „falsche“ Platte gehört und dadurch andere Inspirationen bekommen? Hehe

„Incarnated“ ist eine Hommage an Death zu deren „Human“ und „Symbolic“ Zeiten. Wir haben viele melodische Einflüsse wie zum Beispiel Emperor oder teils auch Dissection in unseren Sound eingearbeitet.

Als ich eure zweite Scheibe einem Freund vorgespielt habe, meinte dieser nach wenigen Sekunden: „Wow, die hat aber eine ziemlich positive Grundstimmung“ – Wie siehst Du das? Ist „Cosmogenesis“ positiv? Welche Emotionen wolltet ihr mit der CD ausdrücken?

Hm, ich finde nicht dass ein Song wie „Cosmogenesis“ oder „Desolate Spheres“ so positiv klingen. Wir haben einfach die Songs geschrieben die wir selbst gerne hören möchten – ohne Gurgelvocals oder etwas der Art. Wir sind alle Fans von Death, und deren Alben sind nun auch nicht so brutal ausgelegt. Musikalität und die Arrangements stehen bei uns im Vordergrund.

obscura-steffenTechnische Musik ist live ja immer so ein Thema. Meinst Du, ihr könnt die Stimmung von „Cosmogenesis“ live gut an den Mann bringen? Wie waren bisher die Reaktionen, wenn ihr eure technischen und sphärischen Knaller vor einem Publikum hingelatzt habt?

Bislang sind wir sehr gut weggekommen und das Publikum hat sich bei keiner Show bislang verflüchtigt. Das gesamte Material ist live ohne Umstellungen umzusetzen, auch die Vocalspielereien sind live möglich.

Vor ein paar Jahren hattet ihr auch eine Tour mit Suffocation. Die Info über diese Tour habe ich damals von eurem damaligen Gitarristen Markus Lempsch bekommen. Hat er damals die Kontakte geknüpft und die Tour organisiert, oder wie ist das gelaufen? Ich meine, so eine Tour mit einer so großen Band hinzubekommen ist nicht gerade einfach…

Wir haben die Suffocation Tournee damals selbst organisiert, das ist richtig. Mit den richtigen Kontakten kann man einiges bewegen. Auch die zweite Europatournee haben wir selbst organisiert. Es ist viel Arbeit so etwas auf die Beine zu stellen und man trägt immer ein gewisses Risiko, doch das ist es auf jeden Fall wert. Zudem umgeht man so das Problems des Pay for Play um auf Touren aufzuspringen.

Ich habe Gerüchte gehört, dass Markus seine „alte“ Band Exposed Guts wieder belebt hat. Weißt Du da genaueres?

Exposed Guts arbeiten wieder an neuem Material und spielen wieder live. Ich hoffe, Markus wird auch in Zukunft regelmäßig Bühnen und Festivals erspielen. Sehr schade, dass er die Band verlassen hat, doch er musste nach Bochum wegen seines Jobs umziehen.

In besagter eMail zu eurer Tour hieß es auch: „Obscura ist nicht nur ein Album von Gorguts…“ – Und nachdem Du in einem Interview erwähnt hast, dass Du gerne mal nach der Herkunft eures Bandnamen gefragt werden würdest, muss ich doch mal nachfragen: Ist euer Name in Anlehnung an das Meisterwerk der Kanadier entstanden? Musikalisch habt ihr ja nicht viel mit Lemay und Konsorten gemein…

Gorguts?

Kurz vor Schluss: Erzähl unseren Leser noch was obskures, haha! Eine Begebenheit, einen Traum, das Essen von letztem Mittwoch, was immer Dich des Letzt zum Stutzen gebracht hat!

Das ‚Big Slamwich‘ hier in den Saaten kann in Europa eine Familie durch zwei Winter bringen.

Danke, Steffen, für deine Zeit und die Antworten! Ich wünsche euch mit eurem Album viel Erfolg! Die letzten Worte gehören Dir!

Vielen Dank für euer Interesse an Obscura. Testet „Cosmogenesis“ an und behaltet unsere Myspace Page für die Sommerfestivals im Auge.

Viele Grüße,
Steffen Kummerer und Obscura


Interview: Chris (Necroslaughter) / Steffen Kummerer (Vocals/Gitarre @ Obscura) · 12.03.2009/14.04.2009

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